Märkte & Kurse

BOEING CO., THE
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: US0970231058 WKN: 850471 Typ: Aktie DIVe: 0,01% KGVe: 145,26
 
196,080 EUR
0,00
0,00%
Echtzeitkurs: 02.03.26, 22:59:44
Aktuell gehandelt: 4.101 Stk.
Intraday-Spanne
188,560
196,780
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +16,52%
Perf. 5 Jahre +5,79%
52-Wochen-Spanne
115,020
216,800
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
18.03.2025-

ROUNDUP 2: Fraport erwartet nur leichte Zuwächse - Vor-Corona-Niveau weiter weg

(neu: Aussagen des Vorstands aus Pressekonferenz zu kurz- und mittelfristigen Passagierprognosen, Dividenden, Entwicklung des Barmittelflusses; aktualisierte Kursreaktion)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Frankfurter Flughafen kommt noch langsamer aus seinem Corona-Tief heraus als gedacht. "Wir gehen in die Verlängerung", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Dienstag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Laut Geschäftsbericht dürfte das Passagieraufkommen an Deutschlands größtem Airport erst 2027 oder 2028 wieder das Niveau von über 70 Millionen aus dem Rekordjahr 2019 erreichen. Vor einem Jahr hatte der Vorstand noch 2026 angepeilt. Dies sei aber inzwischen unmöglich, sagte Schulte. Für das laufende Jahr rechnet er lediglich mit leichten Zuwächsen.

An der Börse kamen die Neuigkeiten zunächst schlecht an: Für die Fraport-Aktie ging es am Morgen zeitweise um viereinhalb Prozent abwärts. Später erholte sie sich wieder und lag am frühen Nachmittag zuletzt sogar als einer der stärkeren Titel im MDax mit 1,7 Prozent im Plus. Im Vergleich zum Jahreswechsel hat sie damit noch rund zwei Prozent eingebüßt.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Fluggäste in Frankfurt um knapp vier Prozent auf 61,6 Millionen gewachsen. Für 2025 erwartet Schulte im Höchstfall einen ähnlichen Anstieg auf bis zu 64 Millionen. Eine Stagnation schloss der Manager auf Nachfrage zwar aus. Ob das Plus zwei oder vier Prozent betrage, entscheide sich allerdings in Koalitionsverhandlungen von Union und SPD in den kommenden Wochen.

So forderte der Manager die Abschaffung der deutschen Luftverkehrssteuer, die Fluggesellschaften aus Deutschland vertreibe. Entscheidend sei er auch, dass die Hersteller genügend neue Flugzeuge liefern. So kämpft der kriselnde US-Konzern Boeing mit erheblichen Lieferverzögerungen, unter denen auch Fraports Großkundin Lufthansa leidet. Auch der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus kommt mit der Produktion nicht so schnell voran wie ursprünglich geplant.

Wann der Frankfurter Flughafen seine Rekordmarke von 70,6 Millionen Passagieren von 2019 wieder erreicht, hängt laut Schulte ebenfalls von all diesen Faktoren ab. Im vergangenen Jahr lag das Aufkommen noch 13 Prozent unter diesem Wert, während viele von Fraports Auslandsflughäfen das Vorkrisenniveau schon wieder überschritten haben.

So bremst die schleppende Erholung des Luftverkehrs in Deutschland auch die Gewinnentwicklung von Fraport. Im vergangenen Jahr stieg der Konzernumsatz zwar um rund elf Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um acht Prozent zu und erreichte mit 1,3 Milliarden Euro sogar einen Rekordwert. Auf die Aktionäre entfiel ein Überschuss von knapp 451 Millionen Euro, ein Plus von rund 15 Prozent.

Für 2025 rechnet Konzernchef Stefan Schulte beim operativen Gewinn nur mit einem moderaten Anstieg. Für Unsicherheit sorgt die erwartete Entwicklung des Flugverkehrs ebenso wie der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. So hatte ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi vergangene Woche gleich 13 Flughäfen in Deutschland getroffen. Dazu gehörte auch der Frankfurter Airport.

Inzwischen sind die Tarifverhandlungen vorerst gescheitert - jetzt sind die Schlichter am Zug. Sie sollen binnen drei Tagen ihre Arbeit aufnehmen. Ab dann sind Warnstreiks wie zuletzt bei Kitas, Müllabfuhr und Flughäfen nicht mehr zugelassen. Fraport-Finanzchef Matthias Zieschang zeigte sich sicher, dass die Tariferhöhung "nicht gering ausfallen wird".

Unter dem Strich könnte Fraport im laufenden Jahr sogar weniger verdienen als 2024. Da hatte der Konzern mit mehr als 40 Millionen Euro vom Verkauf seines Minderheitsanteils am Flughafen im russischen St. Petersburg profitiert, den er zuvor auf null abgeschrieben hatte.

Die Fraport-Aktionäre sollen unterdessen weiter auf Dividenden verzichten. Der Vorstand will das Geld stattdessen in neue Terminals und Modernisierungen investieren und die hohen Schulden aus der Corona-Krise abtragen.

Auch für das laufende Jahr hat der Vorstand keine Dividende vorgesehen. Schulte schloss eine Gewinnausschüttung auf Nachfrage nicht aus. Wenn, dann werde sie aber geringer ausfallen als üblich. Hauptnutznießer wären das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main, denen zusammen gut die Hälfte der Fraport-Aktien gehören.

Ende 2024 saß Fraport auf einer Nettoverschuldung von knapp 8,4 Milliarden Euro, rund neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zieschang erklärte den Anstieg unter anderem mit den hohen Ausgaben für das neue Terminal 3 am Frankfurter Airport, das zu Ostern 2026 in Betrieb gehen soll. Viel Geld schluckten auch der Bau eines neuen Terminals in Perus Hauptstadt Lima und die Erweiterung des Terminals im türkischen Antalya, die ebenfalls zu Fraport gehören.

Dadurch flossen bei Fraport im vergangenen Jahr unter dem Strich mit 675 Millionen Euro noch etwas mehr Mittel ab als im Vorjahr. Im laufenden Jahr soll der Barmittelfluss nahe an die Nulllinie herankommen und 2026 ins Plus drehen./stw/lew/mis

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
AIRBUS SE 179,880 EUR 02.03.26 21:59 Societe ...
BOEING CO., THE 196,260 EUR 02.03.26 21:59 Societe ...
DEUTSCHE LUFTHANSA AG 8,652 EUR 02.03.26 21:59 Societe ...
FRAPORT AG 79,750 EUR 02.03.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   17 18 19 20 21   Anzahl: 406 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
18.03.2025 15:42 ROUNDUP 2: Fraport erwartet nur leichte Zuwächse ...
11.03.2025 16:25 Boeing liefert im Februar erneut mehr Jets aus als...
07.03.2025 05:21 Airbus-Rüstungschef warnt: Rüstungsgüter nicht ...
04.03.2025 22:30 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow fällt weiter...
04.03.2025 20:04 Aktien New York: Dow gibt weiter nach - Zollstreit...
04.03.2025 16:59 ROUNDUP/Aktien New York: Erneut deutliche Verluste...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services