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12.03.2025-

ROUNDUP 2: Brenntag zeigt sich für 2025 verhalten zuversichtlich

(neu: Aussagen aus der Pressekonferenz, Aktienkurs)

ESSEN (dpa-AFX) - Der Chemikalienhändler Brenntag blickt nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang 2024 verhalten zuversichtlich auf das laufende Jahr. "Für das Jahr 2025 erwarten wir eine weitere moderate Verbesserung der Absatzmengen im Laufe des Jahres, auch dank unserer Akquisitionen, und ein sequenziell leicht verbessertes Preisumfeld in der zweiten Hälfte des Jahres 2025", schrieb Unternehmenschef Christian Kohlpaintner am Mittwoch im Aktionärsbrief. Gleichzeitig dürfte die makroökonomische und geopolitische Lage weiterhin von Unsicherheit geprägt sein.

Für den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (operatives Ebita) peilt das Brenntag-Management im laufenden Jahr 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro an und damit mindestens genauso viel wie im Vorjahr. Analysten erwarten im Schnitt die Mitte der Spanne. Die Aktie schwankte im frühen Handel und legte zuletzt in einem sehr freundlichen Markt rund 2,3 Prozent auf 65,86 Euro zu.

Analystin Nicole Manion von der Schweizer Großbank UBS sah die Ergebnisse des vierten Quartals etwas schwächer als gedacht. Der erwartungsgemäße Ausblick dürfte aber etwas beruhigen, nachdem man im Vorjahr zurückrudern musste. Brenntag müsse nun vor allem sein Potenzial bei Kostensenkungen unter Beweis stellen.

Im vergangenen Jahr bekam der Chemikalienhändler erneut eine schwächere Nachfrage zu spüren. Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern in Essen mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen sank um 12,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen begründete dies unter anderem mit höheren Transportkosten im Zuge eines gestiegenen Absatzvolumens.

Auf die Aktionäre entfiel ein Gewinn von gut 536 Millionen Euro nach fast 715 Millionen im Vorjahr. Während das Unternehmen bei den Ergebnissen die Erwartungen der Analysten verfehlte, traf es die Schätzungen beim Umsatz. Das Brenntag-Management will die Dividende mit 2,10 Euro je Aktie stabil halten.

Derweil hatte das Unternehmen jüngst seine ursprünglichen Pläne zur Entflechtung der beiden Sparten Prozesschemikalien (Essentials) und Spezialchemikalien für bestimmte Branchen (Specialties) angepasst. Eine schnelle und vollständige Entflechtung werde in dieser Form nicht weiterverfolgt, hatte das Unternehmen im November dazu mitgeteilt. Angesichts des schwierigen Umfeldes hatte das Unternehmen seinen Sparkurs verschärft.

Dafür will Finanzchefin Kristin Neumann Ausgaben verschieben sowie Investitionen in IT und digitale Transformation über einen längeren Zeitraum strecken. Standortschließungen und der Abbau von Arbeitsplätzen zählten bereits zum Sparprogramm.

2025 werde Brenntag die Einsparungen von 2024 in etwa verdoppeln, teilte das Unternehmen weiter mit. Im vergangenen Jahr konnte Brenntag die Kosten um etwas mehr als 50 Millionen Euro senken. Insgesamt will der Konzern bis 2027 jährlich 300 Millionen Euro einsparen.

Bezüglich des vorgesehenen Personalabbaus sagte Neumann: Das Unternehmen habe sich noch auf keine konkrete Zahl festgelegt. Brenntag sei sehr dezentral aufgestellt und der Abbau von Mitarbeitern würde daher unterschiedliche Geschäftseinheiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten treffen. Insgesamt werde es kein großes Programm geben, sondern das Personal schrittweise und in einer sozialverträglichen Weise reduziert.

Unterdessen sagte Unternehmenschef Kohlpaintner zu den von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump angekündigten Zöllen: "Die Lage in den USA ist unübersichtlich, unüberschaubar und voller Überraschungen." Mögliche Zölle würden Brenntag vergleichsweise wenig treffen, da das Unternehmen die Produkte für mehr als 90 Prozent des US-Geschäfts lokal beziehen würde. "Wir schauen uns das mit Gelassenheit und Zuversicht an, wie sich die Dinge im weiteren Verlauf entwickeln werden", fügte er hinzu.

Brenntag handelt international mit Industrie- und Spezialchemikalien sowie Inhaltsstoffen. Das Unternehmen kauft die Stoffe bei Chemiekonzernen in größeren Mengen ein und verkauft sie in kleineren Mengen. In den vergangenen Jahren ist Brenntag durch zahlreiche kleinere Übernahmen gewachsen.

Konjunkturabschwünge treffen das Unternehmen in der Regel weniger stark als Chemiekonzerne, weil Kunden dann weniger Chemikalien benötigen und diese vermehrt beim Händler statt beim Produzenten kaufen. Zuletzt beschäftigte Brenntag mehr als 18.100 Menschen./mne/nas/jha/

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