Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
13.04.2025 15:27

ROUNDUP 3: Ausnahme bei US-Zöllen auf Elektronik - Merz für Freihandelsabkommen

(aktualisierte Fassung)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat Smartphones, Laptops und andere wichtige Elektronik von Sonderzöllen gegen zahlreiche Länder - darunter auch China - ausgenommen. Diese Ausnahme ist eine große Erleichterung für amerikanische Anbieter von Computertechnik, die ihre Geräte größtenteils in Asien herstellen lassen. Es ist ein weiterer Rückzieher von Präsident Donald Trump bei seinem Zoll-Rundumschlag.

Wie aus einer Mitteilung der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP hervorgeht, gelten die Abgaben auch nicht für Festplatten und Speicherchips. Insgesamt geht es um 20 Produktgruppen und Unterkategorien. Die Behörde beruft sich dabei auf ein Memorandum des Präsidenten vom Freitag. Diesem Dokument zufolge gilt die Zollausnahme rückwirkend ab dem 5. April.

Während Trump gegenüber den meisten Handelspartnern zunächst zurückgerudert war und Teile der Zusatzabgaben vorübergehend für 90 Tage ausgesetzt hatte, hatte er den Kurs gegenüber Peking diese Woche noch einmal deutlich verschärft. Die USA verlangen inzwischen Zusatzzölle in Höhe von 145 Prozent auf Einfuhren aus China, Peking will seinerseits 125 Prozent auf US-Waren erheben.

Gute Nachrichten für Apple und Nvidia

Von der Erleichterung profitiert besonders Apple: Die weitaus meisten iPhones und andere Geräte des Konzerns werden in China gebaut, auch wenn in den vergangenen Jahren die Produktion in Vietnam und Indien ausgebaut wurde.

Die Zoll-Ausnahme ist vor allem eine gute Nachricht für US-Unternehmen, die ihre Rechenzentren für Künstliche Intelligenz ausbauen. Die Geräte werden von US-Firmen wie Dell hauptsächlich außerhalb der USA gebaut, mit Chips des kalifornischen Konzerns Nvidia, die aus Taiwan kommen.

Ifo-Chef Fuest: Weltwirtschaftskrise nicht auszuschließen

Der Ökonom Clemens Fuest warnte wegen der von Trump verhängten Zölle vor einer Weltwirtschaftskrise. Die große Gefahr sei, dass sich der Protektionismus immer schneller ausbreite, auch in China und Europa, sagte der Präsident des Ifo-Instituts in München in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Der Konflikt sei "nicht vom Tisch", die Eskalation mit China gehe weiter und die Unsicherheit bleibe bestehen. Eine besondere Gefahr sieht Fuest darin, dass die USA als wichtigste Wirtschaftsmacht der Welt gerade ihre Reputation als zuverlässiger Vertragspartner zerstörten. "Die Zinsen in den USA steigen, der Dollar fällt", sagte Fuest. "Ein Alarmsignal." Zwei Drittel der weltweiten Börsenkapitalisierung seien auf dem amerikanischen Aktienmarkt, der Dollar ist die weltweite Ankerwährung. "Wenn das alles kippt, hätte das unkalkulierbare Folgen."

Merz hofft auf transatlantisches Freihandelsabkommen

Der voraussichtlich nächste Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich für eine transatlantische Freihandelszone ohne jegliche Zölle aus. Es sei ein Fehler gewesen, das große Freihandelsabkommen TTIP nicht über die Ziellinie zu bringen, sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt". "Und ja, ich hoffe auf ein neues transatlantisches Freihandelsabkommen. Null Prozent Zoll auf alles. Das wäre für beide Seiten besser."

Verhandlungen zwischen der EU und den USA über ein umfassendes Handels- und Investitionsabkommen mit dem Kürzel TTIP waren 2017 von US-Präsident Donald Trump zu Beginn seiner ersten Amtszeit gestoppt worden und liegen seitdem auf Eis.

Spahn: "Merz kann ein europäischer Anti-Trump werden"

Unions-Fraktionsvize Jens Spahn plädierte in einem "Welt"-Interview dafür, Europa müsse sich in Reaktion auf Trumps Zoll-Politik unter Deutschlands Führung zusammenschließen und neue Handelspartner suchen. "Friedrich Merz kann als Bundeskanzler ein europäischer Anti-Trump werden. Ein Regierungschef, der die EU-Mitgliedsstaaten eint, der die Richtung vorgibt, klar kommuniziert, sich an Absprachen hält, für den freien Welthandel eintritt", sagte Spahn./lig/gei/so/tam/DP/he



Weitere Konjunkturnachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
APPLE INC 271,010 USD 02.01.26 21:00 Nasdaq
DELL TECHNOLOGIES IN... 127,800 USD 02.01.26 21:00 NYSE
NVIDIA CORP. 188,850 USD 02.01.26 21:00 Nasdaq
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   8 9 10 11 12    Berechnete Anzahl Nachrichten: 227     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
30.12.2025 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.12.2025 - 17.00 Uhr
30.12.2025 15:26 Italienisches Parlament verabschiedet Haushalt 2026
30.12.2025 15:16 ROUNDUP 2: Ukraine bestreitet Attacke - Moskau droht mit har...
30.12.2025 15:14 ROUNDUP/Merz: Europäer und Kanadier beraten über Ukraine
30.12.2025 14:01 Merz: Europäer und Kanadier beraten über Ukraine
30.12.2025 13:12 Autobahn-Maut in Italien steigt ab 1. Januar 2026
30.12.2025 13:10 ROUNDUP: China setzt mit Raketen Militärmanöver rund um Ta...
30.12.2025 12:16 Angebliche Drohnenattacke: Kreml spricht von Terror
30.12.2025 10:44 ROUNDUP: Ermittlungen gegen russischen Oligarchen Usmanow ei...
30.12.2025 10:30 ROUNDUP: China setzt Militärmanöver rund um Taiwan fort
30.12.2025 10:03 Ermittlungen gegen russischen Oligarchen Usmanow eingestellt
30.12.2025 09:24 Spanien: Inflation sinkt auf 3 Prozent
30.12.2025 07:12 ROUNDUP: Ukraine bestreitet Attacke auf Putin-Residenz
30.12.2025 06:19 China setzt Militärmanöver rund um Taiwan fort
30.12.2025 06:18 Ukraine bestreitet Attacke auf Putin-Residenz
30.12.2025 06:18 Trump droht dem Iran und der Hamas
30.12.2025 06:13 Ifo-Firmenumfrage: Große Mehrheit findet Steuern zu hoch
30.12.2025 06:12 Jeder Zweite will 2026 spenden - vor allem die Jüngeren
30.12.2025 06:11 Neun von zehn Haushaltshilfen werden schwarz beschäftigt
30.12.2025 06:11 Rehlinger will Reformen nicht auf Kürzungen verengen
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
05.01.2026

GALACTICO CORPORATE SERVICES LTD
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

SILVERLINE
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services