Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
03.02.2025 07:35

ROUNDUP: EU-Gipfel berät über Verteidigung und Beziehungen zu Trump

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten wollen heute bei einem Treffen in Brüssel über mögliche gemeinsame Initiativen zum Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten beraten. Frage wird dabei vor allem sein, wie notwendige Investitionen finanziert werden sollen.

Etliche Staaten sind angesichts der Bedrohungen durch Russland offen für die Aufnahme neuer gemeinsamer Schulden. Insbesondere Deutschland, die Niederlande und Österreich lehnen dies aber ab.

Weiteres Thema bei den Beratungen wird die Frage nach dem Umgang mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und dem Risiko eines Handelskriegs sein. Der Republikaner hat im Wahlkampf angekündigt, auf Importe aus der EU und anderen Ländern neue Zölle einführen zu wollen. Auf Einfuhren aus Kanada, Mexiko und China wurden bereits am Wochenende neue Zölle verhängt.

Aus Deutschland will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu den eintägigen Beratungen anreisen. Zu dem informellen Gipfel sind zudem Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der britische Premierminister Keir Starmer eingeladen. Rutte wird EU-Angaben zufolge an dem Arbeitsmittagessen der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten teilnehmen und Starmer dann am Abendessen.

Worauf könnten sich die Führungsspitzen einigen?

Als ein möglicher Kompromiss in der Aufrüstungsdebatte wird der Ausbau der Rüstungsfinanzierung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) gesehen. Zudem ist auch ein Programm im Gespräch, bei dem die EU-Kommission für Mitgliedstaaten Darlehen zu günstigen Bedingungen organisiert. Mit einem solchen Programm hatte die Kommission in der Corona-Krise auch nationale Kurzarbeitsregelungen unterstützt.

Theoretisch könnte auch vereinbart werden, bestimmte Verteidigungsausgaben vorerst bei der Berechnung von nationalen Defiziten auszunehmen. Diese dürfen nach EU-Regeln eigentlich nicht drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts übersteigen.

Finanzierungsbedarf in dreistelliger Milliardenhöhe

Um was für Dimensionen es geht, zeigen Schätzungen der EU-Kommission. Sie ging bereits im vergangenen Sommer davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren zusätzliche Verteidigungsinvestitionen in Höhe von rund 500 Milliarden Euro erforderlich sind. Als mögliche EU-Projekte gelten dabei zum Beispiel ein europäisches Luftverteidigungssystem und eine verstärkte Sicherung der östlichen Landgrenze der Union.

Die Beratungen im Palais d'Egmont sollen nach EU-Angaben ein erstes Stimmungsbild ermöglichen und als Input für konkrete Gesetzesplanungen der EU-Kommissionen dienen. Weitreichende Entscheidungen wird es demnach frühestens beim EU-Sommergipfel Ende Juni geben.

Bundesregierung setzt auf gemeinsame Beschaffung

Aus deutschen Regierungskreisen hieß es vor dem Gipfel, zur Förderung der Verteidigungsbereitschaft sei ein schnelles und entschlossenes Handeln erforderlich. Es gelte, kritische Fähigkeitslücken zu schließen, Lagerbestände aufzufüllen und die Interoperabilität der Streitkräfte zu verbessern. Gleichzeitig müsse die Unterstützung der Ukraine fortgesetzt werden.

Aus Sicht der deutschen Regierung soll es dazu auch um Regeln für die gemeinsame Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern in der EU gehen. Ein Vorschlag dabei ist, Ausschreibungsvorgaben so zu verbessern, dass EU-Mitglieder sich leichter an bereits laufenden Rüstungsgeschäften beteiligen können./aha/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   29 30 31 32 33   Berechnete Anzahl Nachrichten: 659     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
30.11.2025 19:21 Wüst: Bund muss in Berlin ausgelöste Mehrkosten finanzieren
30.11.2025 17:43 US-Einwanderungsbehörde: Asylentscheidungen vorerst gestoppt
30.11.2025 17:40 Dobrindt will verstärkt nach Afghanistan abschieben
30.11.2025 17:39 Grüne wollen Luxusflüge mit Extra-Abgaben belegen
30.11.2025 17:22 Zehntausende fordern in Spanien Rücktritt von Regierung
30.11.2025 17:19 Grüne lehnen Homöopathie als Kassenleistung ab
30.11.2025 17:19 Wirtschaftsministerin Reiche: Frührente 'gehört auf den Ti...
30.11.2025 17:18 300.000 Kitaplätze fehlen - Ost-West-Spaltung
30.11.2025 17:17 Merz verteidigt Debatten um Rentenpaket
30.11.2025 17:16 Städtetag bittet um Soforthilfe
30.11.2025 17:15 Trübe Aussichten: Mittelstand bremst Investitionen
30.11.2025 17:15 Unternehmenschefin für Streichung des freien Ostermontags
30.11.2025 17:15 WDH: Neue Juso-Bundesvize warnt vor Kürzung bei Rente
30.11.2025 17:14 Rente top, Bürgergeld Flop: Bas muss bei Jusos einstecken
30.11.2025 17:13 Neue Juso-Bundesvize warnt vor Kürzung bei Rente
30.11.2025 17:13 Schweizer stimmen gegen Bürgerdienst und Erbschaftssteuer
30.11.2025 17:12 Klingbeil-Berater warnt Unternehmer vor AfD-Kontakten
30.11.2025 17:11 Grüne fordern Rückkehr zum 9-Euro-Ticket
30.11.2025 17:07 Stimmung in Chinas Industrie weiterhin eingetrübt
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.12.2025

CRITICAL INFRASTRUCTURE TECHNOLOGIES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

HIND ZINC
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

OBSC PERFECTION LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

MANDEEP AUTO INDUSTRIES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services