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02.04.2025 16:38

Nato nennt Milliardenzahl zu Militärhilfen für die Ukraine

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die von Russland angegriffene Ukraine kann ungeachtet der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump auf militärische Unterstützung aus dem Kreis der Nato-Staaten setzen. "In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben Alliierte bereits Sicherheitsunterstützung im Wert von mehr als 20 Milliarden Euro für das Jahr 2025 zugesagt", sagte Nato-Generalsekretär Mark Rutte bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Zudem werde auch die Nato-Militärhilfekoordinierung über das Kommando in Wiesbaden fortgesetzt. "Die Bedrohung durch Russland bleibt bestehen", betonte Rutte.

Im vergangenen Jahr hatten die Alliierten im Verlauf von zwölf Monaten Sicherheitsunterstützung im Wert von rund 50 Milliarden Euro für die Ukraine mobilisiert. Angesichts der Friedensbemühungen von Trump wurde zuletzt allerdings befürchtet, dass die militärische Unterstützung zumindest von den USA drastisch herunter gefahren wird, um einen Waffenstillstand zu erzwingen. Derzeit liefern die USA allerdings noch Militärhilfe, sie wurde zwischenzeitlich nur kurz ausgesetzt.

Rutte spricht Trump Anerkennung aus

Zu der Vermittlungsinitiative von Trump sagte Rutte, er unterstütze die Bemühungen, diesen schrecklichen Krieg auf gerechte und dauerhafte Weise zu beenden. Er spreche Trump seine Anerkennung dafür aus, dass er die Blockade durchbrochen habe. Zugleich würdige Rutte die Anstrengungen Großbritanniens, Frankreichs und anderer Länder, Sicherheitsgarantien für die Ukraine vorzubereiten. Diese könnten dann wirksam werden, wenn Kiew einem von den USA vermittelten Waffenstillstand zustimmen würde.

Anlass für die Pressekonferenz von Rutte war ein Treffen der Nato-Außenminister, das an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel organisiert wird. Im Hauptquartier des Verteidigungsbündnisses wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten bei den Beratungen erneut eine massive Erhöhung der Militärausgaben der europäischen Partner einfordern. Eine neue Zielvorgabe soll beim nächsten Gipfeltreffen im Juni in Den Haag vereinbart werden./aha/DP/nas



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