Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
28.04.2026 06:24

Britischer Minister: Pläne der Rechtspopulisten machen mir Angst

BERLIN/LONDON (dpa-AFX) - Der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle hat mit Nachdruck vor den Gefahren einer Regierungsübernahme der Rechtspopulisten von Nigel Farage im Vereinigten Königreich gewarnt. "Ich fürchte nicht die Partei Reform UK an sich", sagte Kyle der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines Besuchs in Berlin. "Ich fürchte, was sie unserem Land antun wird."

Der Politiker von der sozialdemokratischen Regierungspartei Labour sagte, Reform wolle etwa Arbeitnehmerrechte, Klimaschutzgesetze und das Online-Sicherheitsgesetz kippen, das Minderjährige im Internet schützt.

"Ihre Wirtschaftspolitik ist nicht nur abwegig, sondern gefährlich verantwortungslos", sagte Kyle. "Sie wollen doppelt so viel Geld ausgeben wie (Ex-Premierministerin) Liz Truss, als sie ein Loch in die britischen Staatsfinanzen riss und jeden einzelnen Arbeitnehmer dafür bezahlen ließ."

Truss musste im Herbst 2022 nach wenigen Wochen im Amt zurücktreten, nachdem sie weitreichende Steuererleichterungen ohne Gegenfinanzierung angekündigt und die Märkte ins Chaos gestürzt hatte.

Gut drei Jahre vor der nächsten Parlamentswahl führt Reform UK in Umfragen teils deutlich vor der Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer und den Konservativen. Reform-Parteichef Farage hatte 2016 den Brexit maßgeblich vorangetrieben. Er fordert immer wieder eine schärfere Migrationspolitik und wettert gegen Starmers Wiederannäherung an die EU.

Wirtschaftsminister: "Traumata" bei den Menschen

Minister Kyle zeigte grundsätzlich Verständnis dafür, dass "sich die Menschen lauteren Stimmen in der Politik zuwenden". Großbritannien sei wirtschaftlich schwer getroffen, die Realeinkommen seien jahrelang gesunken. "Das führt bei den Menschen zu Traumata, denn sie haben das Gefühl, dass ihr Land ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Einzelpersonen, Familien, Gemeinschaften und als Nation einschränkt", sagte Kyle. Auch die AfD in Deutschland sei in einer solchen Zeit stark gewachsen.

Der Minister, der 2016 ein scharfer Kritiker des Brexits war, betonte, die Politik müsse die Folgen ihrer Handlungen klarer herausarbeiten. "Wir müssen beweisen, dass alle Fortschritte, die wir bei der Wiederherstellung und Neugestaltung der Beziehungen (mit der EU) erzielen, den Menschen im Alltag zugutekommen", sagte Kyle. "Das ist uns zuvor schwergefallen, und die Folgen des Brexits haben uns stark belastet. Diesen Fehler werden wir nicht wiederholen", sagte er.

"Unternehmen können jetzt mehr in Wirtschaft, Innovation und Produktivität investieren, da sie nicht mehr so viel Geld für Bürokratie ausgeben müssen, um Waren über den Ärmelkanal zu bekommen", sagte Kyle. "Und wenn man sieht, wie (Kremlchef) Wladimir Putin in europäische Länder einmarschiert, die Verbündete Großbritanniens und der Europäischen Union sind, dann wird den Menschen die Notwendigkeit der Zusammenarbeit anstelle von Spaltung bewusst."/bvi/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   6 7 8 9 10    Berechnete Anzahl Nachrichten: 465     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
28.04.2026 06:24 Britischer Minister: Pläne der Rechtspopulisten machen mir ...
28.04.2026 06:24 Miersch: 'Niemand will Schulden um Schulden willen'
28.04.2026 06:16 SPD-Fraktion im Norden lehnt Karenztage im Krankheitsfall ab
28.04.2026 06:15 133 Millionen ausgefallene Stunden wegen Kurzarbeit
28.04.2026 06:14 Iran wirft den USA wegen der Seeblockade Piraterie vor
28.04.2026 06:06 Wirtschaft zweifelt an Reformkraft der Bundesregierung
28.04.2026 06:05 Rubio: Blockade von Hormus wie 'wirtschaftliche Atomwaffe'
27.04.2026 23:15 Söder offen für Zuckersteuer und höhere Abgaben für Reiche
27.04.2026 22:00 Wadephul in New York: Iran muss Angriffe auf andere Länder ...
27.04.2026 20:19 Merz sieht Notlage für neue Schulden 'im Augenblick nicht'
27.04.2026 19:52 Merz äußert sich 'desillusioniert' zum Iran-Krieg
27.04.2026 19:34 ROUNDUP/Merz: Gesundheitsreform und Haushalt am Mittwoch im ...
27.04.2026 19:01 Merz: Gesundheitsreform 'praktisch fertig'
27.04.2026 18:03 SPD-Vorschlag zu Gesundheitskosten von Bürgergeldbeziehern
27.04.2026 17:32 WDH/ROUNDUP 2: Verhandlungen im Iran-Krieg stocken - Gesprä...
27.04.2026 17:08 ROUNDUP 2: Verhandlungen im Iran-Krieg stocken - Gespräche...
27.04.2026 16:55 Reiche: Beziehungen mit London können noch enger werden
27.04.2026 16:41 ROUNDUP: Bas vermisst klare Strategie für Zukunft der Wirts...
27.04.2026 16:09 ROUNDUP 2: Putin trifft Araghtschi und sichert Iran Unterst?...
27.04.2026 15:23 ROUNDUP: Warken unter Zeitdruck - Klingbeil offen für Zucke...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
29.04.2026

VIVOTEK INC
Geschäftsbericht

TME PHARMA NV
Geschäftsbericht

TAIFLEX
Geschäftsbericht

RM SECURED DIRECT LENDING PLC
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services