Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
09.04.2025 15:21

ROUNDUP: EU stimmt für erste Gegenzölle auf US-Produkte

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Staaten haben den Weg für erste Gegenzölle zwischen 10 und 25 Prozent als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Zölle freigemacht. Kommende Woche sollen nach Angaben der Europäischen Kommission unter anderem Sonderabgaben für Jeans und Motorräder aus den USA in Kraft treten.

Weitere Gegenzölle sollen dann Mitte Mai und Ende des Jahres erhoben werden - das betrifft unter anderem auch Lebensmittel wie Rindfleisch, Geflügel oder Zitrusfrüchte wie Orangen oder Grapefruits. Anfang Dezember sollen dann Zusatzzölle für Nüsse und Sojabohnen kommen.

Kein Whiskey von Gegenzöllen betroffen

Entgegen ursprünglicher Planungen gibt es vorerst keine Zusatzzölle auf amerikanischen Whiskey und andere alkoholische Getränke. Als Grund gilt vor allem die Lobbyarbeit von Ländern wie Frankreich und Italien. Trump hatte nach Bekanntwerden der EU-Planungen mit Gegenzöllen von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholischen Getränke aus EU-Staaten gedroht, sollte die EU das Vorhaben umsetzen.

Bei den geplanten EU-Sonderzöllen handelt es sich um die Reaktion auf die bereits vor rund einem Monat verhängten neuen US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. Die US-Maßnahmen treffen nach EU-Angaben Exporte im Wert von 26 Milliarden Euro und könnten den USA damit theoretisch zusätzliche Zolleinnahmen von rund 6,5 Milliarden Euro bescheren. Die nun von der EU beschlossene trifft nach Angaben aus EU-Kreisen Waren im Wert von rund 21 Milliarden Euro.

EU setzt auch auf Verhandlungen

Anfang der Woche hatte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic noch gesagt, Plan A sei es, auf Verhandlungen zu setzen - eine entschlossene Reaktion sei Plan B. "Unser Ziel ist es nicht so eskalieren, sondern zu verhandeln", betonte Sefcovic am Montag.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Montag noch betont, die Europäische Union sei trotz der Zollentscheidungen von US-Präsident Donald Trump bereit, zu verhandeln. Das Angebot an die USA: eine Vereinbarung zur gegenseitigen Aufhebung aller Zölle auf Industriegüter. Im Falle eines Scheiterns von Verhandlungen würden mögliche Gegenmaßnahmen vorbereitet werden.

EU rüstet sich für Trumps Handelskampf

An einem weiteren großen Maßnahmenpaket für die zuletzt von Trump angekündigten Zölle auf Autos und fast alle anderen EU-Exporte in die USA wird noch gearbeitet.

Trump will mit Zöllen angebliche Handelsungleichgewichte korrigieren und Produktion in die USA verlagern. Zugleich sollen die Zolleinnahmen dazu dienen, im Wahlkampf versprochene Steuersenkungen zumindest teilweise gegenzufinanzieren.

Nach Berechnungen der EU würden sich die gesamten Zusatzeinnahmen der USA durch neue Zölle auf EU-Waren bei einem gleichbleibenden Handelsvolumen auf 81 Milliarden Euro belaufen.

Für die EU ist es nicht das erste Mal, dass sie mit Gegenzöllen auf US-Zölle antwortet. Dies war bereits in der ersten Amtszeit von Trump der Fall gewesen, als dieser Sonderzölle auf Stahl- und Aluminium einführen ließ. Die Maßnahmen wurden dann aber nach einer Einigung mit dem von 2021 bis 2025 regierenden US-Präsidenten Joe Biden ausgesetzt./axr/DP/he



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   6 7 8 9 10    Berechnete Anzahl Nachrichten: 577     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.01.2026 14:55 USA: Löhne ziehen im Dezember an
09.01.2026 14:52 USA: Beschäftigung steigt im Dezember weniger als erwartet
09.01.2026 14:45 USA: Arbeitslosenquote sinkt etwas
09.01.2026 14:28 ROUNDUP 2/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkommen ist...
09.01.2026 14:18 Frankreich verschiebt G7-Gipfel - Wegen Trumps Käfigkampf?
09.01.2026 13:33 Merz: Mercosur-Abkommen Signal der Handlungsfähigkeit
09.01.2026 13:26 CDU-Wirtschaftspolitiker: Nach Mercosur weitere Schritte geh...
09.01.2026 13:23 Irans Justiz kündigt harte Strafen für Demonstranten an
09.01.2026 13:11 Sicherheitsamt warnt: Cyberangriffe auf Bankkunden steigen
09.01.2026 13:04 Klingbeil: Mercosur-Abkommen hat 'enormes Potenzial'
09.01.2026 12:23 Selenskyj fordert Reaktion der USA nach Oreschnik-Angriff du...
09.01.2026 12:08 ROUNDUP/Kreise/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkomme...
09.01.2026 12:02 Kreise/EU-Einigung: Weg für Mercosur-Handelsabkommen ist fr...
09.01.2026 11:47 KORREKTUR/GESAMT-ROUNDUP: Deutsche Produktion steigt unerwar...
09.01.2026 11:37 ROUNDUP/Trump: Zweiter Angriff auf Venezuela vorerst gestopp...
09.01.2026 11:21 ROUNDUP 2/Moskau: Russland schoss mit Mittelstreckenrakete O...
09.01.2026 11:14 Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen leicht
09.01.2026 10:52 GESAMT-ROUNDUP: Deutsche Produktion steigt unerwartet - aber...
09.01.2026 10:43 Keine Nachfolge: Viele Mittelständler wollen Firma schließen
09.01.2026 10:32 ROUNDUP: Bauern blockieren vor Mercosur-Abstimmung Autobahn
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services