Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
22.03.2025 20:27

ROUNDUP 2: Israel greift nach Raketenbeschuss Hisbollah im Libanon an

(Neu: mehr Details)

TEL AVIV/BEIRUT (dpa-AFX) - Rund vier Monate nach Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel kommt es auf beiden Seiten der Grenze wieder zu Beschuss. Das israelische Militär fing nach eigenen Angaben drei Raketen aus dem Libanon im Norden Israels ab. Zuvor seien in der nordisraelischen Stadt Metula die Warnsirenen zu hören gewesen. Israels Militär griff daraufhin nach libanesischen Angaben mehrere Orte im südlichen Libanon an. Die Armee erklärte, gegen Stellungen der Hisbollah-Miliz vorzugehen.

Im Libanon wurden durch israelischen Beschuss am Mittag nach offiziellen Angaben mindestens fünf Menschen getötet, darunter ein junges Mädchen, und mindestens elf Menschen verletzt. Israels Militär griff der libanesischen Staatsagentur NNA zufolge mehrere Orte mit Artillerie, Panzern und Maschinengewehren an, Kampfjets flogen über dem Gebiet. Der Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar berichtete von mehr als 20 Luftangriffen im Süden.

In Israel gab es zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Die Hisbollah bestritt, für die Raketenangriffe dort verantwortlich zu sein. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es dagegen, es seien die ersten Angriffe der Miliz auf Israel seit Beginn der bestehenden Waffenruhe Ende November.

Am Abend teilte das israelische Militär mit, weitere Ziele der Hisbollah-Miliz angegriffen zu haben. Diese konzentrierten sich nach libanesischen Angaben insbesondere auf den Süden und Osten des Landes, auch die Küstenstadt Tyros war betroffen. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ist dort ein Mensch getötet worden, sieben Menschen wurden demnach außerdem verletzt. Bei den beiden Wellen von israelischen Angriffen vom Samstag sind somit mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

"Extrem fragile Situation"

Nachdem zuletzt mit einer israelischen Offensive im Gazastreifen die Waffenruhe mit der islamistischen Hamas faktisch endete, wachsen nun auch Sorgen vor einer neuen Zuspitzung im israelisch-libanesischen Grenzgebiet. Die UN-Mission Unifil sprach von einer "extrem fragilen Situation" und warnte vor einer neuen Eskalation der Gewalt.

Nach Unifil-Darstellung wurden am Morgen zunächst vier Geschosse aus dem Libanon auf Israel gefeuert. Daraufhin habe Israels Armee mit Angriffen im Libanon reagiert.

Israel beschießt Hisbollah-Ziele

Israels Generalstabschef Ejal Zamir teilte mit, Israel werde entschlossen auf die Raketenangriffe reagieren. Der Libanon trage die Verantwortung für die Einhaltung der eigentlich seit November geltenden Waffenruhe, hieß es weiter.

Kurz darauf griff das israelische Militär Hisbollah-Stellungen im Süden des Nachbarlandes an. Ziel seien Dutzende Raketenabschussrampen sowie ein Kommandoposten der Miliz gewesen, teilte die Armee mit. Zuvor hatten Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz das Militär laut einer Mitteilung angewiesen, "Dutzende Terrorziele" anzugreifen.

Hisbollah bestreitet Verantwortung für Raketenangriffe

Die Hisbollah bestritt, für die Raketenangriffe verantwortlich zu sein, und wies auch gegenüber dem libanesischen Präsidenten Josef Aoun und Ministerpräsident Nauaf Salam eine Verantwortung von sich. "Die Behauptungen des israelischen Feinds sind nur Vorwände, um dessen anhaltende Aggression gegen den Libanon zu rechtfertigen", teilte die Miliz mit. Die Hisbollah sei der Waffenruhe weiter verpflichtet.

Die libanesische Armee entdeckte nach einer Suche im Süden drei einfache Holzvorrichtungen zum Abschuss von Raketen. Die Soldaten hätten diese zerlegt, teilte die Armee mit.

Libanesischer Ministerpräsident warnt vor "neuem Krieg"

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hatte Israel seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 mehr als ein Jahr lang mit Raketen beschossen. Sie wollte damit nach eigenen Angaben die Hamas im Gazastreifen unterstützen. Israel antwortete mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive. Im Libanon wurden mehr als 3.900 Menschen getötet und mehr als eine Million vertrieben.

