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14.01.2026 09:06

APA ots news: Allianz Risk Barometer 2026

    Cyber bleibt weltweit Top-Risiko, während KI-Risiken auf Platz  
2 springen 

München/Wien (APA-ots) - - 

Cyber, insbesondere Ransomware-Angriffe, zum fünften Mal in Folge 
auf Platz 1 der Unternehmensrisiken (42 Prozent der Antworten 
weltweit). 

- 

32 Prozent der Befragten bewerten Künstliche Intelligenz (KI) als 
branchenübergreifendes, hohes Risiko und sorgen für einen Sprung von 
Platz 10 auf Platz 2. 

- 

In Österreich zählen KI (44 %) und Cyber-Angriffe (32 %) zu den 
Top-Geschäftsrisiken. 

Cybervorfälle sorgten 2025 für zahlreiche Schlagzeilen und sind 
laut dem Allianz Risk Barometer auch 2026 weltweit die größte Sorge 
für Unternehmen. Das vergangene Jahr war zudem ein bedeutendes Jahr 
für Künstliche Intelligenz (KI) . Dass das Risiko auf Platz 2 im 
Ranking landet und den größten Sprung macht (von Platz 10 auf Platz 2 
) unterstreicht die Komplexität von KI als operativem und rechtlichem 
Risiko, aber auch als Gefahr für die Reputation von Unternehmen. 
Dennoch glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass KI ihrer Branche 
mehr Vorteile als Risiken bringt. Ein Fünftel ist gegenteiliger 
Meinung. Zum ersten Mal überhaupt gehören Betriebsunterbrechungen (BU 
) nicht mehr zu den beiden größten Risiken, sondern fallen auf Platz 
3 zurück. BU bleiben jedoch ein wichtiges Thema, da sie häufig eine 
Folge anderer Risiken in den globalen Top 10 sind. 

Faktoren wie eine ruhigere Hurricane-Saison im Jahr 2025 führen 
dazu, dass Naturkatastrophen im Vergleich zum Vorjahr auf Platz 5 
zurückfallen. Unterdessen klettern politische Risiken und Gewalt von 
Platz 9 auf Platz 7. Hintergrund ist hier vor allem die zunehmende 
Besorgnis über geopolitische Instabilität und Konflikte auf der 
ganzen Welt. 

Zwtl.: Cyberrisiken sind bei weitem die größte Herausforderung für 
Unternehmen weltweit 

Im Jahr 2026 sind Cybervorfälle zum fünften Mal in Folge das 
weltweit größte Risiko. 42 Prozent der Befragten stufen Cyber als Top 
-Risiko ein. Das ist der höchste jemals erreichte Wert. Zudem liegt 
Cyber zehn Prozentpunkte vor dem zweitgrößten Risiko mit 32 Prozent. 
Cyberrisiken stehen in jeder Region der Welt (Amerika, Asien-Pazifik, 
Europa sowie Afrika und Naher Osten) an erster Stelle. Die anhaltende 
Spitzenplatzierung im Allianz Risk Barometer spiegelt die zunehmende 
Abhängigkeit von digitaler Technologie in einer Zeit wider, in der 
sich die Cyberbedrohungslandschaft sowie das geopolitische und 
regulatorische Umfeld rasch verändern. Die jüngsten prominenten 
Cyberangriffe unterstreichen die anhaltende Bedrohung für Unternehmen 
aller Größen. Kleine und mittelgroße Firmen geraten vor allem 
aufgrund fehlender Ressourcen für Cybersicherheit zunehmend ins 
Visier von Kriminellen und stehen unter massivem Druck. 

"Die Investitionen großer Unternehmen in Cybersicherheit und 
Resilienz haben sich ausgezahlt und sorgen dafür, dass sie Angriffe 
frühzeitig erkennen und darauf reagieren können. Allerdings 
entwickeln sich Cyberrisiken ständig weiter. Unternehmen sind 
zunehmend auf Drittanbieter für kritische Daten und Dienste 
angewiesen, während KI die Bedrohungen verstärkt, die Angriffsfläche 
vergrößert und bestehende Schwachstellen noch verschärft", erklärt 
Michael Bruch, Global Head of Risk Consulting Advisory Services bei 
Allianz Commercial . 

