Märkte & Kurse

SAFRAN SA
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: FR0000073272 WKN: 924781 Typ: Aktie DIVe: 1,39% KGVe: 29,27
 
318,200 EUR
0,00
0,00%
Echtzeitkurs: 09.01.26, 22:02:44
Aktuell gehandelt: 1.232 Stk.
Intraday-Spanne
312,800
321,700
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +45,96%
Perf. 5 Jahre +172,20%
52-Wochen-Spanne
192,450
331,000
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
17.02.2025-

AKTIEN IM FOKUS: Rekord bei Rheinmetall - Aussicht auf höhere Rüstungsausgaben

FRANKFURT (dpa-AFX) - In Erwartung weiter steigender Rüstungsausgaben der europäischen Staaten sind die Aktien von Rheinmetall und Hensoldt am Montag auf neue Rekordhöhen geklettert. Die gesamte Branche wurde davon angetrieben.

Am späteren Vormittag ging es für Rheinmetall im Dax in der Spitze um gut 11 Prozent auf 909 Euro nach oben. Im MDax zählten die Anteile des Rüstungselektronik-Spezialisten Hensoldt mit plus 12 Prozent auf 45,70 Euro zu den Spitzenwerten. Im SDax legten die Papiere des Panzergetriebe-Herstellers Renk sogar um gut 17 Prozent auf 29,40 Euro zu und erreichten den höchsten Stand seit Mai.

Zudem stiegen in Paris Thales um knapp 5 Prozent und stehen damit knapp unter ihrem Rekordhoch von Anfang Juni 2024. Safran gewannen knapp 2 Prozent auf 250,20 Euro - bei 250,60 Euro hatte sie gleich nach dem Handelsstart eine neue Bestmarke erreicht. In Mailand ging es für Leonardo um 5,3 Prozent hoch. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2000 ist auch hier nicht mehr fern.

Am Markt wurde zum einen auf die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) sowie die Beratungen zum Ukraine-Kurs der europäischen Länder in Paris als Treiber verwiesen. Im Fokus stehe die Arbeit an einem neuen Paket zur Steigerung der Rüstungsausgaben und um die Ukraine zu unterstützen, heißt es von der Nachrichtenagentur Bloomberg. Sie zitiert einen über diese Pläne informierten Beamten, der nicht namentlich genannt wurde, mit der Aussage, dass die Ausgabepläne erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar bekannt gegeben würden, um Kontroversen vor der Abstimmung zu vermeiden.

Zum anderen drängt US-Präsident Donald Trump auf ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine. Er will bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Lösung für ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine sprechen.

Außerdem habe sich Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Rheinmetall-Chef Papperger getroffen, um über eine Ausweitung der Zusammenarbeit zu sprechen, heißt es bei Bloomberg unter Hinweis auf die Website des Präsidenten.

Laut Analyst Mohit Kumar von der US-Bank Jefferies wird ein Ende des Kriegs Sicherheitsgarantien Europas für die Ukraine unabdingbar machen. "Europa hätte keine andere Wahl, als die Verteidigungsausgaben zu erhöhen". Bislang hätten die Europäer auf entsprechende Forderungen von Trump immer nur reagiert und nicht proaktiv gehandelt. Das aber werde sich ändern müssen.

Angesichts der Forderung der US-Regierung, dass Europa Verantwortung für seine eigene Sicherheit und für die Sicherheit der Ukraine übernehmen müsse, sei es keine Überraschung, dass nun mehrere hochrangige europäische Politiker höhere Verteidigungsausgaben forderten, argumentiert auch JPMorgan-Analyst David Perry. Ihm zufolge müssen die Verteidigungsausgaben in den kommenden vier Jahren steigen - und werden dies auch. Dafür nennt er mehrere Gründe: Das geopolitische Umfeld, "das sich von dem der letzten 30 Jahre völlig unterscheidet" sowie die Notwendigkeit, die militärischen Fähigkeiten nach rund 30 Jahren Unterinvestition wieder aufzubauen. Außerdem sei die derzeitige US-Regierung nicht bereit, Europas Sicherheit zu subventionieren. "Kurz gesagt, wir befinden uns in einer völlig neuen Ära der europäischen Verteidigungsausgaben."

Analyst Alexander Wahl von der Investmentbank Stifel hat infolge der jüngsten Ereignisse sein Kursziel für Rheinmetall von 650 auf 1.037 Euro angehoben und ist damit der optimistischste Analyst. Auf der Sicherheitskonferenz hätten die Amerikaner den Druck auf Europa hochgehalten, schrieb er. Die EU und der deutsche Kanzler Olaf Scholz (SPD) hätten die Aktivierung einer Sonderklausel zu den europäischen Schuldenregeln für höhere Verteidigungsausgaben ins Spiel gebracht.

Stifel-Experte Wahl geht davon aus, dass sich die Nato im Juni ein Ziel zwischen 2,5 und 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts setzen wird. Damit könnten die Europäer alleine 85 bis 176 Milliarden US-Dollar pro Jahr ausgeben. Er rechnet entsprechend mit einer Welle an Aufträgen für Rheinmetall, die in diesem Ausmaß nicht eingepreist sei./ck/bek/jha/´

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
HENSOLDT AG INHABER-AKTIEN O.N... 90,900 EUR 09.01.26 21:59 Societe ...
LEONARDO S.P.A. 58,320 EUR 09.01.26 21:59 Societe ...
RENK GROUP AG INHABER-AKTIEN O... 64,390 EUR 09.01.26 21:59 Societe ...
RHEINMETALL AG 1.894,000 EUR 09.01.26 21:57 Societe ...
SAFRAN SA 317,600 EUR 09.01.26 21:59 Societe ...
THALES S.A. 264,000 EUR 09.01.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   1 2 3 4   Anzahl: 70 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.02.2025 11:34 Studie: Höhere Rüstungsausgaben können 200.000 ...
17.02.2025 11:32 AKTIEN IM FOKUS: Rekord bei Rheinmetall - Aussicht...
14.02.2025 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 14.02.2025 - 1...
14.02.2025 08:19 Triebwerkshersteller Safran legt trotz Boeing-Kris...
31.01.2025 11:45 19 EU-Staaten machen Vorschlag für Rüstungsfinan...
26.01.2025 16:10 Grüne Woche mit Besucherzuwachs: 310.000 unterm F...
23.01.2025 13:57 Triebwerksbauer GE Aerospace trotzt Boeings Krise
20.01.2025 12:55 AKTIE IM FOKUS: Airbus auf Neunmonatshoch - Presse...
20.01.2025 11:55 Aktien Europa: Wenig Bewegung vor Trumps Amtseinf?...
17.01.2025 18:23 Pistorius: Zwei Prozent für Militärausgaben reic...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services