Märkte & Kurse

THYSSENKRUPP AG
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0007500001 WKN: 750000 Typ: Aktie DIVe: 1,62% KGVe: -
 
9,672 EUR
-0,02
-0,19%
Echtzeitkurs: 02.01.26, 22:04:05
Aktuell gehandelt: 682.079 Stk.
Intraday-Spanne
9,222
9,700
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +256,81%
Perf. 5 Jahre +76,33%
52-Wochen-Spanne
2,579
10,690
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
04.11.2025-

Studie warnt vor Milliarden-Verlusten bei Stahlauslagerung

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Eine Verlagerung der heimischen Stahlproduktion ins Ausland würde laut einer neuen Studie im Krisenfall milliardenschwere volkswirtschaftliche Verluste nach sich ziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Mannheim, die von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vorab vor.

Demnach drohten der deutschen Wirtschaft bis zu 50 Milliarden Euro jährlicher Wertschöpfungsverlust, wenn sie ohne inländische Stahlproduktion in einen globalen "Stahlschock" geriete. Die Autoren meinen damit ein Szenario, bei dem große Stahlexporteure wie etwa China aufgrund von geopolitischen Konflikten oder Lieferkettenproblemen ihre Ausfuhren nach Europa in kurzer Zeit erheblich drosseln würden.

Studie: Ohne heimische Produktion würde Stahl im Krisenfall teurer

In einem solchen Fall müssten nachgelagerte Branchen wie die Bauwirtschaft, die Metallerzeugung, der Maschinenbau, die Elektrotechnik oder die Autobranche erheblich mehr für Stahl bezahlen. "Dieser Kostenschub würde die Produktion und damit die Wertschöpfung in diesen Sektoren verringern", hieß es. Solch eine Krise würde außerdem die Einkommen der privaten Haushalte schmälern, was wiederum die Binnennachfrage beeinträchtigen würde.

"Doch auch ein schleichender Niedergang der Stahlindustrie hätte wirtschaftliche und politische Folgen", schreiben die Studienautoren Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk. Besonders betroffen wären stahlintensive Regionen wie etwa Duisburg, Eisenhüttenstadt, Bremen oder das Saarland. Erfahrungen aus den USA und Großbritannien zeigten, dass wirtschaftlicher Niedergang in industriell geprägten Regionen häufig mit einem Erstarken rechtspopulistischer Strömungen einhergehe. "Das gilt auch für Deutschland: Eine Politik, die zentrale Industrien aufgibt, schwächt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die demokratische Stabilität."

Studie: Mindestens 40 Millionen Tonnen Stahl sind jährlich nötig

Die Wirtschaftsforscher halten langfristig eine Produktion von mindestens rund 40 Millionen Tonnen jährlich in Deutschland für notwendig, um den Bedarf verlässlich zu decken. Zum Vergleich: 2024 wurden in Deutschland rund 37 Millionen Tonnen Rohstahl erzeugt. Die Hälfte der Zielmenge sollte nach Ansicht der Studienautoren über eine CO2-arme Direktreduktion erzeugt, die andere Hälfte in Elektroöfen aus Stahlschrott geschmolzen werden. Die Forscher forderten in diesem Zusammenhang mehr Investitionen in Anlagen für eine klimafreundlichere Stahlproduktion.

Am Donnerstag findet im Bundeskanzleramt ein "Stahlgipfel" statt. Dabei soll es um Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Stahlindustrie gehen./tob/DP/zb

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
KLOECKNER & CO. SE 8,170 EUR 02.01.26 21:59 Societe ...
SALZGITTER AG 44,380 EUR 02.01.26 22:00 Societe ...
THYSSENKRUPP AG 9,678 EUR 02.01.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   1 2 3 4 5    Anzahl: 516 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
24.11.2025 13:15 Thyssenkrupp verkauft Automation Engineering an Ag...
19.11.2025 12:26 TKMS führt Gespräche mit Kieler Nachbarwerft
11.11.2025 16:23 AKTIEN IM FOKUS 2: Hensoldts Prognosen belasten de...
07.11.2025 12:42 AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte steigen - JPMorgan sie...
06.11.2025 16:31 ROUNDUP: Merz will Stahlindustrie retten - auch mi...
06.11.2025 16:26 ROUNDUP 2: 'Stahlgipfel' beim Bundeskanzler - daru...
06.11.2025 16:18 WDH/Kanzler sieht Stahlindustrie in 'existenzbedro...
06.11.2025 15:21 Kanzler sieht Stahlindustrie in 'existenzbedrohend...
06.11.2025 14:06 Stahlpräsident: Industrie sichern für sozialen F...
06.11.2025 12:08 FDP sieht EU-Schutzzölle für Stahl kritisch
06.11.2025 08:12 WDH/ROUNDUP: 'Stahlgipfel' beim Bundeskanzler - da...
06.11.2025 07:20 ROUNDUP: 'Stahlgipfel' beim Bundeskanzler - darum ...
06.11.2025 05:50 'Stahlgipfel' im Kanzleramt
05.11.2025 17:05 ROUNDUP: Deutsche Bahn setzt erstmals Schienen aus...
05.11.2025 09:55 WDH/Billigimporte und Energie - IG Metall sieht Po...
05.11.2025 09:04 Billigimporte und Energie - IG Metall sieht Politi...
05.11.2025 06:32 Deutsche Bahn setzt erstmals Schienen aus 'grünem...
04.11.2025 12:08 ROUNDUP: Studie warnt vor Milliarden-Verlusten bei...
04.11.2025 06:04 Studie warnt vor Milliarden-Verlusten bei Stahlaus...
04.11.2025 05:46 Vor 'Stahlgipfel': Wüst fordert deutliche Entlast...

Börsenkalender 1M

30.01.26
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services