Märkte & Kurse

FIT GROUP AG NAMENS-AKTIEN EO -,08
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE000A426PD9 WKN: A426PD Typ: Aktie DIVe: - KGVe: -
 
15,300 EUR
-0,10
-0,65%
Echtzeitkurs: heute, 09:47:34
Aktuell gehandelt: 541 Stk.
Intraday-Spanne
15,200
15,400
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -
Perf. 5 Jahre -
52-Wochen-Spanne
-
-
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
25.07.2026-

ROUNDUP: Paramount setzt Warner-Übernahme nach Wettbewerbsklagen aus

LOS ANGELES (dpa-AFX) - Der Hollywood-Konzern Paramount setzt den geplanten Kauf des Konkurrenten Warner Brothers nach Wettbewerbsklagen von zwölf US-Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft vorerst aus. Die mehr als 100 Milliarden Dollar schwere Übernahme soll erst nach einer Entscheidung zu den Klagen oder spätestens am 1. Juni 2027 weiter vorangetrieben werden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Der Rechtsstreit hat auch deshalb Relevanz, weil Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.

Eine Richterin hatte den geplanten Deal zunächst bis Mitte August ausgesetzt, um über die Forderung der demokratisch regierten Bundesstaaten und der Drehbuchautoren nach einer einstweiligen Verfügung gegen den Vollzug der Übernahme zu entscheiden. Dabei signalisierte sie, dass sie die Wettbewerbsbedenken durchaus ernst nimmt. Mit der Aussetzung der Übernahme sind die Forderungen nach einer einstweiligen Verfügung vorerst hinfällig. Die separaten Klagen der Bundesstaaten und der Drehbuchautoren wurden inzwischen in einem Verfahren zusammengeführt.

Ab Oktober muss Paramount zahlen

Für Paramount könnte der Aufschub ziemlich teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten.

Die Ironie dabei: Paramount warb bei Warner damit, dass der Deal zwischen den beiden Unternehmen wettbewerbsrechtlich viel unproblematischer sein werde als eine Übernahme durch den letztlich ausgestochenen Streaming-Riesen Netflix . Warner und Paramount setzten sich den 4. Juni kommenden Jahres als Frist für den Abschluss des Deals. Für den Fall, dass die Übernahme platzen sollte, sagte Paramount Warner eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar zu.

Trump-Unterstützer stach Netflix aus

Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer Trumps bekannt ist. Ursprünglich hatte Warner im vergangenen Jahr bereits den Verkauf des Streaming- und Studiogeschäfts an Netflix beschlossen. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar (aktuell 98 Mrd Euro) schwer.

Trump-Kritiker verweisen darauf, dass der Paramount-Sender CBS nach der Übernahme durch die Ellisons einen freundlicheren Ton gegenüber der US-Regierung anschlug. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der Sender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Bei CNN kommen auch Kritiker seiner Politik zu Wort - und Behauptungen des Präsidenten werden oft einem Faktencheck unterzogen.

Bundesstaaten sehen Wettbewerbsproblem

Die Bundesstaaten lassen die Causa CNN in der Klageschrift außen vor und argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten.

Ein entscheidender Faktor für einen Erfolg der Bundesstaaten, darunter Kalifornien mit dem wichtigsten Branchenstandort Hollywood, wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um ihre Existenz zu sichern, argumentieren sie. Demnach wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos - und am Ende auch für die Zuschauer. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität.

Grünes Licht aus Washington und Brüssel

Die US-Regierung hatte den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - das gelte sowohl im TV- und Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Die EU-Kommission billigte die Übernahme mit der Auflage, dass Paramount aus dem gemeinsamen Vertrieb von Filmen an Kinos in Europa mit Universal Pictures aussteigt./so/DP/zb

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
NETFLIX INC 63,960 EUR 29.07.26 09:32 Societe ...
PARAMOUNT SKYDANCE CORPORATION... 7,033 EUR 29.07.26 08:46 Societe ...
WARNER BROS. DISCOVERY INC. 'A... 22,340 EUR 29.07.26 09:26 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   32 33 34 35 36    Anzahl: 83.620 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
26.07.2026 08:42 CDU-Kritik an Schnieder-Entlassung: Kommunikatives...
26.07.2026 08:42 Brasilien: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenw...
26.07.2026 08:41 Selenskyj rechnet mit weiteren Nordkoreanern auf S...
26.07.2026 08:41 Ostdeutsche eher für AfD-Beteiligung als Allparte...
26.07.2026 08:40 CSU fordert Rüstungsabkommen für Drohnen mit Kiew
26.07.2026 08:40 Merz nennt Attacke auf CSD 'Angriff auf unsere Ges...
26.07.2026 08:40 Tote und Verletzte beim CSD - Was wir wissen und w...
26.07.2026 08:39 Berlin: Auto rast in Berlin in Menschenmenge - Fah...
26.07.2026 06:05 Den Tränen nah: Lückenkemper spricht über ihren...
26.07.2026 05:30 Womit Stromkunden 2027 bei den Netzentgelten rechn...
26.07.2026 05:00 Investitionsstopp? Chemie im Osten hadert mit dem ...
26.07.2026 04:58 Verstappen komplett bedient: «Was für ein Witz»
26.07.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX...
26.07.2026 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
26.07.2026 04:25 Klimafreundlicher Zement aus Baden-Württemberg?
25.07.2026 20:39 Ansah nach Wirbel Sprint-Meister - Zecke bremst L?...
25.07.2026 20:17 Hauchdünn vor Hamilton: Norris durchbricht Merced...
25.07.2026 17:28 «Können sehr stolz sein»: Pogacar vor fünftem ...
25.07.2026 16:35 ROUNDUP 2/Waldbrände bei Bordeaux: Schon 167.000 ...
25.07.2026 16:35 ROUNDUP: CDU-Politiker wirft Merz Willkür im Umga...

Börsenkalender 1M

29.07.26
Geschäftsbericht

29.07.26
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

29.07.26
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services