Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
05.02.2026 10:49

Ifo-Umfrage unter 6300 Firmen: Note vier für Bundesregierung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft ist allgemein unzufrieden mit der Bundesregierung. In einer Sonderumfrage des Ifo-Instituts gaben gut 6.300 Unternehmen der Koalition von Union und SPD im Schnitt die Schulnote vier (4,2). Die "Zensuren" für die einzelnen Politikfelder vom Arbeitsmarkt bis zum Sozialen fielen dabei durch die Bank schlecht aus, wie das Forschungsinstitut in München mitteilte. Den größten Unmut löst die Sozial- und Rentenpolitik aus, die mit der Durchschnittsnote 4,6 beurteilt wurde.

In keinem Feld gute Noten für die Koalition

"Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen", sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. "Das Urteil fällt entsprechend negativ aus." Für Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie die Energie- und Klimapolitik gab es laut Ifo im Schnitt Bewertungen um 4,1 bis 4,2. Minimal besser schnitten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und sein Kabinett mit jeweils 4,0 in Finanz-, Infrastruktur- und Digitalisierungspolitik ab.

Alle Branchen ähnlich unzufrieden

Auch zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen gibt es demnach kaum Unterschiede in der Benotung. "Insgesamt bewerten die Unternehmen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung über die verschiedenen Politikfelder hinweg konsistent kritisch, ohne einzelne Bereiche deutlich hervorzuheben oder besonders stark abzustrafen", heißt es in dem Aufsatz, den Wohlrabe und seine Kollegen unter dem Titel "Versetzungsgefährdet?" publizierten.

Die Münchner Wirtschaftswissenschaftler befragen im Rahmen ihrer Konjunkturerhebungen monatlich mehrere tausend Unternehmen. Die Fragen nach den Schulnoten für die Bundesregierung waren ein Zusatz zur Januarumfrage und wurden laut Ifo von rund 6.300 Firmen beantwortet.

Bürokratie und Vorschriften Quelle des Ärgers

Abgesehen davon konnten die Teilnehmer in einem freien Text ihre jeweilige Einschätzung zum dringendsten wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf aufschreiben: An erster Stelle stand der Abbau von Bürokratie und Regulierung (40,4 Prozent), gefolgt von Reformen bei Steuern und Abgaben (37,1 Prozent). Laut Ifo beinhalteten die Antworten sowohl Steuersenkungen als auch eine Vereinfachung des Steuersystems./cho/DP/mis



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   9 10 11 12 13    Berechnete Anzahl Nachrichten: 241     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
05.02.2026 12:10 ROUNDUP 2/Unerwarteter Auftragsboom: Industrie gibt Konjunkt...
05.02.2026 12:08 ROUNDUP: Britische Medien zählen Premierminister Keir Starm...
05.02.2026 11:41 Eurozone: Umsätze im Einzelhandel sinken stärker als erwar...
05.02.2026 11:08 Deutschland darf saubere Technologien mit Milliarden fördern
05.02.2026 10:49 Ifo-Umfrage unter 6300 Firmen: Note vier für Bundesregierung
05.02.2026 10:43 ROUNDUP 2/'Herzlich und offen': Merz beim saudischen Kronpri...
05.02.2026 10:32 Vorstandsklausur: SPD arbeitet an neuem Programm
05.02.2026 10:07 Warnstreik in NRW am Dienstag - Schulen und Unikliniken
05.02.2026 09:36 Zahl der Eheschließungen fällt auf Tiefstand
05.02.2026 09:26 ROUNDUP/Konjunkturhoffnung: Deutsche Industrie überrascht m...
05.02.2026 09:22 Ukraine-Krieg: Zweiter Verhandlungstag hat begonnen
05.02.2026 08:28 Deutschland: Industrieaufträge steigen überraschend vierte...
05.02.2026 07:48 Zwei Verletzte nach Drohnenangriff auf Kiew
05.02.2026 07:43 Hagel: Rente ab 70 wird künftig für viele Realität
05.02.2026 06:35 ROUNDUP/'Herzlich und offen': Merz beim saudischen Kronprinz...
05.02.2026 06:32 Senioren: Jeder Fünfte ab 65 armutsgefährdet
05.02.2026 06:32 Atomwaffenvertrag New Start läuft aus
05.02.2026 06:32 Schah-Sohn Pahlavi kommt zur Münchner Sicherheitskonferenz
05.02.2026 06:31 Auslaufender Atomvertrag: Wadephul besorgt über Ende von Ne...
05.02.2026 06:31 Selenskyj spricht von 55.000 getöteten ukrainischen Soldaten
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
11.02.2026

PAN-UNITED CORP
Geschäftsbericht

EVERFUEL
Geschäftsbericht

RAIZEN S.A.
Geschäftsbericht

ROYAL HOTEL
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services