Märkte & Kurse

PATRIZIA SE
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE000PAT1AG3 WKN: PAT1AG Typ: Aktie DIVe: 2,77% KGVe: 65,41
 
9,520 EUR
+0,09
+0,95%
Echtzeitkurs: 25.11.22, 22:26:22
Aktuell gehandelt: 1.429 Stk.
Intraday-Spanne
9,410
9,780
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -55,10%
Perf. 5 Jahre -51,03%
52-Wochen-Spanne
6,980
21,250
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
25.05.2022-

ROUNDUP: Bundesregierung will Vermieter künftig an Klimaabgabe beteiligen

BERLIN (dpa-AFX) - Ab dem kommenden Jahr sollen Vermieter einen Teil des CO2-Preises bei den Heizkosten übernehmen - und zwar umso mehr, je weniger klimafreundlich ihr Haus ist. Eine entsprechende Neuregelung billigte das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Der Bundestag muss noch zustimmen.

Der CO2-Preis macht seit dem vergangenen Jahr das Heizen und Tanken teurer. Er soll so helfen, den klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoß zu senken.

Für die Aufteilung der Kosten zwischen Mietern und Vermietern soll künftig ein Zehn-Stufen-Modell gelten. Bei Häusern mit einem sehr hohen Treibhausgas-Ausstoß pro Quadratmeter würden Vermieter demnach 90 Prozent des CO2-Preises übernehmen, bei einem sehr geringen Ausstoß müssten Mieter die Kosten allein tragen. Das soll Vermieter zu energetischen Sanierungen und Mieter zum Energiesparen bewegen. Bei Häusern wie Geschäftsgebäuden, in denen niemand wohnt, sollen die Kosten zunächst hälftig aufgeteilt werden.

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) lobte die Neuregelung als sozial gerecht. Je schlechter ein Gebäude gedämmt sei, desto weniger könnten Mieter gegensteuern. "Umgekehrt kann ein Vermieter, der das Gebäude gut energetisch saniert hat, die Kosten auch umlegen. Denn dann sind beispielsweise Dach und Fenster gut gedämmt, so dass vor allem die Mieter durch ihr Verhalten noch dazu beitragen können, Energie einzusparen und so die Heizkosten zu reduzieren." Wo ein Gebäude einsortiert werde, könne mit einer "ganz einfachen Rechenoperation" aus der Abrechnung ermittelt werden, sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP).

Sowohl Mieter- als auch Eigentümervertreter kritisieren, dass ihre jeweilige Klientel zu stark zur Kasse gebeten werde. Verbraucherschützern gehen die Entlastungen für Mieter nicht weit genug. Es gebe eine "erhebliche Schieflage" zulasten der Mieterinnen und Mieter, sagte der Leiter des Teams Energie und Bauen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), Thomas Engelke, dem "Handelsblatt" (Mittwoch). Dabei seien viele Mieter aufgrund der Energiepreiskrise finanziell ohnehin stark unter Druck.

Der vzbv fordert dagegen eine Lösung, mit der die Mieter insgesamt maximal die Hälfte der CO2-Kosten tragen. Das neue System werde dazu führen, dass die Mehrheit der Mieter weiterhin den Großteil des CO2-Preises bezahlen müsse, obwohl sie keinen Einfluss auf das Heizsystem oder den energetischen Standard ihrer Wohnung habe.

Der Deutsche Mieterbund beklagte, dass der Staat angesichts der steigenden Nebenkosten zwar ärmere Haushalte entlasten wolle, sie nun aber mit dem CO2-Preis zusätzlich belaste. Solange Mieter die Klimaabgabe auch nur anteilig mit zahlen müssten, sei der Anreiz für Vermieter zu energetischen Sanierungen zu gering.

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) lehnt die Pläne ab. Das vorgesehene Stufenmodell sei "ein bürokratisches Monster", auch eine ökologische Lenkungswirkung gebe es nicht. "Durch die Aufteilung der CO2-Kosten sinkt bei Mieterinnen und Mietern die Motivation, den eigenen Verbrauch zu drosseln. Es ist doch Ziel der CO2-Bepreisung, Treibhausgase zu vermeiden. Aber der Vermieter hat auf das Nutzerverhalten und den Energieverbrauch der Mieter keinen Einfluss", sagte BFW-Chef Dirk Salewski der Deutschen Presse-Agentur.

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) erklärte, die nun gefundene Regelung sei eine Übergangslösung. "Wir werden sie deshalb auf ihre Wirkung hin evaluieren und daran arbeiten, Energieausweise als Grundlage für das Modell heranzuziehen. Unser Ziel ist es, zu einem bestimmten Zeitpunkt CO2-neutral zu heizen. Bis wir das erreicht haben, wird der CO2-Preis fair verteilt."/hrz/DP/stw

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
DEUTSCHE WOHNEN AG 21,310 EUR 25.11.22 17:38 Lang & S...
LEG IMMOBILIEN SE 63,980 EUR 25.11.22 21:57 Lang & S...
PATRIZIA SE 9,460 EUR 25.11.22 22:20 Lang & S...
TAG IMMOBILIEN AG 6,090 EUR 26.11.22 12:22 Lang & S...
VONOVIA SE 24,400 EUR 26.11.22 10:28 Lang & S...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:  1 2 3 4 5    Anzahl: 105 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
24.11.2022 18:09 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax über 14500 ...
24.11.2022 14:37 Aktien Frankfurt: Signale für langsamere US-Zinsw...
24.11.2022 11:44 Aktien Frankfurt: Fed-Signale für langsamere Zins...
15.11.2022 08:40 EQS-News: PATRIZIA SE: PATRIZIA erhält Investoren...
10.11.2022 10:20 EQS-Stimmrechte: PATRIZIA SE (deutsch)
09.11.2022 18:10 EQS-News: PATRIZIA SE: Schwächere Märkte beeintr...
09.11.2022 18:08 Immobilieninvest-Spezialist Patrizia mit weniger E...
09.11.2022 11:27 EQS-Stimmrechte: PATRIZIA SE (deutsch)
03.11.2022 14:51 Aktien Frankfurt: Dax fällt Richtung 13 000 Punkte
03.11.2022 12:11 Aktien Frankfurt: Aussicht auf lange hohe Zinsen i...
03.11.2022 10:06 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Aussicht auf ...
03.11.2022 09:40 ROUNDUP: Immobilienkonzern Patrizia dampft Prognos...
03.11.2022 08:27 Aktien Frankfurt Ausblick: Aussicht auf längere Z...
02.11.2022 20:37 Immobilieninvest-Spezialist Patrizia dampft Progno...
02.11.2022 20:09 EQS-Adhoc: PATRIZIA passt Erwartungen an veränder...
01.11.2022 17:35 EQS-Stimmrechte: PATRIZIA SE (deutsch)
31.10.2022 15:11 Aktien Frankfurt: Dax vor starkem Oktober-Fazit
31.10.2022 12:16 Aktien Frankfurt: Dax vor starkem Oktober-Fazit
31.10.2022 10:23 Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger verhalten - D...
24.10.2022 18:02 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: US-Börsen und G...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services