Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
12.12.2025 10:52

ROUNDUP: Zahl der Insolvenzen auch im November gestiegen

WIESBADEN (dpa-AFX) - Zum Jahresende zeichnet sich kein Ende der Pleitewelle in der deutschen Wirtschaft ab. Auch für den November hat das Statistische Bundesamt einen Anstieg der angemeldeten Firmeninsolvenzen registriert: Es waren nach vorläufigen Zahlen 5,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Oktober hatte die Steigerung 6,5 Prozent betragen.

Die Verfahren fließen allerdings erst nach der ersten Entscheidung der zuständigen Insolvenzgerichte in die Statistik ein. Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt demnach oft annähernd drei Monate davor.

So viele Pleiten wie seit 2014 nicht mehr

Für das Gesamtjahr erwartet Creditreform rund 23.900 Firmenpleiten und damit so viele wie seit 2014 nicht. Als Gründe nennt die Wirtschaftsauskunftei die hohe Verschuldung vieler Betriebe, den erschwerten Zugang zu Krediten sowie strukturelle Belastungen wie Energiepreise oder Regulierung. Vor allem Mittelständler stünden unter Druck.

"Die Ursachen sind klar: hohe Kosten, schwache Nachfrage, große Unsicherheit", heißt es beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). DIHK-Chefanalyst Volker Treier fordert eine für alle Betriebe abgesenkte Stromsteuer, steuerliche Entlastungen bei der Einkommenssteuer, nicht weiter steigende Sozialabgaben sowie Bürokratieabbau.

Im kommenden Jahr dürfte es nach den Erwartungen von Creditreform und DIHK kaum besser aussehen. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Insolvenzzahlen stagnieren oder gar zurückgehen werden, sagte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2025 gibt es im kommenden März.

Erst am Dienstag hatte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) von einer Verschnaufpause bei den Firmenpleiten berichtet. Demnach sollten die Zahlen im November erstmals seit dreieinhalb Jahren knapp unter dem Vorjahreswert liegen, was nun vom Bundesamt nicht bestätigt wurde.

Insolvenzverwalter sehen Normalisierung

Eine leichte Entwarnung kommt vom Berufsverband der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID), der zwar noch keine belastbare Trendwende, aber doch Licht am Ende des Tunnels erkennt. Von den Spitzenwerten aus der längeren Vergangenheit sei man weit entfernt, sagt Verbandschef Christoph Niering. Er sagt: "Nach den letzten Jahren mit Nachholeffekten aus der Coronaphase und dem damit verbundenen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, normalisiert sich die Entwicklung der Insolvenzzahlen wieder."

Geringere Forderungen

In den ersten drei Quartalen 2025 hat das Bundesamt 18.125 Unternehmensinsolvenzen registriert. Das sind 11,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Forderungen der Gläubiger lagen bei rund 40,1 Milliarden Euro - ein leichter Rückgang zum Vorjahreszeitraum, als 45,6 Milliarden Euro im Feuer standen.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es in den ersten neun Monaten des Jahres 52,2 Firmeninsolvenzen, die meisten in Verkehr und Lagerei, gefolgt von Gastronomie und Baugewerbe. Die Zahl der Verbraucherpleiten stieg um 8,3 Prozent auf 57.824 Fälle./ceb/ben/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 467     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
03.03.2026 06:23 Netanjahu: Angriff auf den Iran war unumgänglich
03.03.2026 06:23 Vance: Machtwechsel im Iran ist nebensächlich
03.03.2026 06:21 Republikaner: Israel hätte mit oder ohne die USA gehandelt
03.03.2026 06:16 Verbände fordern 25-Euro-Sozialticket und mehr Ökostrom
03.03.2026 06:12 Israels Armee: Neuer Raketenangriff aus dem Iran
03.03.2026 06:11 Aufschub bei Zoll-Rückzahlungen? Niederlage für Trump vor ...
03.03.2026 05:50 Merz trifft Trump im Weißen Haus
02.03.2026 23:12 Wadephul: Gefahr für Angriff auf Nato-Land besteht
02.03.2026 21:25 ROUNDUP 2: Trump und Iran kündigen Ausweitung gegenseitiger...
02.03.2026 19:34 Nach Preisanstieg: EU kündigt Energie-Krisenstab an
02.03.2026 19:24 EU-Staatsanwaltschaft prüft Rekordzahl an Betrugsfällen
02.03.2026 19:04 Italien verstärkt Schutz 'sensibler' Einrichtungen
02.03.2026 19:03 ROUNDUP 2: Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivit...
02.03.2026 18:44 Trump: Einsatz im Iran notfalls länger als geplant
02.03.2026 18:43 ROUNDUP: Trump kündigt Ausweitung der Angriffe auf Iran an
02.03.2026 18:35 Nato-Chef fordert Rückendeckung für USA und Israel
02.03.2026 18:21 Trump wirft Iranern Rückzieher bei Verhandlungen vor
02.03.2026 18:19 Trump greift erneut früheres Iran-Atomabkommen scharf an
02.03.2026 18:19 Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können
02.03.2026 18:11 ROUNDUP/Gespräche mit acht Ländern: Macron will Atomschirm...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
03.03.2026

DORSAVI LTD
Geschäftsbericht

WAM MICROCAP LTD
Geschäftsbericht

GOLDEN STATE RSC
Geschäftsbericht

VIDENDUM PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services