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07.04.2025 12:55

Ökonomen warnen vor weiterem Rezessionsjahr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ökonomen sehen in der aggressiven Zollpolitik der USA eine schwere Belastung für die deutsche Wirtschaft und warnen vor einem weiteren Jahr in der Rezession. "Die USA haben rund 80 Prozent aller deutschen Warenexporte in die USA mit einem Zoll von mindestens 20 Prozent belegt", beschrieb Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank am Montag die Lage. Noch hat der Ökonom die Hoffnung, dass sich der Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Verhandlungen zwischen der EU und der US-Regierung in Grenzen halten lässt. Sollten die Verhandlungen allerdings "wider Erwarten überhaupt nichts bringen, droht für dieses Jahr erneut eine Rezession", sagte Krämer.

Robin Winkler, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, verwies auf die kürzlich beschlossene Reform der Schuldenbremse, die für eine bessere Wachstumsprognose gesorgt habe. Allerdings werde es einige Zeit dauern, bis das milliardenschwere Finanzpaket von Union und SPD die volle Wirkung entfalten werde. Sollten sich hingegen die angekündigten US-Zölle als dauerhaft erweisen, dürften sie die konjunkturelle Entwicklung bremsen. "Insgesamt neigen sich die Konjunkturrisiken für 2025 in Richtung eines dritten Rezessionsjahres in Folge", warnte Winkler.

Generell gilt die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft als besonders empfindlich, wenn es um Belastungen durch Zölle geht. Daher werde Deutschland in besonderen Maße unter einem eskalierenden Handelskrieg leiden, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Seiner Einschätzung nach droht weiter die Rezession, wenn es zu keinen Verhandlungserfolgen mit den USA kommen sollte.

Trotz des milliardenschweren Finanzpakets haben sich die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Bank, wieder eingetrübt. Die Koalitionsgespräche zwischen Union und SPD in Berlin sollten sich daher nicht nur auf die Umsetzung des Infrastrukturpakets und der Strukturreformen konzentrieren, sondern, falls nötig, auch kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft in Betracht ziehen./jkr/jsl/mis



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