Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
18.03.2025 14:36

WDH: Weißwein gefragt - Bedrohung durch mögliche US-Zölle

(Wiederholung: Ernst Büscher hat seine Aussage zum Weinmarkt konkretisiert. Zitat im 2. Absatz genauer gefasst.)

BODENHEIM (dpa-AFX) - Ein weltweiter Trend zu Weißwein hat die deutschen Exporte entgegen dem globalen Trend gestützt. Die ausgeführte Menge deutscher Weine sei 2024 um drei Prozent auf 1,2 Millionen Hektoliter gestiegen, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI), Ernst Büscher, im rheinhessischen Bodenheim.

Große Sorge bereiten dem DWI die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle in Höhe von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholischen Getränke aus den EU-Staaten. "Der deutsche Weinmarkt in den USA würde komplett zusammenbrechen", sagte Büscher.

Trumps angekündigte Zölle von 200 Prozent wären harter Schlag

Die US-Strafzölle in Höhe von 25 Prozent hätten nach dem Inkrafttreten im Oktober 2019 schon Wertverluste von mehr als 20 Prozent für die deutschen Exporteure zur Folge gehabt, sagte Büscher.

Die USA seien der bedeutendste Exportmarkt für deutsche Weine. Der Durchschnittspreis habe im vergangenen Jahr um 22 Cent pro Liter auf 4,75 Euro gesteigert werden können. Die ausgeführte Menge ging allerdings leicht zurück.

Weißwein weltweit gefragt

"Die Welt ruft nach Weißwein", sagte Büscher. Im wachsenden Absatzmarkt China beispielsweise seien vor allem Rieslingweine mit leichter Restsüße gefragt. Sie würden insbesondere bei jungen Menschen aufgrund ihrer Frische und ihres niedrigen Alkoholgehalts geschätzt.

Deutschland sei dabei gut aufgestellt: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Rebsorten im Anbau seien weiß. Der Trend zu frischen, leichten Weinen sei ein globaler, ebenso wie der Trend zu bewussterer Ernährung. Büscher verwies auch auf die weltweite Überproduktion, die im vergangenen Jahr bei 16 Millionen Hektoliter gelegen habe.

Preise sinken jedoch

Der Wert des exportierten Weins sei 2024 mit 384 Millionen Euro jedoch konstant geblieben. Den Durchschnittspreis, den die Erzeuger für einen Liter Wein im Ausland erlösten, sank demnach innerhalb eines Jahres um elf Cent auf 3,24 Euro.

"Die deutschen Weinexporteure stehen mit den übrigen Weinerzeugernationen, die oftmals deutlich kostengünstiger produzieren können, in einem harten Wettbewerb", erläuterte dies DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

In Deutschland sind Weißwein und Rosé besonders beliebt

Die Menschen in Deutschland greifen beim Weinkauf häufiger zu Weiß- und Roséweinen sowie zu alkoholfreien Weinen. Die alkoholfreie Variante werde überwiegend zusätzlich zu normalen Weinen gekauft, sagte Büscher. Zwar seien laut einer Analyse von NielsenIQ im vergangenen Jahr 86 Prozent mehr alkoholfreie Weine gekauft worden, der Anteil dieser Weine am gesamten Markt sei mit schätzungsweise 1,5 Prozent dennoch vergleichsweise gering.

Alkoholfreier Wein wird viel öfter gekauft

Der Marktanteil der Weißweine liege stabil bei 47 Prozent. Mehr als die Hälfte der gekauften Weißweine (55 Prozent) stamme aus heimischen Anbau (plus zwei Prozentpunkte). Roséweine konnten ihren Anteil im Jahresvergleich auf Kosten der Rotweine um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent steigern./irs/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 851     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
23.01.2026 21:22 ROUNDUP 3: Hoffnung auf Internet im Iran - Kriegssorge wäch...
23.01.2026 19:10 Nach Mercosur-Streit: Grünen-Spitze für mehr Handelsabkommen
23.01.2026 19:00 Genaue Förderbedingungen für Hybrid-Autos noch unklar
23.01.2026 18:45 ROUNDUP 2/Iran: Exekutionen sind nicht gestoppt - Kriegssorg...
23.01.2026 18:00 SPD-Innenminister drängen bei Zivilverteidigung aufs Tempo
23.01.2026 17:53 GESAMT-ROUNDUP: Merz und Meloni zelebrieren Freundschaft - W...
23.01.2026 17:50 Merz lehnt Trumps 'Friedensrat' ab - in jetziger Form
23.01.2026 17:22 'Ernste Lage' - Dänemark sichert Grönland Unterstützung zu
23.01.2026 17:12 Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi haben begonnen
23.01.2026 17:09 Merz kritisiert Grünen-Abstimmung zu Handelsabkommen
23.01.2026 17:07 Merz: 'Keine Hierarchie' in Beziehungen zu Partnern
23.01.2026 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.01.2026 - 17.00 Uhr
23.01.2026 16:57 VERMISCHTES/ROUNDUP: 'Monstersturm' zieht auf - Millionen in...
23.01.2026 16:36 USA: Michigan-Konsumklima legt stärker zu als erwartet
23.01.2026 15:48 Banaszak will notfalls auch Renteneintrittsalter anheben
23.01.2026 15:42 ROUNDUP 2: Ukraine, Russland und USA reden über Kontrolle i...
23.01.2026 15:41 Nach Grönland-Deeskalation: EU nimmt Sonderzolldrohung gege...
23.01.2026 15:01 ROUNDUP: Deutschland und Italien vertiefen Zusammenarbeit
23.01.2026 14:35 Bundesregierung mit zurückhaltenden Erwartungen an Ukraine-...
23.01.2026 14:32 Hilfe gegen Kälte: EU schickt Stromgeneratoren in die Ukrai...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
24.01.2026

ULTRATECH CEMENT LTD
Geschäftsbericht

SBFC FINANCE LTD
Geschäftsbericht

AMJOTHI SPINNING MILLS
Geschäftsbericht

CYBER MEDIA RESEARCH & SERVICES LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services