Märkte & Kurse

AIRBUS SE
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: NL0000235190 WKN: 938914 Typ: Aktie DIVe: 2,01% KGVe: 23,01
 
174,640 EUR
0,00
0,00%
Echtzeitkurs: 30.04.26, 22:56:33
Aktuell gehandelt: 22.050 Stk.
Intraday-Spanne
170,780
177,540
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +19,27%
Perf. 5 Jahre +71,79%
52-Wochen-Spanne
143,840
221,300
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
09.03.2026-

ROUNDUP/Europa rüstet auf: Waffenimporte verdreifacht

STOCKHOLM (dpa-AFX) - Europa rüstet auf wie lange nicht. Davon profitiert die deutsche Rüstungsindustrie: Laut einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri ist Deutschland inzwischen viertgrößter Waffenexporteur der Welt - und hat China überholt. Fast ein Viertel der deutschen Exporte flossen im Zeitraum zwischen 2021 und 2025 in die Unterstützung der Ukraine.

Weitere 17 Prozent wurden dem Bericht zufolge in andere europäische Länder exportiert. "Auch die Lieferungen in andere traditionelle Exportziele wie Ägypten und Israel sind gestiegen", sagte die Sipri-Expertin Katarina Djokic.

Europäische Staaten rüsten massiv auf

Die globalen Waffenlieferungen stiegen laut den Friedensforschern im Vergleich der vergangenen beiden Fünfjahreszeiträume um 9,2 Prozent. Die Sipri-Daten beziehen sich auf das Volumen von Rüstungslieferungen, nicht auf deren finanziellen Wert. Da dieses Volumen von Jahr zu Jahr je nach Auftragslage stark schwanken kann und es den Friedensforschern in ihren Berichten um langfristige Trends geht, vergleichen sie Fünfjahreszeiträume statt Einzeljahre, diesmal also die Jahre 2021 bis 2025 mit 2016 bis 2020.

Die europäischen Staaten verdreifachten ihre Waffenimporte in dieser Zeit. Größter Treiber dieser Entwicklung ist weiterhin der Krieg in der Ukraine. Die russische Bedrohung veranlasst die Länder Europas aber auch, ihre eigene Rüstungsfähigkeit zu stärken. "Russland ist eigenhändig für den starken Anstieg der europäischen Rüstungsimporte verantwortlich", sagte Djokic.

Auch die Unsicherheit darüber, inwiefern die USA ihre Nato-Partner im Ernstfall verteidigen würden, hat die Nachfrage nach Waffen unter den europäischen Nato-Staaten den Sipri-Forschern zufolge in die Höhe getrieben.

Größter Teil der US-Waffenexporte ging nach Europa

Gleichzeitig kauft Europa aber weiter vor allem in den USA ein: "Zum ersten Mal in zwei Jahrzehnten ging der größte Anteil der US-Waffenexporte nach Europa und nicht in den Nahen und Mittleren Osten", heißt es im Bericht. Der Anteil betrug 38 Prozent.

"Obwohl europäische Unternehmen ihre Waffenproduktion hochgefahren haben und die neuen Investitionshilfen der EU für die Rüstungsindustrie der Mitgliedstaaten zu einer Reihe von Aufträgen innerhalb der EU geführt haben, haben die europäischen Staaten auch im Zeitraum 2021 bis 2025 weiter US-Waffen importiert", sagte Sipri-Forscherin Djokic. Das gelte besonders für Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme mit großer Reichweite. Diese würden in Europa weiterhin als besonders fähig wahrgenommen.

Länder wie Rumänien und Polen kauften auch in den USA ein, um die Partnerschaft zu den Amerikanern zu stärken. "Wenn man außerdem schon Systeme aus den USA hat - wie Deutschland zum Beispiel das Flugabwehrsystem Patriot - dann spricht logistisch und in Bezug auf die Ausbildung auch viel dafür, diese weiter zu nutzen", erklärte sie.

