Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
23.04.2025 14:03

ROUNDUP/Ukraine-Treffen: Absage Rubios schürt Zweifel an Fortschritt

LONDON (dpa-AFX) - Das Fernbleiben von US-Außenminister Marco Rubio von Gesprächen in London hat die Erwartungen an schnelle Fortschritte in den Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine gedämpft. Vor dem Hintergrund kolportierter US-Forderungen an das angegriffene Land, Territorien an Russland aufzugeben, soll in der britischen Hauptstadt auf Beraterebene gesprochen werden. Ein Treffen der Außenminister sei verschoben worden, teilte das britische Außenministerium auf Anfrage mit.

Zuvor war bekanntgeworden, dass US-Außenminister Marco Rubio nicht bei dem Treffen dabei sein wird. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums hatte logistische Gründe für Rubios Abwesenheit angegeben. Ihren Angaben zufolge soll der US-Sondergesandte Keith Kellogg teilnehmen. Das Ministerium habe Rubios Abwesenheit mit Terminproblemen begründet, aber es deute an, dass die Chancen auf einen Durchbruch in London begrenzt seien, meldete die Nachrichtenagentur PA.

Vor einer Woche hatte Rubio noch ein ähnliches Treffen in Paris besucht. Die "New York Times" berichtete, Rubio habe am Dienstag beschlossen, die nächste Phase der Gespräche auszulassen. Das Treffen in der britischen Hauptstadt sei danach herabgestuft worden, schrieb das Portal "Politico".

Verwirrung in London

Dass Rubio nicht nach London reist, sorgte für einige Verwirrung. Der britische Außenminister David Lammy teilte auf der Plattform X mit, er habe mit Rubio telefoniert. Großbritannien arbeite mit den USA, der Ukraine und Europa zusammen, um Frieden zu erreichen und die illegale Invasion des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu beenden, schrieb Lammy.

In London fehlt auch der französische Außenminister Jean-Noel Barrot, stattdessen nahm Präsidentenberater Emmanuel Bonne an den Beratungen teil. Berlin entsandte - wie bereits nach Paris - den Kanzlerberater für Außen- und Sicherheitspolitik, Jens Plötner, zu den Verhandlungen. US-Medien zufolge ist auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff nicht in London dabei. In den kommenden Tagen will er erneut nach Moskau reisen, um mit Putin über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs zu beraten.

Konflikt zwischen Kiew und Washington die Ursache?

Rubios Absage erfolgte kurz nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gebietsabtretungen ausgeschlossen hatte. "Da gibt es nichts zu bereden. Das steht außerhalb unserer Verfassung", sagte der Staatschef in Kiew. Selenskyjs Worte dürften eine Reaktion auf Medienberichte gewesen sein, wonach Trumps "letztes Angebot" eine juristische Anerkennung der von Moskau annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim als russisch beinhalte. Daneben werde die Besetzung weiterer unter russischer Kontrolle stehender ukrainischer Gebiete faktisch geduldet.

Moskau solle sich im Gegenzug verpflichten, die Invasion entlang der derzeitigen Frontlinie einzufrieren, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Einfrieren der Front ist laut Militärexperten des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) dabei noch kein Garant für einen künftigen Frieden. Russland könne die Pause in den Kampfhandlungen für weitere Aufrüstung und eine spätere Wiederaufnahme der Aggression nutzen, vor allem wenn im Abkommen ein Moratorium auf westliche Waffenhilfe an die Ukraine festgeschrieben sei.

Zudem wollte Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht bestätigen, dass Moskau überhaupt mit der Möglichkeit eines Stopps der Kämpfe an der aktuellen Frontlinie einverstanden sei. Es kursierten derzeit viele Falschmeldungen in den Medien, doch mögliche Konturen einer Einigung wären nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Gleichzeitig spekulierte er selbst öffentlich darüber, dass das avisierte hochrangige Treffen in London wegen Differenzen zwischen Kiew und Washington gescheitert sei.

Konsequenzen für die Ukraine

Die US-Regierung hatte zuletzt damit gedroht, als Vermittler auszusteigen, wenn nicht schnell eine Einigung erzielt werde. Experten sehen Rubios Verzicht auf den London-Trip als Mittel, um den Druck auf Kiew weiter zu erhöhen. Ein Rückzug der USA - in dem Fall womöglich auch als Unterstützer - würde für die Ukraine eine massive Schwächung in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion bedeuten.

Das von Präsidentenberater Andrij Jermak geführte hochrangige ukrainische Verhandlerteam in London reagierte vorerst gelassen. Außenminister Andrij Sybiha postete ein Foto mit Lammy, in dem er Großbritannien für die Unterstützung dankte. Das Team werde über Möglichkeiten zur Stärkung der Ukraine und der Erreichung eines dauerhaften Friedens reden, schrieb er./bal/DP/nas



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 451     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
05.01.2026 08:30 Opfer und Schäden in Kiew und Umgebung
05.01.2026 07:56 Wadephul beschwört europäische Verteidigungsbereitschaft
05.01.2026 07:05 ROUNDUP: Venezuelas neue Regierung geht auf USA zu
05.01.2026 07:00 Nordkorea will Hyperschallraketen getestet haben
05.01.2026 06:06 Trump droht Venezuelas geschäftsführender Präsidentin
05.01.2026 06:00 ROUNDUP: Mehr als 30 Kubaner bei US-Angriff auf Venezuela ge...
05.01.2026 06:00 ROUNDUP: Maduro wird am Montag vor Gericht erwartet
05.01.2026 06:00 ROUNDUP/EU: Venezuelas Volk muss über Zukunft entscheiden k...
05.01.2026 06:00 ROUNDUP: Berliner Südwesten startet in weiteren Tag ohne St...
05.01.2026 06:00 ROUNDUP/Trump legt nach: Dänemark weist Anspruch auf Grönl...
05.01.2026 05:49 UN-Sicherheitsrat tagt am Montag zu US-Angriff auf Venezuela
05.01.2026 05:40 Trump: Glaube nicht an Angriff Kiews auf Putins Residenz
05.01.2026 05:31 Trump droht Iran erneut wegen Vorgehen gegen Proteste
05.01.2026 05:30 Venezuelas neue Regierung bereit zu Kooperation mit USA
05.01.2026 05:30 China nach Maduro-Ergreifung: 'Kein Land darf Weltpolizist s...
05.01.2026 05:29 Venezuelas Außenminister: Maduro bleibt Präsident
05.01.2026 05:29 Dänemark verbittet sich Trumps Anspruch auf Grönland
05.01.2026 05:29 Mehr als 30 Kubaner bei US-Angriff auf Venezuela getötet
05.01.2026 05:28 Grünen-Chefin Brantner: USA betreiben 'Imperialismus in Rei...
05.01.2026 05:28 Nach Einsatz in Venezuela droht Trump auch Kolumbien
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
05.01.2026

GALACTICO CORPORATE SERVICES LTD
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services