Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
01.04.2025 12:35

ROUNDUP/DGB-Chefin: Keine Rechentricks bei der Rente

BERLIN (dpa-AFX) - DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnt vor "Rechentricks" bei der Sicherung des Rentenniveaus. "Wer herzzerreißende Worte für die Anerkennung der Leistungen aller Mütter findet, sollte nicht zugleich eine Rentenkürzung für alle zukünftigen Rentnerinnen und Rentner vorschlagen", sagte Fahimi der Deutschen Presse-Agentur. Auch die amtierende Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek kündigte Widerstand gegen Einschnitte bei der Rente an.

Beide bezogen sich auf einen Vorschlag von CDU/CSU aus den Koalitionsgesprächen mit der SPD. Demnach könnten als Grundlage für die sogenannte Standardrente nicht mehr 45 Beitragsjahre angesetzt werden, sondern 47 Jahre - es müsste also für dasselbe Rentenniveau länger eingezahlt werden. "Die Renten sehen dann auf dem Papier stabil aus, aber der Schein trügt", kritisierte Fahimi.

Reichinnek erklärte: "Eine Verlängerung der Beitragsjahre um zwei Jahre ist nichts anderes als eine Rentenkürzung. Das ist ein Angriff auf den Sozialstaat, dem wir uns als Linke mit aller Entschiedenheit entgegenstellen werden."

Noch haben sich Union und SPD aber nicht festgelegt. Die SPD setzt sich dafür ein, das heutige Rentenniveau von 48 Prozent ohne Änderung der Berechnungsgrundlage zu erhalten. In dem Fall könnten die Beitragssätze etwas stärker steigen, als dies wegen der Alterung der Gesellschaft ohnehin erwartet wird.

"Hintertürchen" in der Sondierungsvereinbarung

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, selbst einst SPD-Generalsekretärin, stellte sich hinter die Forderung der Sozialdemokraten und forderte "Ehrlichkeit und Sachlichkeit" in der Debatte. Fahimi sieht die Lösung in zusätzlichen Beitragszahlerinnen und Beitragszahler.

"Wer die Rente finanziell wirklich auf sichere Füße stellen will, sorgt mit einer Ausbildungsoffensive für alle Ungelernten, mehr Tarifbindung und gezielter Zuwanderung für mehr Menschen, die einzahlen - statt mit billigen Tricks sichere Renten nur vorzugaukeln", sagte die DGB-Chefin. Falsch wäre aus ihrer Sicht auch, die Stabilisierung der Rente an das Wirtschaftswachstum zu koppeln. "Auch dieses Hintertürchen hat sich die Union in der Sondierungsvereinbarung offengehalten", kritisierte sie.

Knackpunkt Mütterrente

Weiterer Knackpunkt in den Koalitionsgesprächen ist die auf Wunsch der CSU vereinbarte Ausweitung der Mütterrente. Die SPD will, dass die Kosten von etwa fünf Milliarden Euro im Jahr aus Steuermitteln gedeckt werden und nicht aus der Beitragskasse. Anderenfalls würde auch dies die Beitragssätze in die Höhe treiben. Auch darüber gab es zunächst keinen Konsens./vsr/DP/nas



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   24 25 26 27 28   Berechnete Anzahl Nachrichten: 552     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
31.12.2025 15:35 Entscheidung über Luftkampfsystem FCAS erneut vertagt
31.12.2025 15:25 Neujahrsrede: Xi bekräftigt Anspruch auf Taiwan
31.12.2025 15:19 Irans Präsident fordert Solidarität statt Proteste
31.12.2025 15:18 Ausfalltage wegen psychischer Leiden stark gestiegen
31.12.2025 15:17 Wirtschaftsweiser gegen schnellere Steuersenkung für Firmen
31.12.2025 15:14 Ärztekammer-Chef: Strukturreformen statt Kontaktgebühr
31.12.2025 15:13 Patientenschützer: Honorardeckel für Ärzte wieder einführen
31.12.2025 15:13 Handelskammer-Hamburg-Chef: Reform-Versprechen nicht erfüllt
31.12.2025 15:11 Heizen und Tanken: Der CO2-Preis steigt zum Jahreswechsel
31.12.2025 15:10 Niedersachsens Wirtschaftsminister: 'Industriestrompreis ist...
31.12.2025 00:20 Merz wirbt für 'Moment des Aufbruchs' 2026
31.12.2025 00:05 Merz wirbt für Zuversicht und wichtige Reformen
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services