Zwtl.: KI auch Top-Geschäftsrisiko in Österreich, Naturkatastrophen 
abgeschlagen auf Platz 7 

Österreichische Studienteilnehmer: innen identifizieren für 2026 
erstmals Künstliche Intelligenz (44 %) als Top-Risiko für heimische 
Unternehmen, gefolgt von Cyber-Angriffen (32 %). Den dritten Platz 
teilen sich Betriebsunterbrechungen, Änderungen in der Gesetzgebung 
und Regulierung sowie der Klimawandel (jeweils 26 %). Während im 
Vorjahr Naturkatastrophen auf Platz 2 lagen, erreichen diese nur noch 
Platz 7 (21 %) und verzeichnen damit den größten Rückgang (-22 %- 
Punkte) im aktuellen Ranking. 

"Das Jahrhunderthochwasser 2024 prägte ganz klar das letztjährige 
Risk Barometer für Österreich. Da die Lage 2025 etwas gemäßigter war, 
rückt auch die Gefahr durch Naturkatastrophen wieder in den 
Hintergrund. Stattdessen wird Künstliche Intelligenz von 
österreichischen Unternehmen als zunehmendes Risiko empfunden - von 
Datenabfluss und Manipulation bis zu Haftungs- und Reputationsschäden 
birgt der Einsatz von KI viele Fallstricke. Wer sich schützen will, 
braucht klare Governance, sichere Daten- und Zugriffsmodelle sowie 
laufende Risiko-Checks", sagt Daniel Mati, CEO der Allianz in 
Österreich, und ergänzt: "Auch wenn Naturkatastrophen im aktuellen 
Risk Barometer nicht ganz oben auf der Risko-Liste der Österreicher 
standen, sollten wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Diese 
Risiken sind allgegenwärtig und sollten nicht unterschätzt werden, 
denn die nächste Naturkatastrophe kommt bestimmt." 

Zwtl.: KI schafft neue Möglichkeiten und Risiken 

KI ist in die Spitzengruppe der globalen Unternehmensrisiken 
aufgestiegen und liegt 2026 auf Platz 2 (32 Prozent) gegenüber Platz 
10 im Vorjahr. Dies ist der größte Sprung in der diesjährigen 
Rangliste. KI ist in allen Regionen ein wichtiger Faktor - auf Platz 
2 in Amerika, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Afrika und im 
Nahen Osten und auf Platz 3 in Europa - und stellt auch für 
Unternehmen jeder Größe ein wachsendes Risiko dar. Sie ist bei 
großen, mittleren und kleinen Unternehmen unter die Top 3 vorgerückt. 
Da die Einführung von KI immer schneller voranschreitet und die 
Technologie immer tiefer in das Kerngeschäft eingebettet wird, 
erwarten die Befragten eine Zunahme der KI-bezogenen Risiken, 
insbesondere im Hinblick auf Haftungsfragen. Die rasante Verbreitung 
generativer KI-Systeme in Verbindung mit ihrer zunehmenden Nutzung in 
der Praxis hat das Bewusstsein dafür geschärft, wie stark Unternehmen 
diesen Risiken ausgesetzt sind. 

"Unternehmen sehen KI zunehmend nicht nur als eine 
leistungsstarke strategische Chance, sondern auch als eine komplexe 
Quelle für operative, rechtliche und Reputationsrisiken. In vielen 
Fällen schreitet die Einführung schneller voran, als Governance, 
Regulierung und Unternehmenskultur mithalten können", sagt Ludovic 
Subran, Chefökonom der Allianz . "2026 werden immer mehr Unternehmen 
versuchen den Einsatz von KI auszuweiten. Sie werden sich vermehrt 
mit Problemen hinsichtlich der Systemzuverlässigkeit, Datenqualität, 
Integrationshürden und dem Mangel an qualifizierten Fachkräften 
konfrontiert sehen. Gleichzeitig entstehen neue Haftungsrisiken im 
Zusammenhang mit automatisierten Entscheidungsprozessen, 
voreingenommenen oder diskriminierenden Modellen, dem Missbrauch 
geistigen Eigentums und der Ungewissheit darüber, wer haftet, wenn 
durch KI generierte Ergebnisse Schaden verursachen." 

