Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
21.01.2026 17:17

ROUNDUP: EU-Parlament stoppt Arbeit zu Umsetzung von Zolldeal mit USA

STRASSBURG (dpa-AFX) - Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. "Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt", teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), in Straßburg mit.

In den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten droht damit erneut eine Eskalation. Die jetzt gestoppten Arbeiten sollten eigentlich dazu führen, dass Industriegüter aus den USA künftig zollfrei in die EU eingeführt werden können. Zudem sollten sie einen verbesserten EU-Marktzugang von bestimmten Meeresfrüchten und Agrarprodukte ermöglichen.

Zolldeal führte zur Senkung von Autozöllen

Im Gegenzug für diese EU-Zusagen verzichtete US-Präsident Donald Trump im vergangenen Sommer auf die Einführung von Sonderzöllen in Höhe von 30 Prozent auf Importe aus der EU und veranlasste auch die Senkung von Autozöllen. Die Umsetzung der Versprechen wurde von der EU-Kommission bereits vor Monaten auf den Weg gebracht, für den Vollzug braucht es aber die Zustimmung des Parlaments und der Mitgliedstaaten zu den entsprechenden Verordnungen.

Die neuen Zollpläne von US-Präsident Donald Trump sehen vor, ab dem 1. Februar Strafzölle in Höhe von zehn Prozent auf Importe aus Deutschland und sieben anderen europäischen Staaten zu verhängen. Der US-Präsident will damit den Widerstand gegen einen Verkauf der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland an die Vereinigten Staaten brechen. Die Regierung in Kopenhagen schließt ein solches Geschäft bislang aus und wird dabei aktiv von mehreren europäischen Staaten unterstützt. Die Zölle sollen nun diejenigen treffen, die jüngst symbolisch Soldaten nach Grönland entsendet hatten. Neben Dänemark und Deutschland waren das unter anderem Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.

Handelspolitiker Lange: USA untergraben Stabilität der Beziehungen

Der SPD-Handelspolitiker Lange sagte nach einer Sitzung für die Aushandlung einer gemeinsamen Parlamentsposition, Trump habe das Abkommen gebrochen, indem er einen zusätzlichen Zoll auf europäische Güter ankündigte, wenn Grönland nicht im Juni zu den Vereinigten Staaten gehören sollte.

Indem die USA die territoriale Integrität und Souveränität eines EU-Mitgliedstaats bedrohen und Zölle als Zwangsinstrument einsetzen, untergraben sie die Stabilität und Vorhersehbarkeit der Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA, wie der Europaabgeordnete mitteilte.

Lange kündigte außerdem an, im Handelsausschuss des Europaparlaments in der kommenden Woche weitere Schritte nach Trumps Zolldrohungen zu besprechen - etwa den Einsatz des Instruments gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen.

Bereits am Wochenende hatte der Chef der größten EU-Parlamentsfraktion EVP, Manfred Weber (CSU), angekündigt, dass Spitzenvertreter von Fraktionen derzeit gegen die Fortsetzung der Arbeiten zur Umsetzung des Zollabkommens seien./aha/DP/he



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.114     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.03.2026 06:42 Trump: 'Wir zerstören das terroristische Regime des Irans v...
13.03.2026 06:35 ROUNDUP: Kandidaten gehen sich in SWR-'Wahlarena' teils scha...
13.03.2026 06:35 ROUNDUP/Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen St?...
13.03.2026 06:10 Iran-Krieg: USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl
13.03.2026 06:10 Konjunkturforscher: Inflation könnte auf sechs Prozent stei...
13.03.2026 06:06 CSU widerspricht Kanzler: Atomausstieg nicht irreversibel
13.03.2026 06:05 Bayern setzt auf Urteil zu Finanzausgleich in diesem Jahr
13.03.2026 05:56 Irans Geheimdienst warnt Bevölkerung vor Massenprotesten
13.03.2026 05:50 Merz besucht Weltraumbahnhof und Militärübung in Norwegen
12.03.2026 22:15 Merz würdigt strategische Partnerschaft mit Norwegen
12.03.2026 22:14 Revolutionsgarden: Straße von Hormus bleibt geschlossen
12.03.2026 22:01 ROUNDUP/USA: Noch keine Schiffs-Eskorte durch Straße von Ho...
12.03.2026 22:01 ROUNDUP: USA und China wollen sich für Handelsgespräche tr...
12.03.2026 22:00 Netanjahu: Chamenei ist 'Marionette der Revolutionsgarden'
12.03.2026 21:11 Irans Militär droht USA mit der Zerstörung regionaler Ener...
12.03.2026 20:51 POLITIK: Polens Präsident blockiert EU-Rüstungskredite fü...
12.03.2026 19:12 USA und China wollen sich für Handelsgespräche treffen
12.03.2026 18:55 ROUNDUP: Israel greift erneut im Zentrum Beiruts an
12.03.2026 18:44 Widerstandsrat Iran: Übergangsregierung bei Sturz in Teheran
12.03.2026 18:43 Pipeline-Streit: Brüssel will Untersuchungsteam schicken
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.03.2026

ZHONGGUANCUN SCIENCE-TECH LEASING CO LIMITED
Geschäftsbericht

WISE ITECH CO LTD
Geschäftsbericht

TRUSCOTT MINING CORP
Geschäftsbericht

TORO ENERGY
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services