Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
01.03.2026 14:05

ROUNDUP: Europas gespaltene Reaktion auf den Krieg in Nahost

MADRID/BERLIN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die europäischen Staaten reagieren uneinheitlich auf die Eskalation im Nahen Osten. Während viele Verständnis für die Militäraktionen der USA und Israels zeigen, verurteilen die Regierungschefs von Spanien und Norwegen nicht nur die iranischen Gegenschläge, sondern auch die Angriffe auf den Iran. Ein gemeinsamer Kurs Europas ist bislang nicht erkennbar. Einige Reaktionen im Überblick:

EUROPÄISCHE UNION:

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte nach einem Gespräch mit Jordaniens König Abdullah II., mit Chameneis Tod gebe es neue Hoffnung für die Menschen. "Gleichzeitig birgt dieser Moment ein echtes Risiko der Instabilität, das die Region in eine Spirale der Gewalt treiben könnte", hieß es auf der Plattform X. Europa arbeite daher eng mit internationalen und regionalen Partnern zusammen, um Stabilität zu sichern und Zivilisten zu schützen.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einem "entscheidenden Moment" in der Geschichte des Landes. "Was als Nächstes kommt, ist ungewiss. Aber es gibt nun einen Weg zu einem anderen Iran, den seine Bevölkerung vielleicht mit mehr Freiheit gestalten kann", schrieb sie auf X. Zugleich kündigte sie Gespräche mit Partnern in der Region an, um Schritte zur Deeskalation auszuloten.

EU-Ratspräsident António Costa schrieb am Samstag auf X: "Ich verurteile scharf die Angriffe des Iran auf mehrere Länder in der Region." Diese stellten eine gefährliche Eskalation der militärischen Lage im Nahen Osten dar. Den betroffenen Staaten sprach er seine "volle Solidarität" aus.

DEUTSCHLAND, FRANKREICH UND GROßBRITANNIEN:

"Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen", hieß es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premier Keir Starmer.

Weiter erklärten sie: "Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische Führung auf, eine Verhandlungslösung zu finden." Letztendlich müsse es dem iranischen Volk erlaubt sein, seine eigene Zukunft zu gestalten. Man habe wiederholt an den Iran appelliert, sein Nuklearprogramm einzustellen, von destabilisierenden Aktivitäten abzusehen und Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zu beenden.

SPANIEN:

Ganz anders klingt die Reaktion des spanischen Ministerpräsidenten: "Wir lehnen die einseitige Militäraktion der USA und Israels ab, die eine Eskalation darstellt und zu einer noch unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung beiträgt", schrieb Pedro Sánchez auf X.

Der Chef der linksgerichteten Regierung betonte, dass er ebenso "die Aktionen des iranischen Regimes und der Revolutionsgarde" verurteile. "Eine weitere langwierige und verheerende Kriegssituation im Nahen Osten können wir uns nicht leisten. Wir fordern eine sofortige Deeskalation und die uneingeschränkte Achtung des Völkerrechts. Es ist an der Zeit, den Dialog wieder aufzunehmen und eine dauerhafte politische Lösung für die Region zu erreichen."

NORWEGEN:

Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Store, dessen Land zwar nicht der EU angehört, aber Nato-Partner der USA ist, kritisierte am Samstag beide Seiten: "Die heutigen Angriffe in der Region haben eine gefährliche Situation geschaffen. Die Angriffe von heute Morgen und die Ausweitung des Konflikts auf Irans Nachbarländer stehen nicht im Einklang mit dem Völkerrecht."/er/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   10 11 12 13 14    Berechnete Anzahl Nachrichten: 261     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
01.03.2026 14:11 Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland wegen Iran-Krieg
01.03.2026 14:05 ROUNDUP: Nach Warnstreik fahren Busse und Bahnen im Nahverke...
01.03.2026 14:05 ROUNDUP: Europas gespaltene Reaktion auf den Krieg in Nahost
01.03.2026 14:05 ROUNDUP/Israel: Sechs Tote bei iranischen Raketenangriffen
01.03.2026 13:52 WDH/Israel: Verletzte bei iranischen Raketenangriffen
01.03.2026 13:51 Israel: Verletzte bei iranischen Raketenangriffen
01.03.2026 13:40 WDH: Staaten des Ölkartells Opec+ heben Fördermenge an
01.03.2026 13:22 Staaten des Ölkartells Opec+ heben Fördermenge an
01.03.2026 13:04 ROUNDUP/Chamenei-Berater: Ein Trio soll Iran vorübergehend ...
01.03.2026 13:04 SPD will Mieter in neuem Heizungsgesetz schützen
01.03.2026 12:43 Großajatollah ruft zu Vergeltung nach Chamenei-Tod auf
01.03.2026 12:42 China verurteilt Tötung von Chamenei scharf
01.03.2026 12:41 Israel: Dutzende iranische Raketenabschussrampen zerstört
01.03.2026 12:41 Putin: Tötung Chameneis ist Verstoß gegen Moral und Völke...
01.03.2026 12:05 ROUNDUP: Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwe...
01.03.2026 12:03 Netanjahu ruft Iraner zum Aufstand auf
01.03.2026 12:03 London warnt vor 'wahllosen' iranischen Angriffen
01.03.2026 12:02 Söder sieht Chance für Wandel im Iran
01.03.2026 12:02 Selenskyj: Moskau setzte im Winter fast 19.000 Drohnen ein
01.03.2026 12:02 Irans Präsident: Ermordung von Chamenei offene Kriegserklä...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
04.03.2026

MUSICMAGPIE PLC
Geschäftsbericht

WELLFULLY
Geschäftsbericht

WEBIS HOLDINGS PLC
Geschäftsbericht

WAM CAPITAL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services