Nachfrage dürfte weiter wachsen - auch wegen des Iran-Kriegs

Die Spannungen und der Krieg im Nahen und Mittleren Osten dürften die Rüstungsnachfrage in Europa in Zukunft weiter wachsen lassen. Gleichzeitig könnten die US-Angriffe im Iran noch andere Folgen haben, so die Sipri-Expertin: "Wenn es in den USA zu Engpässen etwa an Abwehrraketen kommt, wie schon berichtet wird, könnte das dazu führen, dass das Land seine eigenen Streitkräfte priorisiert und die Lieferungen an andere Staaten einschränkt."

Das könnte für die europäischen Länder zum Problem werden. Die USA standen im Zeitraum 2021 bis 2025 für 42 Prozent aller internationalen Waffenlieferungen und exportierten Rüstung in 99 Staaten. Zweit- und drittgrößte Waffenexporteure waren in dem untersuchten Zeitraum Frankreich und Russland. Die russischen Exporte sackten um 64 Prozent ab.

Ganz oben auf der Liste der Importeure steht vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs weiter die Ukraine, gefolgt von Indien, Saudi-Arabien, Qatar und Pakistan.

Sipri ist ein unabhängiges Friedensforschungsinstitut mit Sitz in Stockholm. Es wird größtenteils staatlich finanziert und veröffentlicht jedes Jahr Berichte zu Waffenhandel, Rüstungsindustrie, Atomwaffen und Militärausgaben./wbj/DP/zb

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
AIRBUS SE 174,740 EUR 30.04.26 22:00 Societe ...
BOEING CO., THE 195,060 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
HENSOLDT AG INHABER-AKTIEN O.N... 75,940 EUR 30.04.26 17:35 Societe ...
RENK GROUP AG INHABER-AKTIEN O... 53,660 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
RHEINMETALL AG 1.354,000 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:  1 2 3 4 5    Anzahl: 483 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
30.04.2026 15:19 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 30.04.2026 - 1...
30.04.2026 12:13 ROUNDUP: Triebwerksbauer MTU fürchtet Iran-Krieg ...
30.04.2026 08:30 Triebwerksbauer MTU sieht sich trotz Iran-Krieg au...
29.04.2026 18:17 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Verluste - Dax w...
29.04.2026 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 29.04.2026 - 1...
29.04.2026 14:44 Aktien Frankfurt: Dax pendelt um 24.000 Punkte - ?...
29.04.2026 12:01 Aktien Frankfurt: Dax fällt wieder unter 24.000 -...
29.04.2026 11:21 AKTIE IM FOKUS: Airbus mit Kursplus - Anleger hono...
29.04.2026 10:36 ROUNDUP: Airbus sieht sich trotz schwachem Jahress...
29.04.2026 09:59 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabil - ...
29.04.2026 08:18 Aktien Frankfurt Ausblick: Moderates Plus vor Quar...
28.04.2026 21:30 ROUNDUP: Turbinen bringen Airbus schwachen Jahress...
28.04.2026 17:51 Airbus startet mit Gewinneinbruch ins Jahr - Ziele...
27.04.2026 07:19 WOCHENAUSBLICK: Dax bleibt schwankungsanfällig - ...
26.04.2026 06:43 Regierung: Seit 2022 Rüstungsverträge für 111 M...
24.04.2026 16:48 Überlegung: Künftig mehr europäische Raketen in...
24.04.2026 15:19 ROUNDUP 3: Luftkampfsystem FCAS bekommt weitere Gn...
24.04.2026 15:13 WOCHENAUSBLICK: Dax bleibt schwankungsanfällig - ...
24.04.2026 11:39 ROUNDUP 2: Hängepartie bei Kampfjet-Projekt FCAS ...
24.04.2026 10:11 ROUNDUP/Macron: Kampfjet-Projekt FCAS nicht gesche...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services