Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
08.04.2025 07:05

ROUNDUP: Trump kündigt Gespräche mit dem Iran an

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die USA und der Iran kommen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump am Wochenende zu Atomgesprächen "fast auf höchster Ebene" zusammen. "Wir werden am Samstag ein sehr großes Treffen haben", kündigte Trump überraschend am Rande eines Treffens mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Weißen Haus an. Irans Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf der Onlineplattform X, das Treffen auf "hoher Ebene" werde in Oman stattfinden. Während Trump betonte, es würden direkte Gespräche sein, bezeichnete sie Araghtschi als "indirekt". Das würde heißen, dass Vermittler Botschaften zwischen den beiden Seiten übermitteln.

Unabhängig davon, ob die Verhandlungen direkt oder über Mittelsmänner stattfinden, wären sie laut dem "Wall Street Journal" die ersten zwischen Trumps Beamten und Teheran seit Trumps Rückkehr ins Amt. Trump hatte dem Iran kürzlich mit massiven Bombardierungen gedroht, sollte Teheran einem neuen Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms nicht zustimmen. "Der Iran wird in großer Gefahr sein, wenn die Verhandlungen nicht erfolgreich verlaufen", sagte Trump mit Blick auf das angekündigte Treffen am Samstag.

Trump: Der Iran darf keine Atomwaffen haben

"Ich denke, alle sind sich einig, dass eine Einigung dem Offensichtlichen vorzuziehen ist. Und das Offensichtliche ist nichts, womit ich zu tun haben möchte, oder, offen gesagt, womit Israel zu tun haben möchte, wenn es sich vermeiden lässt", sagte Trump. "Wir werden also sehen, ob wir es vermeiden können, aber das ist ein sehr gefährliches Terrain". Der US-Präsident betonte: "Der Iran darf keine Atomwaffen haben - das ist überhaupt nicht kompliziert".

In seiner ersten Amtszeit war Trump 2018 einseitig aus dem Wiener Atompakt ausgestiegen, der Irans Nuklearprogramm einschränken und im Gegenzug Sanktionen aufheben sollte. Dazu hatte sich der Iran 2015 verpflichtet.

Nach Trumps Aufkündigung hielt sich auch Teheran nicht mehr an die Auflagen des Abkommens, baute die Anreicherung von Uran stark aus und schränkte Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde ein. Derzeit reichert der Iran Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an, für Atomwaffen werden Experten zufolge mehr als 90 Prozent benötigt. Der Iran betont stets, auch aus religiösen Gründen nicht nach Atomwaffen zu streben. Daran gibt es Zweifel.

Trump hatte sich bereits Anfang Februar mit einer Botschaft der Gesprächsbereitschaft und gleichzeitiger Härte an die Islamische Republik gewandt. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei zeigte sich trotz Wirtschaftskrise nicht verhandlungsbereit. Den USA sei nicht zu trauen.

Irans Präsident Massud Peseschkian hatte direkte Verhandlungen mit der US-Regierung zuletzt zwar abgelehnt, sich aber offen für einen indirekten Dialog gezeigt. Ihm zufolge hatte Teheran kürzlich über den Oman auf ein Schreiben Trumps geantwortet. Auch Israels Regierungschef Netanjahu betonte, Teheran dürfe unter keinen Umständen in den Besitz von Atomwaffen gelangen.

Trump nennt Gazastreifen "wichtiges Stück Grundbesitz"

In Bezug auf den Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen erhob Trump erneut Anspruch auf das Küstengebiet. "Das ist ein unglaublich wichtiges Stück Grundbesitz", sagte er während seines Treffens mit Netanjahu in Washington. Es wäre eine "gute Sache", eine "Friedenstruppe wie die Vereinigten Staaten dort zu haben, die den Gazastreifen kontrolliert und besitzt", sagte Trump. Bereits Anfang Februar hatte er bei einer Pressekonferenz an Netanjahus Seite mit einer ähnlichen Aussage schockiert.

Damals hatte Trump erklärt, die USA könnten Gaza übernehmen, neu aufbauen und in eine "Riviera des Nahen Ostens" verwandeln. Die mehr als zwei Millionen palästinensischen Bewohner des Gebiets müssten dafür umgesiedelt werden - Trump hatte in diesem Zusammenhang Ägypten und Jordanien ins Spiel gebracht, die ein solches Szenario jedoch ablehnten. Eine Zwangsumsiedlung würde Experten zufolge gegen das Völkerrecht verstoßen.

