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07.03.2025 13:19

Ifo: In der Ehe schrumpfen Einkommen von Frauen deutlich

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Ehe kostet Frauen im Schnitt ein Fünftel ihres Einkommens. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen des Münchner Ifo-Instituts. "Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich in einer Ehe die Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau vergrößern, und das unabhängig von der Geburt von Kindern", sagt Ifo-Forscherin Elena Herold. Die Effekte zeigen sich innerhalb weniger Jahre nach Eheschließung.

Betrachtet man, wie sich die Einkommen von Männern und Frauen nach einer Eheschließung im Vergleich zum Jahr vor der Hochzeit verändern, gebe es bei den Männern keine größeren Auffälligkeiten, sagt Herold. Bei den Frauen zeige sich dagegen über einige Jahre hinweg ein starker Rückgang.

"Das liegt allerdings nicht nur an der Ehe, denn oft kommen in den Jahren nach der Hochzeit auch die ersten Kinder. Doch selbst wenn man diesen Effekt herausrechnet, ergibt sich eine Verschlechterung der Einkommen um 20 Prozent für die Frauen." Inklusive der Effekte durch Kinder ist es sogar etwa die Hälfte.

Dabei macht die Ehe den Unterschied, nicht das Zusammenleben: "Bei Paaren, die vor der Hochzeit bereits zusammengelebt haben, sehen wir keine anderen Effekte, als bei denen, die erst mit der Hochzeit zusammenziehen", sagt Herold. Vermutlich bringe die größere rechtliche Sicherheit durch die Ehe die Frauen eher dazu, bei der Erwerbsarbeit kürzerzutreten.

Stundenlöhne sind nicht betroffen

Der Rückgang des Einkommens liegt dabei nicht an schlechteren Löhnen für die Frauen. Beim Verdienst pro Stunde ergeben sich infolge der Hochzeit nämlich keine relevanten Veränderungen. Vielmehr hört etwa jede zehnte Frau auf, zu arbeiten, der Rest arbeitet etwa ein Fünftel weniger, wobei sich der Effekt erst über einige Jahre hinweg einstellt. Parallel dazu steigt die von Frauen im Haushalt geleistete Arbeit um etwa ein Fünftel an - Kindererziehung nicht einberechnet. Bei Männern ist dies nicht zu beobachten.

Ein Grund für die Verringerung der Arbeitszeit sind der Studie zufolge Fehlanreize im Steuersystem. "Ein Viertel der Einkommensverringerung bei Ehefrauen ist auf das Ehegattensplitting zurückzuführen", sagt Herold. Ein weiterer Aspekt sind Geschlechterrollen. "Bei Frauen, die vor der Wiedervereinigung in Ostdeutschland aufgewachsen sind, sehen wir weniger negative Effekte als bei Frauen aus Westdeutschland", sagt Herold.

Der Rückgang des Einkommens von Frauen nach der Heirat ist dabei kein rein deutsches Phänomen. Genaue Einkommensdaten für internationale Vergleiche seien schwierig zu bekommen, sagt Herold, "aber wenn man sich ansieht, wie viele Frauen in den Jahren nach der Hochzeit komplett aufhören, zu arbeiten, liegt Deutschland ungefähr im europäischen Mittelfeld. In den Niederlanden oder Irland sind die Quoten sehr viel höher, ebenso in der Schweiz oder Griechenland."/ruc/DP/jha



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