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19.04.2024 13:45

ROUNDUP: Arabische Staaten besorgt über Sicherheitslage in der Region

MASKAT/KAIRO (dpa-AFX) - Nach dem mutmaßlich israelischen Angriff auf den Iran haben sich arabische Staaten besorgt über die Sicherheitslage in der Region geäußert. Das ägyptische Außenministerium zeigte sich "zutiefst besorgt" über die anhaltenden gegenseitigen Eskalationen zwischen Israel und dem Iran. Ägypten forderte beide Parteien auf, ein Höchstmaß an Zurückhaltung zu üben und das Völkerrecht einzuhalten, wie es in einer Erklärung des Ministeriums vom Freitag hieß. Das nordafrikanische Land wolle enger mit den betroffenen und einflussreichen Parteien in Kontakt treten, "um die anhaltende Spannung und Eskalation einzudämmen", hieß es weiter.

Der Oman verurteilte den "israelischen Angriff auf den Iran" und auch wiederholte israelische Angriffe in der Region, wie ein Sprecher des Außenministeriums erklärte. Das Land fordere die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Ursachen des Konflikts mit Diplomatie entgegenzutreten. Der Fokus sollte dabei auf den Bemühungen zu einer Waffenruhe im Gaza-Krieg liegen, um eine "gerechte und dauerhafte Lösung" zu erzielen.

Der jordanische Außenminister Aiman al-Safadi verurteilte in einem Post auf X (ehemals Twitter) "alle Aktionen, die die Region in einen Krieg zu ziehen drohen." Die israelisch-iranischen Vergeltungsschläge müssten ein Ende nehmen. "Der unmenschliche Krieg gegen Gaza muss jetzt enden", so Al-Safadi. Ähnlich äußerten sich die Vereinigten Arabischen Emirate. In einer Erklärung des Außenministeriums rief das Goldemirat alle Beteiligten dazu auf, "äußerste Zurückhaltung" zu üben.

Nach US-Medienberichten wurde in der Nacht zum Freitag mit einer oder mehreren israelischen Raketen ein Ziel im Iran angegriffen. Dabei habe es sich um einen Gegenschlag nach der massiven iranischen Attacke auf Israel am vergangenen Wochenende gehandelt. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Irans Staatsmedien wiesen Berichte über Raketenangriffe zurück. Sie berichteten hingegen von der Sichtung und Beschuss mehrerer kleinerer Flugobjekte über der iranischen Provinz Isfahan.

Hintergrund der iranischen Raketen- und Drohnenangriffe war ein mutmaßlich von Israel geführter Angriff auf das iranische Botschaftsgelände in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei dem Anfang April zwei Generäle der iranischen Revolutionsgarden getötet wurden. Der Iran ist einer der wichtigsten Verbündeten Syriens./arj/DP/nas

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