Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
09.04.2025 18:26

ROUNDUP: Wirtschaft sieht Licht und Schatten im Koalitionsvertrag

BERLIN (dpa-AFX) - Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ruft gemischte Reaktionen aus der Wirtschaft hervor. Mehrere Verbände äußern sich erleichtert über den raschen Abschluss der Verhandlungen.

Der Industrieverband BDI spricht von Ansätzen für dringend notwendige, entschlossene Strukturreformen. Entscheidend sei nun eine rasche Umsetzung. "Mit dem zügigen Abschluss der Verhandlungen sind Union und SPD dem Ernst der Lage und den Erwartungen der Wirtschaft gerecht geworden", sagt Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner. Der Koalitionsvertrag setze wichtige Signale für Investitionen und Wachstum. Die steuerliche Entlastung der Unternehmen komme allerdings deutlich später als es notwendig wäre.

Für die Bauindustrie ist ein Verhandlungsergebnis in so kurzer Zeit zunächst ein gutes Signal, auf das die deutsche Wirtschaft und Industrie gewartet habe. "Ob mit dem Verhandlungsergebnis auch inhaltlich der Weg für Wachstum, Entbürokratisierung und Vereinfachung eingeschlagen wird, muss sich zeigen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller.

"Wirksame Medizin, aber auch einige bittere Pillen"

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks sieht in dem Koalitionsvertrag "wirksame Medizin, aber auch einige bittere Pillen". Vieles könne sich in die richtige Richtung drehen, sagt Präsident Jörg Dittrich. "Ob dies zu einer echten Wirtschaftswende führt, muss sich erst noch zeigen."

Nach Ansicht der Stiftung Familienunternehmen und Politik weist der Koalitionsvertrag in die richtige Richtung. "Es ist zu begrüßen, dass die Koalition von Steuererhöhungen absieht", sagt Vorstand Rainer Kirchdörfer. "Enttäuschend bleibt, dass der Einstieg in niedrigere Unternehmenssteuern erst 2028 erfolgen soll."

Wirtschaftsweise: Leider kein Wachstumsprogramm

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, beklagt, dass es dem Papier der drei Parteien an Ambitionen mangele. "Der Koalitionsvertrag von Union und SPD ist ein Kompromiss, der den Status quo weitgehend beibehält und zentrale Zukunftsfragen unzureichend adressiert."

Auch nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer fällt die angekündigte Wirtschaftswende deutlich bescheidener aus als ursprünglich in den Wahlprogrammen dargestellt. "Das ist leider kein Wachstumsprogramm", sagt Schnitzer der Funke Mediengruppe. Dies überrasche allerdings kaum, da die Koalitionsparteien einerseits Steuererhöhungen und andererseits Steuersenkungen forderten.

"Koalitionsvertrag gleicht eher einer trüben Lampe"

Florian Swyter vom Gesamtverband der Personaldienstleister bewertet den Koalitionsvertrag zwiegespalten. Deutschland brauche eine handlungsfähige Regierung. "Doch statt eines leuchtenden Signals für einen wirtschaftlichen Aufbruch gleicht der Koalitionsvertrag eher einer trüben Lampe: Ein bisschen Licht, aber leider auch reichlich Schatten."

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst begrüßt vor allem ein Vorhaben der schwarz-roten Koalition: "Die Einrichtung eines Ministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung ist ein Meilenstein für Deutschland und das lange erwartete Aufbruchsignal der neuen Bundesregierung."/wim/DP/he



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.399     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.01.2026 11:41 Bauern protestieren mit Hunderten Traktoren in Paris
13.01.2026 11:37 Iranische Justiz klagt erste Demonstranten an
13.01.2026 10:58 BGA-Präsident: Großhändler haben 'keinen Puffer mehr'
13.01.2026 10:42 Internationale Anrufe aus dem Iran wieder möglich
13.01.2026 10:11 WDH: Tote durch russischen Luftangriff auf Charkiw
13.01.2026 09:12 China will Interessen nach Trumps Zoll-Ankündigung verteidi...
13.01.2026 09:05 ROUNDUP 2: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Sta...
13.01.2026 08:34 ROUNDUP: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staat...
13.01.2026 08:14 Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staatsführung
13.01.2026 08:01 Tote durch russischen Luftangriff auf Charkiw
13.01.2026 07:35 ROUNDUP: Le Pen kämpft in Schicksalsprozess um politische Z...
13.01.2026 06:45 Staatsanwältin spielt Ermittlungen gegen Fed-Chef herunter
13.01.2026 06:35 ROUNDUP: Trump erhöht Druck auf den Iran - Zahl der Toten s...
13.01.2026 06:35 ROUNDUP/Trump: Zölle von 25 Prozent für Länder mit Iran-G...
13.01.2026 06:35 ROUNDUP: Was die SPD bei der Erbschaftsteuer plant
13.01.2026 06:34 ROUNDUP: Deutschland und Nato werben für Lösung im Grönla...
13.01.2026 06:30 Le Pen kämpft in Berufungsprozess gegen Wahlausschluss
13.01.2026 06:26 Schah-Sohn Pahlavi drängt USA zum Eingreifen im Iran
13.01.2026 06:23 Wadephul: Kein Anhaltspunkt für US-Militäraktion in Grönland
13.01.2026 06:23 Nach US-Treffen: Wadephul fordert härtere Iran-Sanktionen
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services