Märkte & Kurse

THYSSENKRUPP AG
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0007500001 WKN: 750000 Typ: Aktie DIVe: 1,62% KGVe: -
 
9,672 EUR
-0,02
-0,19%
Echtzeitkurs: 02.01.26, 22:04:05
Aktuell gehandelt: 682.079 Stk.
Intraday-Spanne
9,222
9,700
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +256,81%
Perf. 5 Jahre +76,33%
52-Wochen-Spanne
2,579
10,690
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
10.02.2025-

ROUNDUP: EU warnt Trump vor hohen Zöllen auf Stahl und Aluminium

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump will Stahl- und Aluminiumimporte in die Vereinigten Staaten mit Zöllen von 25 Prozent belegen. Details sollten noch am Montag verkündet werden, sagte der Republikaner während eines Fluges mit der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten. Frankreich stellte Gegenzölle der Europäischen Union (EU) in Aussicht. Die EU-Kommission hält die Verhängung von Zöllen für rechtswidrig, sie wären aus ihrer Sicht wirtschaftlich kontraproduktiv. Die deutsche Bundesregierung zeigte sich besorgt, sieht aber auch die Möglichkeit eines Kompromisses mit der US-Regierung.

"Niemand hat ein Interesse an einem Handelskonflikt mit der EU"

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot sagte dem Sender TF1: "Es gibt kein Zögern, wenn es darum geht, unsere Interessen zu verteidigen." Die EU-Kommission werde "die Sektoren festlegen, die Gegenstand dieser Vergeltungsmaßnahmen sein werden." Niemand sollte ein Interesse daran haben, in einen Handelskonflikt mit der EU einzutreten, füge er hinzu.

"Die EU sieht keine Rechtfertigung für die Verhängung von Zöllen"

Auch die EU selbst warnte Trump vor der Einführung neuer Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. "Die EU sieht keine Rechtfertigung für die Verhängung von Zöllen auf ihre Exporte", teilte die für die Handelspolitik zuständige EU-Kommission in Brüssel mit. "Wir werden handeln, um die Interessen europäischer Unternehmen, Arbeitnehmer und Verbraucher vor ungerechtfertigten Maßnahmen zu schützen."

Die Behörde unter der Leitung von Ursula von der Leyen machte zudem deutlich: "Mit der Einführung von Zöllen würde die US-Regierung ihre eigenen Bürger besteuern, die Kosten für Unternehmen erhöhen und die Inflation anheizen", heißt es in der Erklärung.

Thyssenkrupp sieht keine großen Auswirkungen für sich

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, Zölle würden die deutsche exportorientierte Wirtschaft treffen. EU und Bundesregierung setzten sich weiter dafür ein, dass es nicht dazu komme. Zugleich seien Vorbereitungen für den Fall der Fälle getroffen.

Der Stahl- und Industriegüterkonzern Thyssenkrupp sieht nach Trumps Ankündigung keine großen Auswirkungen für sich. "Die angekündigten Zölle auf Importe in die USA würden nach jetzigem Kenntnisstand nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die Geschäfte von Thyssenkrupp haben", erklärte das Unternehmen in Essen.

Dies gelte insbesondere auf die angekündigten Zölle auf Stahl. "Der Hauptmarkt für den Stahl von Thyssenkrupp ist Europa. Der Export an Stahlprodukten von thyssenkrupp Steel Europe in die USA ist vernachlässigbar gering und betrifft vor allem hochwertige Produkte mit guter Marktposition", erklärte ein Sprecher. Die Stahlsparte von Thyssenkrupp ist Deutschlands größter Stahlhersteller. Wichtigster Produktionsstandort ist Duisburg.

