Märkte & Kurse

VOLKSWAGEN AG VZ
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0007664039 WKN: 766403 Typ: Aktie DIVe: 7,11% KGVe: 4,48
 
80,380 EUR
0,00
0,00%
Echtzeitkurs: 19.06.26, 23:00:00
Aktuell gehandelt: 95.022 Stk.
Intraday-Spanne
79,600
83,760
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -7,29%
Perf. 5 Jahre -63,22%
52-Wochen-Spanne
79,600
109,150
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
16.02.2026-

ROUNDUP 3/'MM': VW plant neues 60-Milliarden-Euro-Sparprogramm

(neu: Audi-Betriebsrat)

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der VW-Konzern plant einem Pressebericht zufolge ein neues Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Nach Angaben des "Manager Magazins" sollen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent sinken. So komme man auf den genannten Betrag. Grund für den Schritt seien die schleppenden Verkäufe in China und die US-Zölle.

Daher reichten die bisherigen Sparbemühungen nicht aus. Werksschließungen könnten nicht ausgeschlossen werden, ebenso wenig ein weiterer Stellenabbau über die angekündigten 35.000 Stellen hinaus. Details nannte das Blatt nicht.

An der Börse löste der Bericht am Montag keine größeren Bewegungen aus: Die VW-Vorzugsaktien gingen am Abend mit einem Abschlag von 0,8 Prozent auf 102,30 Euro aus dem Handel. Damit wurden sie gut ein Prozent billiger gehandelt als zum Jahreswechsel.

Dem Bericht zufolge sollen Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz die oberste Führungsriege Mitte Januar mit den verschärften Sparvorgaben überrascht haben. "Wir müssen die Gewinnschwelle senken", soll Blume dem Blatt zufolge gesagt haben. 20 Prozent Kostenminus seien "die Ambition" für alle Marken und über alle Kostenarten hinweg.

VW: Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht

VW reagierte zurückhaltend und verwies auf die bereits laufenden Sparprogramme bei allen Marken. Dadurch habe man bereits Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht, sagte ein Sprecher. "Damit konnte der Konzern die geopolitischen Gegenläufer - wie die Zölle in den USA - abfedern und bleibt auf Kurs." Einen Zwischenstand werde Konzernchef Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz geben.

Betriebsrat: Mit uns wird es keine Werksschließungen geben

Der Betriebsrat wurde deutlicher. Der Artikel erscheine "eher als eine Zustandsbeschreibung der längst laufenden Effizienzprogramme", heißt es im VW-Intranet in einer Betriebsrats-Stellungnahme für die Belegschaft. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sprach sich im Intranet erneut klar gegen Standortschließungen aus: "Mit uns wird es keine Werksschließungen geben."

Ihr sei bewusst, dass sich der Konzern nach wie vor in einer schwierigen Lage befinde, wird Cavallo zitiert. "Deshalb haben wir in der Volkswagen AG bereits Ende 2024 mit dem Dezember-Kompromiss alles in die Wege geleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen für die Belegschaft sozialverträglich zu gestalten. Mit dieser Einigung haben wir Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausgeschlossen."

Ähnlich äußerte sich die IG Metall. "Die Dezember-Vereinbarung beinhaltet unter anderem den klaren Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2030", sagte Niedersachsens Bezirksleiter Thorsten Gröger. "Vor dem Hintergrund dieser verbindlichen Regelungen stellen sich die aktuell aufgeworfenen Fragen für uns nicht."

Auch Audi-Gesamtbetriebsratschef Jörg Schlagbauer hob hervor, an der Vereinbarung gebe es nichts zu rütteln. "Deswegen sind Spekulationen über eine Werksschließung bezüglich der heimischen Standorte - von wem auch immer - schlichtweg überflüssig."

Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen. Der Stellenabbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen. Bisher angepeilte Ergebnisverbesserung: 11 Milliarden Euro.

Überraschend gut gefüllte Kasse sorgt für Ärger

Erst vor drei Wochen hatte VW überraschend mitgeteilt, dass der Cashflow genannte Kapitalfluss 2025 deutlich besser ausgefallen war als bisher angenommen. Statt der zuvor angepeilten null Euro seien es nun sechs Milliarden Euro. Grund: Laut "Manager Magazin" hatte es zuletzt zunehmend Druck von Rating-Agenturen gegeben, die mit einer Herabstufung des Konzerns drohten. Das hätte zu steigenden Zinsen geführt.

Um das zu verhindern, habe Finanzvorstand Antlitz seine Anstrengungen erhöht und dabei auch zu Methoden gegriffen, die bei VW bisher Tabu gewesen seien wie der Verkauf noch offener Forderungen aus verkauften Neuwagen.

Für harsche Kritik sorgte zudem ein Nebeneffekt der überragend gut gefüllten Kasse: Denn die sechs Milliarden Euro, die nun zusätzlich auftauchten, lägen hauchdünn über der Schwelle für einen Baustein der Vorstandsboni. Betriebsratschefin Cavallo forderte umgehend, dass nun auch die Tarifbeschäftigten eine Anerkennungsprämie erhalten.

Beim Cashflow geht es vereinfacht um "das Geld, was tatsächlich in der Kasse hängen bleibt", wie es Antlitz ausdrückte. Mit Umsatz oder gar Gewinn hat die Kennzahl erst einmal nichts zu tun. Beeinflussen lässt sich der Cashflow etwa durch das Verschieben von Zahlungen ins Folgejahr oder durch das Vorziehen von Einnahmen./fjo/DP/stw

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
VOLKSWAGEN AG VZ 80,520 EUR 19.06.26 22:00 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   17 18 19 20 21    Anzahl: 1.204 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
27.02.2026 14:42 Kreise: VW-Konzern könnte mit Everllence-Verkauf ...
26.02.2026 15:40 ROUNDUP: Opel-Mutter und VW-Rivale Stellantis fäh...
26.02.2026 08:31 Opel-Mutter und VW-Rivale Stellantis fährt riesig...
25.02.2026 19:53 VW-Manager fordern Millionen - Gerichtsstreit um K...
24.02.2026 18:29 ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx stabil - ...
24.02.2026 12:24 Aktien Europa: Zollunsicherheit bleibt - Anleger v...
24.02.2026 06:15 'China-Schock' trifft vor allem die Autoindustrie
24.02.2026 06:05 EU-Automarkt startet schwach ins neue Jahr
23.02.2026 18:05 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Unsicherheiten d...
22.02.2026 15:08 ROUNDUP: Beschäftigungssicherung bei VW-Batteriet...
22.02.2026 13:09 Beschäftigungssicherung bei VW-Batterietochter Po...
21.02.2026 10:17 Autoindustrie: Merz muss in China liberale Märkte...
18.02.2026 18:15 ROUNDUP 3: So viel durstiger als angegeben sind Pl...
18.02.2026 16:19 WDH/ROUNDUP: Ostdeutsche Autowerke setzen stark au...
18.02.2026 15:43 ROUNDUP: Ostdeutsche Autowerke setzen stark auf El...
18.02.2026 13:07 ROUNDUP 2: So viel durstiger als angegeben sind Pl...
18.02.2026 10:30 KORREKTUR: So viel durstiger als angegeben sind Pl...
18.02.2026 06:43 So viel durstiger als angegeben sind Plug-in-Hybri...
18.02.2026 06:43 Elektroautos dominieren Pkw-Produktion in Ostdeuts...
16.02.2026 18:24 ROUNDUP 3/'MM': VW plant neues 60-Milliarden-Euro-...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services