Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
13.01.2026 06:35

ROUNDUP/Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-Geschäften

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung will Importe aus allen Ländern, die Geschäfte mit dem Iran machen, mit einem neuen Strafzoll in Höhe von 25 Prozent des Warenwerts belegen. Das kündigte Präsident Donald Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social an - offenbar als Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung regierungskritischer Proteste im Iran.

Trumps knappe Ankündigung ließ allerdings viele Fragen offen. So war zunächst nicht klar, was genau seine Formulierung zu Ländern, die "Geschäfte mit dem Iran machen", umfasst. Zu den wichtigsten Handelspartnern der Islamischen Republik, die von den USA und der EU mit weitreichenden Sanktionen belegt ist, gehören unter anderem China, Indien, die Emirate und die Türkei. Aber auch EU-Länder wie Deutschland betreiben in geringem Umfang Handel mit dem Iran, eingedämmt durch Sanktionen und politische Hindernisse.

Trump sprach von einer "endgültigen Anordnung", die ab sofort gelte. Vom Weißen Haus wurde zunächst aber kein solcher Erlass des Präsidenten veröffentlicht. Trump hat schon häufiger neue Zölle, oder Erhöhungen existierender Einfuhrgebühren, angekündigt, die dann teils zurückgenommen oder aufgeschoben wurden.

Trump setzt auf Indirekte Zölle - Neuer Konflikt mit China?

Trump, der ein erklärter Fan von Zöllen ist, kann dem Iran nicht mit direkten Strafgebühren drohen, da die USA selbst kaum Handel mit Teheran betreiben. Deswegen scheint Trump nun auf Zölle zu setzen, die andere Länder von Geschäften mit der Islamischen Republik abhalten sollen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident zu diesen sogenannten indirekten Zöllen greift. So hatte Trump bereits im Ukraine-Krieg wegen Käufen russischen Erdöls Zölle von bis zu 50 Prozent auf Waren aus Indien verhängt.

Zusätzliche Iran-Zölle gegen China könnten unterdessen den Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften nach relativer Ruhe wieder anfachen. Firmen in China kaufen sowohl iranisches als auch russisches Öl - das Land blieb aber von den "Sekundärzöllen" bisher verschont.

Rechtliche Grundlage der neuen Zölle offen

Unklar blieb auch, mit welcher rechtlichen Grundlage die Zölle gegen Irans Handelspartner verhängt werden sollen. Bisher setzte Trump dafür größtenteils auf das Notstandsgesetz IEEPA (International Emergency Economic Powers Act). Allerdings prüft das Oberste Gericht der USA gerade, ob der Einsatz des Gesetzes rechtmäßig war. Die Richter machten in einer Anhörung zu dem Streit einen eher skeptischen Eindruck.

Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Die durch eine Wirtschaftskrise ausgelösten Proteste haben inzwischen eine landesweite Dimension angenommen. In Städten kam es zu heftigen Ausschreitungen und schweren Unruhen. Der Sicherheitsapparat reagiert mit brutaler Härte. Hunderte Demonstranten sind nach Angaben von Aktivisten bereits getötet worden. Es sind die schwersten Proteste im Iran seit Jahren.

Trump hatte den Demonstranten öffentlich den Rücken gestärkt und die iranische Regierung vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste gewarnt. Am Wochenende sagte er vor Journalisten, dass die Regierung in Teheran mit den USA verhandeln wolle. Zugleich hielt er die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht./so/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 709     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.01.2026 09:05 ROUNDUP 2: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Sta...
13.01.2026 08:34 ROUNDUP: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staat...
13.01.2026 08:14 Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staatsführung
13.01.2026 08:01 Tote durch russischen Luftangriff auf Charkiw
13.01.2026 07:35 ROUNDUP: Le Pen kämpft in Schicksalsprozess um politische Z...
13.01.2026 06:45 Staatsanwältin spielt Ermittlungen gegen Fed-Chef herunter
13.01.2026 06:35 ROUNDUP: Trump erhöht Druck auf den Iran - Zahl der Toten s...
13.01.2026 06:35 ROUNDUP/Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-G...
13.01.2026 06:35 ROUNDUP: Was die SPD bei der Erbschaftsteuer plant
13.01.2026 06:34 ROUNDUP: Deutschland und Nato werben für Lösung im Grönla...
13.01.2026 06:30 Le Pen kämpft in Berufungsprozess gegen Wahlausschluss
13.01.2026 06:26 Schah-Sohn Pahlavi drängt USA zum Eingreifen im Iran
13.01.2026 06:23 Wadephul: Kein Anhaltspunkt für US-Militäraktion in Grönland
13.01.2026 06:23 Nach US-Treffen: Wadephul fordert härtere Iran-Sanktionen
13.01.2026 06:21 Wadephul beschwört in den USA transatlantisches Verhältnis
12.01.2026 23:11 Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-Geschäften
12.01.2026 20:56 ROUNDUP: Allianz für kritische Rohstoffe - Kommen Mindestpr...
12.01.2026 20:28 ROUNDUP: SPD legt Konzept zu Erbschaftsteuer vor - Kritik au...
12.01.2026 19:30 OFFIZIELLE KORREKTUR/ROUNDUP/Iran: Botschafter europäischer...
12.01.2026 19:21 Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt vor 'Ära ohne Wachstum'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services