"Wenn sie uns etwas berechnen, berechnen wir ihnen etwas"

Die Zölle sollten laut dem US-Präsidenten alle Länder betreffen - auch die Nachbarn Kanada und Mexiko. Trump sagte, dass er außerdem "gegenseitige Zölle" (reciprocal tariffs) ankündigen werde. Die USA würden diese Importzölle auf Produkte erheben, wenn ein anderes Land Zölle auf US-Waren verhängen sollte. "Ganz einfach: Wenn sie uns etwas berechnen, berechnen wir ihnen etwas", sagte der US-Präsident. Neue Zölle auf Einfuhren aus Europa wären besonders für die exportstarke deutsche Wirtschaft, die bereits zwei Jahre in Folge geschrumpft ist, ein Tiefschlag.

USA sind wichtiger Absatzmarkt für deutsche Exporteure

Die USA sind ein durchaus bedeutsamer Exportmarkt für die deutsche Stahlindustrie. Rund 80 Prozent der Stahlausfuhren aus Deutschland gehen aber in andere EU-Länder. Laut dem deutschen Branchenverband Wirtschaftsvereinigung Stahl ist Deutschland der größte Stahlproduzent in der EU und steht weltweit an siebter Stelle hinter China, Indien, Japan, den USA, Russland und Südkorea. Branchenübergreifend sind die USA für deutsche Exporteure der wichtigste Absatzmarkt.

Die USA beziehen ihren Stahl nach Angaben des Branchenverbands American Iron and Steel Institute (AISI) für das Jahr 2024 vor allem aus Kanada, Brasilien und Mexiko. Auch Deutschland und China rangieren demnach in der Top 10 der Herkunftsländer von Stahlimporten.

Aufschub für Mexiko und Kanada

Anfang vergangener Woche konnte ein nordamerikanischer Handelskrieg mit ungewissen Folgen für die Weltwirtschaft vorerst abgewendet werden. Trump ließ sich nur wenige Stunden vor dem Inkrafttreten angedrohter Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada auf Zugeständnisse der Nachbarn vor allem bei der Grenzsicherung ein. Dafür schob er die Handelsbeschränkungen für mindestens 30 Tage auf./gei/als/vni/DP/jha

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
THYSSENKRUPP AG 9,678 EUR 02.01.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   21 22 23 24 25    Anzahl: 486 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.02.2025 14:53 Aktien Frankfurt: Dax peilt Rekordhoch an - US-Zol...
10.02.2025 14:31 Verband: US-Zollankündigung trifft Stahlindustrie...
10.02.2025 13:19 AKTIEN IM FOKUS: Stahlaktien leiden nur bedingt un...
10.02.2025 13:16 ROUNDUP: EU warnt Trump vor hohen Zöllen auf Stah...
10.02.2025 11:53 US-Zölle: Thyssenkrupp sieht für sich keine gro?...
10.02.2025 11:49 Aktien Frankfurt: Dax kaum bewegt - US-Zollankünd...
10.02.2025 10:01 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Gewi...
10.02.2025 08:36 AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte unter Druck wegen Trum...
10.02.2025 08:22 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax wenig bewegt - Stah...
10.02.2025 05:50 WOCHENAUSBLICK: Fragezeichen hinter Dax-Rekordjagd...
07.02.2025 16:18 WOCHENAUSBLICK: Dax kann Rekordjagd fortsetzten - ...
04.02.2025 16:00 ROUNDUP: Scholz glaubt an Zukunft der Stahlindustr...
04.02.2025 14:23 Thyssenkrupp-Stahlchef dringt auf Verbesserungen f...
03.02.2025 15:42 ROUNDUP: Grüner Wasserstoff soll 2030 auch aus Sa...
03.02.2025 13:17 Grüner Wasserstoff soll 2030 auch aus Saudi-Arabi...
03.02.2025 08:42 EQS-Stimmrechte: thyssenkrupp AG (deutsch)
31.01.2025 13:27 Thyssenkrupp-Chef wirbt um Vertrauen - Kritik von ...
27.01.2025 16:43 Thyssenkrupp will Grünstahl-Anlage fertigstellen
23.01.2025 16:40 AKTIE IM FOKUS: Thyssenkrupp bauen Kursgewinne aus...
23.01.2025 15:25 ROUNDUP: Salzgitter bestätigt Übernahmeangebot -...

Börsenkalender 1M

30.01.26
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services