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02.04.2025 13:35

Israel weitet Einsatz in Gaza aus - Tote bei Luftangriff

TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat eine deutliche Ausweitung der Einsätze der Armee im Gazastreifen angekündigt. Ziel sei es, "das Gebiet von Terroristen und Terror-Infrastruktur zu säubern", hieß es in einer Mitteilung des Ministers. Darin war auch die Rede von der Eroberung umfangreicher Gebiete, die zu israelischen "Sicherheitszonen" werden sollten. Für die Ausweitung der Einsätze im Süden des Gazastreifens entsandte das Militär nach Medienberichten eine weitere Einheit.

Bei einem israelischen Luftangriff im nördlichen Gazastreifen wurde derweil nach palästinensischen Medienberichten eine Klinik des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA getroffen. Mindestens 19 Menschen, darunter neun Minderjährige, seien bei dem Vorfall in Dschabalija getötet worden, weitere seien verletzt worden, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Dem Bericht zufolge hielten sich im Bereich der Klinik Binnenvertriebene auf. In dem Gebäude sei ein Feuer ausgebrochen.

Armee spricht von Hamas-Kommandozentrum

Die israelische Armee sprach dagegen von einem Angriff auf Hamas-Terroristen in Dschabalija. Diese hätten sich in einem Kommandozentrum aufgehalten, "das zur Koordinierung von Terroraktivitäten und als zentraler Treffpunkt der Terrororganisation diente". Von dort aus seien Terroranschläge auf israelische Ziele geplant worden. Man habe vor dem Angriff Maßnahmen getroffen, um Zivilisten zu schonen.

Katz ruft Gaza-Einwohner zur Vertreibung der Hamas auf

"Ich rufe die Einwohner Gazas dazu auf, jetzt für die Vertreibung der Hamas und die Rückführung aller Geiseln aktiv zu werden", hieß es in der Mitteilung von Katz. "Dies ist der einzige Weg, den Krieg zu beenden." Katz hatte bereits zuvor gedroht, Israel werde Teile des Gazastreifens dauerhaft einnehmen. Je länger sich die islamistische Hamas weigere, Geiseln freizulassen, desto mehr Territorium werde sie an Israel verlieren. Zuletzt hatte es im Gazastreifen Proteste gegen den Krieg und die Hamas-Herrschaft gegeben.

Erneute Flucht der Einwohner von Rafah

In den vergangenen Tagen hatte die israelische Armee die Bewohner der südlichen Stadt Rafah und benachbarter Orte aufgefordert, von dort zu fliehen. Nach vielen Monaten des Krieges war am 19. Januar im Gazastreifen eine Waffenruhe in Kraft getreten. Viele Vertriebene innerhalb des Gebiets kehrten daraufhin in ihre Heimatorte zurück. Mitte März nahm Israel die massiven Angriffe wieder auf, nachdem keine Einigung mit der islamistischen Hamas auf die Konditionen für eine Verlängerung der Feuerpause erzielt worden war.

Seitdem führt Israels Armee auch Bodeneinsätze gegen die Hamas in Rafah durch, am Samstag weitete sie die Offensive nach eigenen Angaben auf ein zweites Viertel der Stadt aus. Ziel der neuen Bodenoffensive im Gazastreifen ist laut Armee auch die Errichtung einer Pufferzone entlang der Grenzen des Küstengebiets.

Gruppe von Deutschen kann Gazastreifen verlassen

Deutschland erreichte derweil nach Angaben des Auswärtigen Amts die Ausreise einer Gruppe deutscher Staatsbürger und ihrer Angehörigen aus dem umkämpften Gazastreifen. 19 Deutsche und enge Familienangehörige seien in enger Abstimmung mit den israelischen Behörden über den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom aus dem Küstenstreifen ausgereist, hieß es in der Mitteilung.

Ein Charterflug habe die Menschen von einem Flughafen im Süden Israels aus direkt nach Deutschland gebracht. Wie viele Angehörige mitreisen konnten, war zunächst unklar.

Die Ausreise aus dem seit fast zwei Jahrzehnten blockierten Gazastreifen, in dem rund zwei Millionen Menschen leben, ist seit Beginn des Krieges vor eineinhalb Jahren noch schwieriger geworden. Sie ist - wenn überhaupt - nur über ein langwieriges Verfahren möglich, bei dem Palästinenser mit ausländischer Staatsbürgerschaft etwas bessere Karten haben. Im Zuge des Krieges, der mit dem Hamas-Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober begonnen hatte, sind breite Teile des Gazastreifens verwüstet worden. Die Lebensumstände für die Zivilbevölkerung sind dabei unerträglich./le/DP/mis



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