Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
17.04.2025 19:15

ROUNDUP: Trump geht zu '100 Prozent' von Zoll-Einigung mit EU aus

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump gibt sich im Zollstreit mit der Europäischen Union überzeugt, dass es zu "100 Prozent" eine Einigung geben wird. "Ich rechne fest damit, aber es wird ein faires Abkommen sein", sagte Trump bei einem Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Weißen Haus.

Er antwortete auf die Frage einer Journalistin danach, was geschehen werde, wenn es am Ende der von ihm angesetzten 90-tägigen Pause nicht zu einer Vereinbarung komme - und reagierte nahezu spöttisch: "Was? Sie denken, es wird kein... natürlich wird es ein Handelsabkommen geben", sagte er. Die EU wolle "unbedingt" einen Deal machen. Diese demonstrative Gewissheit folgt einem bekannten Muster: Trump macht gern klare Ansagen wie diese - wohl auch, um Verhandlungspartner in Zugzwang zu bringen.

Trump hatte vergangene Woche nach großen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzmärkten überraschend entschieden, vielen Staaten - darunter auch die EU - 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Zöllen zu gewähren. Dabei geht es um Strafabgaben, die sich am Handelsdefizit der jeweiligen Länder orientieren, ausgenommen ist China. Damit legte der US-Präsident einen Teil seines gewaltigen Zollpakets vorerst auf Eis. Die EU hatte ebenfalls angekündigt, geplante Gegenzölle auf US-Produkte vorerst für 90 Tage auszusetzen.

An den Finanzmärkten legten die Futures für den Dax <DE0008469008Y> und den Eurozonen-Leitindex Eurostoxx 50 jeweils zu, der Euro gab ein wenig nach. An den US-Aktienmärkten tat sich dagegen kaum etwas.

Trump lobt Meloni

Meloni sagte ihrerseits, dass es das Ziel sei, einen Mittelweg zu finden. Sie wolle Trump außerdem für Gespräche nach Italien einladen, sagte sie weiter. Trump war voll des Lobes für den Gast aus Italien: "Sie ist eine großartige Ministerpräsidentin. Ich finde, sie macht einen fantastischen Job in Italien. Wir sind sehr stolz auf sie." Wie viele andere europäische Regierungschefs hatte Meloni Trumps Ankündigung neuer Strafzölle kritisiert - zugleich bemüht sie sich um ein gutes Verhältnis zum US-Präsidenten und bot sich als "Brückenbauerin" an.

Die Vorsitzende der rechten Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) hatte im Januar an Trumps Amtseinführung teilgenommen und war zuvor auch in dessen Residenz Mar-a-Lago in Florida zu Gast. Unter den europäischen Regierungschefs gilt Meloni als eine der bevorzugten Ansprechpartnerinnen Trumps.

IWF-Chefin warnt vor Folgen der aggressiven Zollpolitik

Auch vor dem Hintergrund des eskalierenden Handelskonflikts, den Trump losgetreten hat, hatte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa nur wenige Stunden zuvor vor wachsenden Belastungen für die Weltwirtschaft gewarnt. "Unsere neuen Wachstumsprognosen werden deutliche Abwärtskorrekturen beinhalten - aber keine Rezession vorhersagen", sagte sie vor Beginn der Frühlingstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Für einige Länder werde es zudem Aufwärtskorrekturen bei der Inflationsprognose geben.

Gleichzeitig äußerte Georgiewa Sorge über zunehmende Nervosität an den Finanzmärkten. Die Unsicherheit sei "buchstäblich durch die Decke gegangen". Der eskalierende Handelsstreit habe das Vertrauen in das internationale Wirtschaftssystem erschüttert - und belaste nicht nur kleinere Volkswirtschaften, sondern auch große Handelspartner./gei/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   3 4 5 6 7    Berechnete Anzahl Nachrichten: 455     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.01.2026 12:10 Trump besteht auf Grönland und warnt vor Russland und China
10.01.2026 12:09 Iranische Führung blockiert weiter Zugang zum Internet
09.01.2026 22:08 ROUNDUP 2: Weitere Proteste in iranischen Millionenmetropole...
09.01.2026 21:45 ROUNDUP: Merz, Macron und Starmer rufen iranische Führung z...
09.01.2026 21:39 ROUNDUP: Weitere Proteste in iranischen Millionenmetropolen
09.01.2026 20:40 Merz, Macron und Starmer rufen iranische Führung zu Gewaltv...
09.01.2026 20:27 Weitere Proteste in iranischen Millionenmetropolen
09.01.2026 20:05 Selenskyj: Russland will unsere Städte ausschalten
09.01.2026 20:03 Diplomatie: USA entsenden Delegation nach Venezuela
09.01.2026 19:30 Russischer Angriff: Lettland will Sitzung des UN-Sicherheits...
09.01.2026 19:10 ROUNDUP 3/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkommen ist...
09.01.2026 18:26 Sorge um Grönland: Nato-Staaten werben für Arktis-Einsatz
09.01.2026 18:00 Argentinien zahlt US-Dollar-Hilfe vollständig zurück
09.01.2026 16:45 Meloni: Europa soll wieder mit Russland sprechen
09.01.2026 16:20 USA: Michigan-Konsumklima legt kräftig zu - Venezuela-Angri...
09.01.2026 16:15 ROUNDUP 4: Sorge vor staatlicher Gewalt bei Massenprotesten ...
09.01.2026 15:56 EU-Chefdiplomatin: Regime im Iran hat Angst vor eigenem Volk
09.01.2026 15:53 Ökonomen-Stimmen zum US-Arbeitsmarktbericht
09.01.2026 15:48 KORREKTUR/SPD-Chef: Aktuelle Erbschaftsteuer ungerecht
09.01.2026 15:36 ROUNDUP: US-Arbeitsmarkt schafft weniger neue Jobs - 'klare ...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.01.2026

ANACLE SYSTEMS LTD
Geschäftsbericht

LASER EYE
Geschäftsbericht

VOXX INTERNATIONAL CORP.
Geschäftsbericht

ORIGIN AGRITECH
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services