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| 27.04.2026 09:59 Devisen: Eurokurs kaum verändert zum US-Dollar FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag wenig bewegt in die Woche der Notenbanken gestartet. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1732 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem Niveau vom Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitag auf 1,1712 (Donnerstag: 1,1694) festgesetzt. Den Reigen der Zentralbanksitzungen mit ihren Zinsentscheidungen eröffnet die Bank of Japan am Dienstag. Am Mittwoch folgen die Notenbanken aus den USA (Fed) und Kanada. Für Donnerstag sind dann die Sitzungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England anberaumt. Bei der Fed zeichne sich eine unveränderte Zinspolitik ab, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Mehrheit der Notenbanker, einschließlich Präsident Jerome Powell, wolle wegen des Inflationsanstiegs im Zuge des Iran-Krieges vorerst auf Zinssenkungen verzichten. Auch marktseitig werde ein Schritt nahezu ausgeschlossen, was auch damit zu erklären sei, dass die Konjunktur in den USA einen widerstandsfähigen Eindruck hinterlasse. Etwas anders ist die Situation der Helaba zufolge bei der EZB, die wegen der Verfehlung des Inflationsziels zunehmend unter Druck gerate. Handlungsbereitschaft werde zwar signalisiert, viele Notenbank-Vertreter wollten aber nicht voreilig sein und zunächst weitere Daten abwarten. Konjunkturdaten aus Deutschland wirkten sich kaum auf den Euro aus. Angesichts des Krieges im Iran und seiner Folgen auch für die Geldbeutel der Menschen sinkt die Kauflust hierzulande immer weiter. Das Konsumklima ist der neuesten Studie der Institute NIM und GfK zufolge zuletzt erneut abgesackt. Die Einkommenserwartungen sind förmlich eingebrochen und erreichen den niedrigsten Wert seit Februar 2023./la/jsl/stk Weitere Nachrichten |
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