In Israel waren bei dem Terrorangriff der Hamas etwa 1200 Menschen getötet worden. Wegen des Beschusses der Dörfer und Städte in Nordisrael wurden mehr als 160.000 Bewohner der Region evakuiert, Zehntausende entschlossen sich aus eigenem Antrieb, in anderen Landesteilen mehr Sicherheit zu suchen.

Eigentlich gilt seit November eine Waffenruhe. Diese sieht einen vollständigen Abzug israelischer Truppen aus dem Süden des Libanons vor. Dieser ist inzwischen zwar weitgehend erfolgt, es gibt aber immer noch fünf israelische Militärposten in Grenznähe. Die libanesische Führung wertet den Verbleib der Truppen als Verstoß gegen die Vereinbarung und protestierte mehrfach dagegen.

Ministerpräsident Salam warnte, dass Israel sein Land in einen "neuen Krieg" ziehen könne. Die Vereinten Nationen müssten international den Druck erhöhen, um einen Abzug Israels aus dem Libanon zu erreichen.

Bürgermeister von Metula: Evakuierungen nach Raketenangriff

Der Bürgermeister der von dem Raketenangriff betroffenen nordisraelischen Stadt Metula forderte in einem Gespräch mit dem israelischen Nachrichtenportal "ynet" eine entschiedene Reaktion, damit die Sicherheit der Einwohner gewährleistet sei. Etwa acht Prozent derjenigen, die nach der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in ihre Häuser zurückgekehrt seien, verließen die Stadt nun wieder. Eine Rückkehr unter den derzeitigen Bedingungen sei sinnlos, sagte er, ohne konkrete Zahlen über Rückkehrer zu nennen. Die Einwohner von Metula dürften keine Geiseln eines Kompromisses über Sicherheit sein./gma/DP/mis



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 509     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.03.2026 10:07 Gewerkschaft: Folgen des Iran-Kriegs werden unterschätzt
13.03.2026 09:59 Moskau zufrieden nach US-Lockerungen bei Ölsanktionen
13.03.2026 09:41 ROUNDUP: Was Reiches Berater in der Iran-Krise empfehlen
13.03.2026 09:10 Spritpreis in Deutschland sinken zweiten Tag in Folge
13.03.2026 09:07 Iran-Krise: Reiche-Berater bringen heimisches Fracking ins S...
13.03.2026 09:00 Zahl der Insolvenzen steigt auf den höchsten Stand seit 2014
13.03.2026 08:59 ROUNDUP: Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al-Kuds-Protes...
13.03.2026 08:56 Bericht: Tote und Verletzte durch Drohne im Oman
13.03.2026 08:35 ROUNDUP 3/Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen S...
13.03.2026 08:29 Ifo-Chef Fuest: Iran-Krieg kein Desaster, aber Dämpfer
13.03.2026 08:19 Britische Wirtschaft stagniert im Januar
13.03.2026 07:37 ZDF-Umfrage: CDU in Rheinland-Pfalz knapp vor SPD
13.03.2026 07:35 ROUNDUP: Was der Kanzler jenseits des Polarkreises macht
13.03.2026 07:28 ROUNDUP 2/Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen S...
13.03.2026 06:42 Trump: 'Wir zerstören das terroristische Regime des Irans v...
13.03.2026 06:35 ROUNDUP: Kandidaten gehen sich in SWR-'Wahlarena' teils scha...
13.03.2026 06:35 ROUNDUP/Trotz massiver Angriffe: Irans Machthaber zeigen St?...
13.03.2026 06:10 Iran-Krieg: USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl
13.03.2026 06:10 Konjunkturforscher: Inflation könnte auf sechs Prozent stei...
13.03.2026 06:06 CSU widerspricht Kanzler: Atomausstieg nicht irreversibel
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.03.2026

ZHONGGUANCUN SCIENCE-TECH LEASING CO LIMITED
Geschäftsbericht

WISE ITECH CO LTD
Geschäftsbericht

TRUSCOTT MINING CORP
Geschäftsbericht

TORO ENERGY
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services