Netanjahus rechtsextreme Koalitionspartner fordern seit längerem eine Wiederbesetzung und Wiederbesiedlung des Gazastreifens, aus dem Israel sich vor 20 Jahren zurückgezogen hat. Als Netanjahus Verbündeter sagte Trump nun, Israel hätte das "Grundstück am Meer" nicht aufgegeben sollen. "Ich verstehe nicht, warum Israel es jemals aufgegeben hat? Es gehörte Israel", sagte Trump. "Es hätte niemals, wirklich niemals abgegeben werden dürfen."

Netanjahu betont Kriegsziel

Netanjahu plädierte in Washington dafür, "den Menschen in Gaza die freie Entscheidung zu ermöglichen, wohin sie gehen wollen". Kritiker auch in Israel haben jedoch Zweifel, ob eine solche Entscheidung der Bewohner Gazas angesichts der großen Zerstörung des Küstengebiets überhaupt freiwillig wäre.

Nachdem keine Einigung mit der islamistischen Hamas auf die Konditionen für eine Verlängerung der Feuerpause erzielt worden war, hatte Israel Mitte März die massiven Angriffe im Gazastreifen wieder aufgenommen. Inzwischen kontrolliert Israels Armee weite Teile des weitgehend zerstörten Küstenstreifens. Seit mehr als einem Monat lässt Israel auch keine lebenswichtigen humanitären Hilfsgüter mehr in das abgeriegelte Gebiet.

"Wir sind entschlossen, alle Geiseln freizubekommen, aber auch die böse Herrschaft der Hamas in Gaza zu beseitigen", sagte Netanjahu in Washington. Unter Vermittlung der USA, Katars und Ägyptens laufen zwar indirekte Gespräche mit der Hamas über eine neue Waffenruhe. Die Hamas ist zur Freilassung der verbleibenden 24 Geiseln und der Übergabe der 35 Leichen von Entführten jedoch nur bereit, wenn Israel einem Ende des Kriegs zustimmt./ln/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   14 15 16 17 18    Berechnete Anzahl Nachrichten: 343     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
07.01.2026 06:18 Trump sichert sich Kontrolle über Verkauf von Venezuelas Öl
07.01.2026 06:11 Venezuela: Kein fremder Akteur regiert uns
07.01.2026 06:10 Grönland: US-Regierung droht Dänen mit Militäreinsatz
07.01.2026 06:06 'WSJ': Rubio sieht Kauf Grönlands, nicht US-Militäreinsatz
07.01.2026 05:50 Deutschland, Frankreich und Polen beraten über Ukraine-Hilfe
07.01.2026 05:50 Steigende Arbeitslosigkeit zum Jahresende erwartet
06.01.2026 21:04 ROUNDUP 2: Merz will Ukraine-Waffenstillstand mit absichern
06.01.2026 20:52 Selenskyj: Trotz Fortschritten bleibt Territorialstreit
06.01.2026 20:41 Merz: Für Militäreinsatz müssen Bedingungen erfüllt sein
06.01.2026 20:29 Britischer Premier stellt Truppeneinsätze in der Ukraine in...
06.01.2026 20:11 ROUNDUP: Merz will Ukraine-Waffenstillstand mit absichern
06.01.2026 19:52 'Koalition der Willigen' will Ukraine Sicherheit garantieren
06.01.2026 18:08 Neuer Haushalt: EU-Kommission will Bauern entgegenkommen
06.01.2026 18:03 Venezuelas Generalstaatsanwalt wirft USA Terrorismus vor
06.01.2026 17:20 ROUNDUP: Priorität Wirtschaft - wie die Union die Krise bee...
06.01.2026 17:06 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.01.2026 - 17.00 Uhr
06.01.2026 16:34 KORREKTUR/Nach Brandanschlag in Berlin: Ermittlungen vor Aus...
06.01.2026 16:07 ROUNDUP: Koalition der Willigen berät über Sicherheit für...
06.01.2026 15:14 Nach Brandanschlag in Berlin: Ermittlungen vor Ausweitung
06.01.2026 15:12 ROUNDUP 2: Inflation 2025 bei 2,2 Prozent - Preisdruck läss...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services