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29.03.2026-

In die Fahrschule: Antonelli jüngster Formel-1-Spitzenreiter

Rennen in Suzuka

Suzuka (dpa) - Als jüngster WM-Spitzenreiter der Formel-1-Geschichte bekam Kimi Antonelli von seinem Chef prompt Nachhilfestunden verordnet. Weil der rasende Teenager aus Italien bei seiner nächsten Fahrt in die Geschichtsbücher der Königsklasse in Japan wieder den Start verpatzte, befahl Mercedes-Boss Toto Wolff: «Da müssen wir in die Fahrschule gehen.» Angemessen bescheiden versicherte der erst 19 Jahre alte Antonelli nach seinem zweiten Sieg binnen zwei Wochen: «Ich muss noch viel arbeiten und mich weiter steigern.»

Die Zahlen sprechen schon jetzt für ihn: Kein WM-Spitzenreiter in der Formel 1 war jünger als Antonelli. Die bisherige Bestmarke hielt Rekordweltmeister Lewis Hamilton, der 2007 in Spanien im Alter von 22 Jahren und 126 Tagen erstmals die Spitze der Gesamtwertung erobert hatte. Zwei Siege eines Italieners nacheinander hatte die Formel 1 zuletzt 1953 erlebt, als Alberto Ascari zu seinem zweiten WM-Titel fuhr. 

Könnte Antonelli 73 Jahre später das Warten der Tifosi auf den nächsten Champion beenden? «Ich denke da nicht zu sehr daran. Wir sind natürlich in einer guten Position, aber es ist noch ein weiter Weg», sagte der Silberpfeil-Pilot im Zielraum von Suzuka. In der Gesamtwertung liegt Antonelli jetzt neun Punkte vor seinem Stallrivalen George Russell, der hinter McLaren-Fahrer Oscar Piastri und Ferrari-Star Charles Leclerc nur Vierter wurde.

Schwerer Unfall bringt Entscheidung

Wie bei seiner Sieg-Premiere zuletzt in China von der Pole Position gestartet, war Antonelli mit durchdrehenden Reifen schon nach wenigen Metern auf Platz sechs zurückgefallen. «Das war komplett mein Fehler. Damit mache ich mir das Leben viel schwerer», bekannte der Mercedes-Youngster. 

Mit mehr Mühe als erwartet arbeitete sich Antonelli Richtung Spitze. Die entscheidende Szene kam, als Haas-Pilot Oliver Bearman heftig in die Streckenbegrenzung krachte. Während der Brite mit schmerzverzerrtem Gesicht und einer Knieprellung den Unfallort verließ, kam das Safety-Car auf die Strecke und bremste das Feld ein.

Antonelli verlor so beim Reifenwechsel weniger Zeit, kam als Führender zurück auf die Piste und war nicht mehr aufzuhalten. «Eine Superfahrt und das Glück des Tüchtigen», urteilte Teamchef Wolff. 

Teamgefährte Russell haderte hingegen mit dem Schicksal. Eine Runde vor dem Safety-Car-Einsatz war er als Spitzenreiter an die Box gefahren, hatte sich zuvor nach ebenfalls schwachem Start von Rang vier nach vorn gekämpft. «Unglaublich. Unser verdammtes Glück in den letzten zwei Rennen», funkte der 28-Jährige, als er die Chance auf den Sieg zerplatzen sah. «Einfach frustrierend», klagte Russell, der den Auftakt in Australien und den Sprint in China für sich entschieden hatte.

Antonelli hat Kritiker verstummen lassen

Seither aber hat sich das Blatt bei Mercedes gewendet. Antonelli fuhr in Shanghai als jüngster Pilot der Formel-1-Geschichte zu seiner ersten Pole Position, sicherte sich dann den ersten Grand-Prix-Sieg und machte in Japan einfach so weiter. «Ich bin sehr dankbar, dass uns das Team mit so einem Auto ausgestattet hat. Jetzt Kopf runter und weitermachen», sagte der Italiener.

Im Vollsprint rannte Antonelli im Ziel in die Jubeltraube seiner Crew. «Eine gewisse Leichtigkeit» sieht Teamchef Wolff bei seinem Schützling, seit dieser die Kritik an seiner wechselhaften Debütsaison im Vorjahr hat verstummen lassen. «Ich habe einen großen Schritt gemacht. Erfahrung hilft sehr. Letztes Jahr musste ich einiges überstehen. Das hat mich mehr abgehärtet, als ich erwartet habe», erklärte Antonelli.

Sein Renningenieur Peter Bonnington, einst lange an der Seite von Lewis Hamilton, sieht den Jungstar auf dem besten Weg zu weiteren Triumphen. «Einfach ein Naturtalent. Ich habe nie an Naturtalente geglaubt, aber er hat dieses gewisse Etwas, diese zusätzlichen paar Zehntelsekunden, die andere Fahrer suchen», sagte Bonnington der BBC. 

Nahost-Krieg bremst Formel 1

Am liebsten würde Antonelli sein Formhoch wohl jetzt schnell weiter nutzen, doch die Formel 1 verabschiedet sich erst einmal unfreiwillig in eine längere Pause. Wegen des Krieges in Nahost wurden die für April geplanten Gastspiele in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Erst am 3. Mai geht es mit dem Rennen in Miami weiter. «Ich versuche, das Beste aus der Pause zu machen und zu schauen, wo ich mich weiter verbessern kann», sagte der neue WM-Führende.

Noch sehr eng werde die weitere Saison werden, neben Kollege Russell hat Antonelli auch die Konkurrenz von McLaren und Ferrari weiter auf der Rechnung. Tatsächlich schien der Vorteil der Mercedes in Japan schon nicht mehr so deutlich wie noch bei den ersten beiden Grand Prix. 

Dagegen wirkt der viermalige Weltmeister Max Verstappen nicht so, als könnte er in diesem Jahr noch einmal ins Titelrennen eingreifen. Der Niederländer kam im Red Bull abgeschlagen als Achter ins Ziel, seine Rekordserie mit vier Japan-Siegen nacheinander ist beendet. Im Frust über seinen schwachen Dienstwagen und die neuen Technik-Regeln, die ihm nicht gefallen, hatte der 28-Jährige vor dem Rennen laut über einen vorzeitigen Rücktritt aus der Formel 1 nachgedacht.

 
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