Märkte & Kurse

NESTLÉ SA
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: CH0038863350 WKN: A0Q4DC Typ: Aktie DIVe: 4,12% KGVe: 18,47
 
79,870 EUR
-0,05
-0,06%
Echtzeitkurs: 07.01.26, 22:02:52
Aktuell gehandelt: 65.998 Stk.
Intraday-Spanne
79,510
82,800
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -
Perf. 5 Jahre -
52-Wochen-Spanne
74,600
95,350
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
06.01.2026-

ROUNDUP: Höhere Lebensmittelpreise sind für viele ein Sorgenthema

BERLIN (dpa-AFX) - Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich persönlich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Demnach machen sich 58 Prozent der Menschen Sorgen mit Blick auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die finanzielle Situation ihres Haushalts. 42 Prozent der rund 1.000 Menschen, die dazu im vergangenen November befragt worden waren, gaben an, sich darüber eher wenig oder gar keine Sorgen zu machen.

Fokus auf Lebensmitteln und Energie

Für mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) sind den Angaben zufolge Lebensmittel der Bereich, in dem sie einen Preisanstieg am meisten spüren. 16 Prozent der Befragten nannten hier den Bereich Energie. Für elf Prozent sind die Gesundheitskosten - etwa Krankenkassenbeiträge oder Pflege - am meisten gestiegen. Mobilität, beispielsweise Fahrkarten oder Tanken, ist für vier Prozent der Menschen in Deutschland der Bereich, wo sie am stärksten Preissteigerungen spüren. Zwei Prozent der Befragten trauten sich hier kein Urteil zu oder machten keine Angaben.

Um verdeckte Preissteigerungen durch Mogelpackungen und reduzierte Qualität - etwa durch eine Reduzierung des Fruchtanteils im Saft - sichtbar zu machen, sollte es aus Sicht des Verbandes eine Kennzeichnungsverpflichtung im Geschäft geben. Die Vorständin des Verbandes, Ramona Pop, sagt, die Frage der Lebenshaltungskosten habe "politische Sprengkraft".

Die Lebensmittelpreise in Deutschland sind seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen. Pop sagt: "Wir sehen auch die Beschwerden in den Verbraucherzentralen, dass sich die Menschen über die Preissteigerungen beschweren, über die Mogelpackungen, die im Supermarkt stehen - und wir nehmen auch wahr, dass daraus natürlich Frust entsteht." Vor allem Menschen mit geringem Einkommen, bei denen Lebensmittel und Energie einen relevanten Anteil ihrer Ausgaben ausmachten, merkten deutlich, "dass ihnen zum Leben sehr wenig übrig bleibt".

Die Bundesregierung sollte ihrer Ansicht nach nicht nur für mehr Transparenz im Supermarktregal sorgen, sondern auch eine Preisbeobachtungsstelle einführen. Hier habe man etwa in Frankreich gute Erfahrungen gemacht. Den Verbraucherzentralen gehe es auch darum, "überhaupt mal rauszufinden, wo die Preise und wie die Preise entstehen". Denn in Deutschland sei völlig undurchsichtig, wo die Preissteigerungen im Lebensmittelbereich eigentlich herkommen .

Hersteller oder Handel?

Die Frage, ob die Verantwortung eher beim Handel oder bei den Herstellern zu suchen sei, könne die vzbv nicht beantworten, erklärt die Vorständin des Bundesverbands. "Selbst die Kartellbehörden, alle legen sich die Karten und sagen, man hat da keine richtige Einsicht." Manche sagten, es sei die Konzentration und die Marktmacht des Einzelhandels. Andere sähen die Verantwortung vor allem bei der lebensmittelverarbeitenden Industrie, die in den vergangenen Jahren die Gewinne eingestrichen habe.

Verbraucher oder Unternehmen entlasten?

Mit ihrer Umfrage wollte der Dachverband auch herausfinden, in welche Richtung die Bundesregierung aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten gehen sollte, um hier direkt Abhilfe zu schaffen. Die Antwort fällt eindeutig aus. Auf die Frage, ob Verbraucher oder die Wirtschaft, die ja beide durch steigende Preise belastet würden, durch die Reduzierung von Steuern und Abgaben entlastet werden sollten, antworteten 63 Prozent der Teilnehmer der Umfrage, die Bundesregierung sollte eher Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten. Knapp ein Drittel (32 Prozent) sprach sich eher für eine Entlastung der Wirtschaft aus. Insgesamt fünf Prozent äußerten sich unschlüssig oder machten keine Angabe./abc/DP/mis

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
DANONE S.A. 75,020 EUR 07.01.26 21:58 Societe ...
MONDELEZ INTERNATIONAL INC. 44,070 EUR 07.01.26 21:59 Societe ...
NESTLÉ SA 79,860 EUR 07.01.26 21:59 Societe ...
SYMRISE AG 68,580 EUR 07.01.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:  1 2 3 4 5    Anzahl: 188 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
06.01.2026 21:09 Nestle-Rückruf von Babynahrung: Kaum finanzielle ...
06.01.2026 13:08 ROUNDUP: Höhere Lebensmittelpreise sind für viel...
05.01.2026 17:06 ROUNDUP: Nestlé ruft bestimmte Babynahrung zurück
05.01.2026 12:26 Nestlé ruft bestimmte Babynahrung zurück
30.12.2025 12:13 Aktien Europa: Gewinne - EuroStoxx mit Kurs auf Ja...
23.12.2025 09:53 Nestle-Chef: Wachstum löst fast alle Probleme
22.12.2025 18:34 ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Etwas schwächer zu...
22.12.2025 13:57 ROUNDUP: China verhängt vorläufige Zölle auf EU...
22.12.2025 13:51 Bundeslandwirtschaftsminister lehnt Zuckersteuer a...
22.12.2025 11:16 Aktien Europa: Etwas schwächer zum Start in die W...
22.12.2025 11:03 China verhängt vorläufige Zölle auf EU-Milchpro...
22.12.2025 05:42 'Längst geboten': Günther will bundesweite Zucke...
16.12.2025 19:17 Herz-Kreislauf-Erkrankungen: EU will Prävention v...
12.12.2025 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 12.12.2025 - 1...
12.12.2025 13:04 ROUNDUP 2: Nestle ruft Babymilchpulver in Frankrei...
12.12.2025 11:59 ROUNDUP: Nestle ruft Babymilchpulver in Frankreich...
12.12.2025 10:20 Nestle ruft Babymilchpulver in Frankreich zurück
10.12.2025 10:10 Foodwatch fordert Nutri-Score-Pflicht
08.12.2025 06:44 Foodwatch: EU-Verbot für 'Veggie-Burger' wäre re...
04.12.2025 06:35 ROUNDUP/Gentechnik im Supermarkt: EU-Einigung auf ...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services