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24.03.2025 21:30

Airbus setzt auf A320-Nachfolger und Rüstungsaufträge

TOULOUSE (dpa-AFX) - Nach der vorläufigen Absage an ein Wasserstoff-Flugzeug baut der Airbus-Konzern vor allem auf die nächste Generation seiner Mittelstrecken-Maschinen. Der Nachfolger der A320-Jets sei "wahrscheinlich die nächste große Sache auf der Agenda", sagte Vorstandschef Guillaume Faury am Montagabend vor Journalisten in Toulouse. In Betrieb gehen soll das neue Flugzeug irgendwann zwischen 2035 und 2040. Airbus baut dabei auf neue Techniken - nicht nur für das Flugzeug selbst, sondern auch in der Produktion.

Ursprünglich wollte Faury im Jahr 2035 auch den ersten Passagierjet mit Wasserstoff-Antrieb fertig haben. Dieses Ziel hat er jedoch vor einigen Wochen kassiert. Airbus könne ein solches Flugzeug zwar bauen, sagte er nun in Toulouse. Doch es fehle die Infrastruktur ebenso wie die staatliche Regulierung für diese neue Technik. "Es wäre ein Fehler, das Richtige zu früh zu tun", sagte er. Die Zeit sei noch nicht reif.

Dabei hält Faury das Ziel für richtig, die Luftfahrt bis zum Jahr 2050 CO2-neutral zu machen. Möglicherweise werde es etwas länger dauern, aber aus seiner Sicht soll man von dem Ziel nicht abrücken. Statt auf Wasserstoff als Treibstoff setzt der Manager durchweg auf sparsamere Antriebe und auf nachhaltig erzeugte Treibstoffe (Sustainable Aviation Fuel - SAF). Schon seit den 1960er Jahren seien Flugzeuge um etwa 80 Prozent sparsamer geworden. Seit den 1990er Jahren habe sich ihr Treibstoffbedarf in etwa halbiert.

Das angestrebte Wasserstoff-Flugzeug wäre ohnehin deutlich kleiner geworden als die Mittelstreckenjets der A320-Familie. Diese haben sich vor allem in ihrer seit etwa zehn Jahren gebauten Neuauflage A320neo und deren Langversion A321neo mit mehr als 200 Sitzplätzen zu Airbus größten Verkaufsschlagern entwickelt. Inzwischen sind sie bis Anfang der 2030er Jahre ausverkauft. Und Konkurrent Boeing steckt wegen Pannen und Produktionsmängeln seit Jahren in einer schweren Krise.

Airbus musste den geplanten Produktionsausbau jedoch immer weiter verschieben. Die angepeilte Rate von monatlich 75 Jets der Reihe pro Monat soll inzwischen erst 2027 erreicht sein. Der Chef der Verkehrsflugzeugsparte, Christian Scherer zeigte sich am Montag zuversichtlich, dieses Ziel ebenso wie die Produktionspläne für andere Modelle zu erfüllen. Er sehe "keinen Grund", weshalb es nicht so sein solle.

Keine Voraussage wagte der Manager dazu, wie sich die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump auf das Geschäft von Airbus auswirken wird. Bisher änderten sich die Ankündigungen teils von Tag zu Tag. Es sei aber offensichtlich, dass Zölle in der Luftfahrt den Preisdruck für das gesamte Umfeld erhöhen würden. Dies gelte für die eine wie für die andere Seite.

Unterdessen hofft Airbus infolge der Aufrüstung in Europa auf große Bestellungen der Staaten. Derzeit werde darüber gesprochen, wie die Europäer US-Satellitendienste wie Starlink und Maxar ersetzen könnten, berichtete der Chef der Rüstungs- und Raumfahrtsparte, Michael Schöllhorn. Zudem erwartet er Bestellungen von Munition und Landkampfausrüstung wie Panzern, ebenso eine Menge an Bestellungen im Bereich Raum- und Luftfahrt.

Airbus baut zusammen mit BAE Systems aus Großbritannien und Leonardo aus Italien den Kampfjet Eurofighter. Deutschland und andere Staaten haben inzwischen auch den US-Tarnkappenbomber F-35 von Lockheed Martin bestellt , der im Gegensatz zum Eurofighter auch Atombomben tragen kann. Schöllhorn sprach sich deshalb dagegen aus, dass die Staaten diese Bestellungen stornieren.

Allerdings habe der Eurofighter viele Fähigkeiten, und die Partner hätten die Produktionsrate seit einem Jahr bereits verdoppelt. Es brauche nun ein klares Signal der Staaten, wie groß ihr Bedarf sei./stw/he



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