Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
09.04.2025 16:34

ROUNDUP: Koalition will Rentenniveau von 48 Prozent festschreiben

BERLIN (dpa-AFX) - Union und SPD wollen das aktuelle Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 gesetzlich festschreiben. Dieses Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung zeigt das Verhältnis der Rente anhand eines bestimmten Rechenwerts zum verfügbaren Durchschnittsentgelt. SPD-Chefin Saskia Esken wertete den über das Ende der laufenden Legislaturperiode hinausreichenden Plan bei der Vorstellung eines gemeinsamen Koalitionsvertrags als "klares Signal der Sicherheit". CSU-Chef Markus Söder betonte, auch seiner Partei sei Stabilität bei der Rente wichtig.

Ohne gesetzliche Eingriffe würde das Rentenniveau in den kommenden Jahren sinken, weil wegen der Alterung der Gesellschaft auf immer weniger Einzahlende immer mehr Rentenempfängerinnen und -empfänger kommen. Laut offiziellen Berechnungen würde es auf diese Weise 2030 auf 46,9 und 2045 auf 44,9 Prozent sinken. Das wäre zwar nicht gleichbedeutend mit Rentenkürzungen, doch würden die Renten dann nicht mehr so stark steigen wie die Einkommen in Deutschland.

Die Milliardenkosten, die sich durch eine Fixierung des Rentenniveaus ergeben, wollen CDU/CSU und SPD aus Steuermitteln ausgleichen. So soll ein übermäßiges Ansteigen der Rentenbeiträge vermieden werden.

Altersvorsorge schon mit sechs Jahren

2026 soll eine "Frühstart-Rente" eingeführt werden. Für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr, das eine Bildungseinrichtung in Deutschland besucht, sollen pro Monat zehn Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot fließen. "Der in dieser Zeit angesparte Betrag kann ab dem 18. Lebensjahr bis zum Renteneintritt durch private Einzahlungen bis zu einem jährlichen Höchstbetrag weiter bespart werden." Die Erträge aus dem Depot sollen bis zum Renteneintritt steuerfrei sein - ausgezahlt werden soll das Sparkapital erst mit Erreichen der Regelaltersgrenze.

Am Rentenalter soll sich dabei nichts ändern - die Altersgrenze soll weiterhin schrittweise auf 67 Jahre ansteigen. Ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren soll auch künftig möglich bleiben.

Freiwillig länger arbeiten

Doch wollen die schwarz-roten Partner erreichen, dass mehr Menschen freiwillig länger arbeiten. "Arbeiten im Alter machen wir mit einer Aktivrente attraktiv", verspricht ihr Koalitionsvertragsentwurf. Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, soll sein Gehalt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei erhalten. Die Rückkehr zum bisherigen Arbeitgeber nach Erreichen der Regelaltersgrenze solle zudem leichter werden - eine bestehendes Vorbeschäftigungsverbot soll aufgehoben werden. Verbessert werden laut den Plänen auch die Hinzuverdienstmöglichkeiten bei der Hinterbliebenenrente.

Die Mütterrente soll ausgeweitet und somit "vollendet" werden. Drei Rentenpunkte für alle - unabhängig vom Geburtsjahr der Kinder - sollen gleiche Wertschätzung und Anerkennung für alle Mütter gewährleisten. Die betriebliche Altersvorsorge soll gestärkt werden./bw/vsr/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   6 7 8 9 10    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.373     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.01.2026 14:52 USA: Beschäftigung steigt im Dezember weniger als erwartet
09.01.2026 14:45 USA: Arbeitslosenquote sinkt etwas
09.01.2026 14:28 ROUNDUP 2/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkommen ist...
09.01.2026 14:18 Frankreich verschiebt G7-Gipfel - Wegen Trumps Käfigkampf?
09.01.2026 13:33 Merz: Mercosur-Abkommen Signal der Handlungsfähigkeit
09.01.2026 13:26 CDU-Wirtschaftspolitiker: Nach Mercosur weitere Schritte geh...
09.01.2026 13:23 Irans Justiz kündigt harte Strafen für Demonstranten an
09.01.2026 13:11 Sicherheitsamt warnt: Cyberangriffe auf Bankkunden steigen
09.01.2026 13:04 Klingbeil: Mercosur-Abkommen hat 'enormes Potenzial'
09.01.2026 12:23 Selenskyj fordert Reaktion der USA nach Oreschnik-Angriff du...
09.01.2026 12:08 ROUNDUP/Kreise/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkomme...
09.01.2026 12:02 Kreise/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkommen ist fr...
09.01.2026 11:47 KORREKTUR/GESAMT-ROUNDUP: Deutsche Produktion steigt unerwar...
09.01.2026 11:37 ROUNDUP/Trump: Zweiter Angriff auf Venezuela vorerst gestopp...
09.01.2026 11:21 ROUNDUP 2/Moskau: Russland schoss mit Mittelstreckenrakete O...
09.01.2026 11:14 Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen leicht
09.01.2026 10:52 GESAMT-ROUNDUP: Deutsche Produktion steigt unerwartet - aber...
09.01.2026 10:43 Keine Nachfolge: Viele Mittelständler wollen Firma schließen
09.01.2026 10:32 ROUNDUP: Bauern blockieren vor Mercosur-Abstimmung Autobahn
09.01.2026 10:31 WDH/Klingbeil: Dänemark hat im Grönland-Streit volle Solid...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services