Zwtl.: Betriebsunterbrechungen eng mit geopolitischen Risiken 
verknüpft 

2025 markierte einen Wandel hin zu protektionistischer 
Handelspolitik und Handelskriegen, die die Weltwirtschaft 
verunsicherten. Es war auch ein Jahr regionaler Konflikte im Nahen 
Osten und des weiterhin tobenden Krieges in der Ukraine. 
Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und Pakistan, zwischen Thailand 
und Kambodscha und Bürgerkriege in Afrika kamen hinzu - ein Trend, 
der sich 2026 mit der US-Intervention in Venezuela fortsetzt. 
Geopolitische Risiken setzen Lieferketten zunehmend unter Druck, doch 
trotz steigender Risiken schätzen nur drei Prozent der Befragten des 
Allianz Risk Barometers ihre Lieferketten als "sehr resilient" ein. 
Allein im vergangenen Jahr haben sich die Handelsbeschränkungen 
verdreifacht und betreffen Waren im Wert von schätzungsweise 2,7 
Billionen US-Dollar - fast 20 Prozent der weltweiten Importe laut 
Allianz Trade. Dies veranlasst Unternehmen, Trends wie Friendshoring 
und Regionalisierung zu verfolgen. Diese Entwicklungen führen zu 
einer hohen Risikowahrnehmung: 29 Prozent der Befragten stufen 
Betriebsunterbrechungen als größte Gefahr ein. Das ist Platz 3 im 
Ranking gegenüber Platz 2 im Vorjahr. 

Angesichts der aktuellen geopolitischen Situation, überrascht es 
nicht, dass politische Risiken und Gewalt um zwei Plätze auf Rang 7 
klettern - die höchste Platzierung seit dem Bestehen des Risk 
Barometers. Das eng damit verbundene Risiko von Gesetzes- und 
Regulierungsänderungen - einschließlich Handelszöllen - belegt 
weltweit Platz 4. Der Wert blieb im Vergleich zum Vorjahr 
unverändert, jedoch stieg die Prozentzahl der Befragten, was auf die 
Sorge vor zunehmendem Protektionismus zurückzuführen ist. Tatsächlich 
halten 51 Prozent der Befragten eine Lähmung der globalen 
Lieferketten aufgrund eines geopolitischen Konflikts für das 
wahrscheinlichste "black-swan"-Szenario, das in den nächsten fünf 
Jahren eintreten könnte. 

Das gesamte Ranking und Informationen zur Methodologie finden Sie 
hier . 

Über das Allianz Risk Barometer 

Das Allianz Risk Barometer ist eine jährlich erscheinende 
Rangliste der Unternehmensrisiken, die von Allianz Commercial in 
Zusammenarbeit mit anderen Allianz-Einheiten erstellt wird. Die 
Studie enthält die Bewertungen von 3.338 Risikomanagement-Experten, 
u.a. Führungskräfte, Risikomanager, Makler und Versicherungsexperten, 
aus 97 Ländern und wird in diesem Jahr zum 15. Mal veröffentlicht. 

Ansprechpersonen zur Studie 

Hugo Kidston, Tel. +44 203 451 3891, hugo.kidston@allianz.com 

Philipp Keirath, Tel. +49 160 982 343 85, philipp.keirath@ 
allianz.com 

Rückfragehinweis: 
   Allianz Österreich 
   Dr. Thomas Gimesi 
   Telefon: +43 676 878 222 914 
   E-Mail: presse@allianz.at 
   Website: https://www.allianz.at/ 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396/aom 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER 
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** 

OTS0014    2026-01-14/09:00


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