Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
25.11.2022 17:30

ROUNDUP/Entlastung ab 2023: Kabinett beschließt Gas-und Strompreisbremsen

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundeskabinett hat den Weg für die ab kommendem Jahr geplanten Gas- und Strompreisbremsen geebnet. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitagnachmittag mitteilte, haben die beiden Gesetzentwürfe zu den Entlastungen für Energiekunden damit nun die nächste Hürde genommen. Anschließend sollen Bundestag und Bundesrat die Energiebremsen noch im Dezember final beschließen, damit sie wie geplant im kommenden Jahr in Kraft treten können.

Mit den milliardenschweren Preisbremsen reagiert die Bundesregierung auf stark gestiegene Energiepreise. Sie sollen ab dem kommenden Jahr Belastungen für Haushalte und Unternehmen abfedern. Vorgesehen ist, dass Strom-, Gas- und Wärmpreise für einen Anteil des Verbrauchs begrenzt werden. In einem ersten Schritt hatten Bundestag und Bundesrat bereits eine Dezember-Einmalzahlung beschlossen, die Fernwärme- und Gaskunden zugutekommen soll.

Bei der Gaspreisbremse sollen Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen für 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs einen garantierten Gas-Bruttopreis von 12 Cent pro Kilowattstunde bekommen. Für Wärmekunden soll der Preis bis zur 80-Prozent-Grenze 9,5 Prozent betragen. Für die restlichen 20 Prozent des Verbrauchs soll der Vertragspreis gelten. Als Entlastung beim Strompreis sollen Haushalte und kleinere Unternehmen 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs zu einem garantierten Bruttopreis von 40 Cent pro Kilowattstunde erhalten.

Die bis April 2024 befristeten Bremsen sollten ursprünglich ab März des kommenden Jahres greifen. Bürger und Unternehmen sollen nun aber rückwirkend auch für Januar und Februar entlastet werden. Im März sollen dafür die Entlastungsbeträge für die beiden vorherigen Monate mitangerechnet werden.

Die Entlastung durch die Strompreisbremse soll teilweise über eine Abschöpfung sogenannter Zufallsgewinne, die Unternehmen auf dem Strommarkt erzielen, finanziert werden. Das betrifft etwa Produzenten von Ökostrom aus Wind und Sonne, die zuletzt von hohen Preisen an der Börse profitiert haben. Diese Gewinne sollen laut Kabinettsbeschluss erst zum 1. Dezember abgeschöpft werden und nicht wie zuvor geplant bereits rückwirkend zum 1. September. Spätestens zum 30. April 2024 soll laut Gesetzentwurf mit der Gewinnabschöpfung Schluss sein. Der Zeitraum sei damit im Vergleich zu ursprünglichen Überlegungen verkürzt worden, teilte das Ministerium mit. Auch die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" hatte über diese Änderungen berichtet./faa/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
ENBW ENERGIE BADEN-W... 86,800 EUR 27.01.23 21:26 Tradegat...
E.ON SE 10,075 EUR 27.01.23 16:35 Xetra
RWE AG 41,160 EUR 27.01.23 16:39 Xetra
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 43.173     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
29.01.2023 16:39 GESAMT-ROUNDUP: Ukraine erlässt Sanktionen - Scholz setzt w...
29.01.2023 16:34 KORREKTUR/POLITIK: Bericht: Mehr als 500 Tote seit Beginn de...
29.01.2023 16:30 KORREKTUR/ROUNDUP: Selenskyj pocht auf weitere Militärhilfe...
29.01.2023 16:30 KORREKTUR/Presse: Frankreich schließt Lieferung von Kampfje...
29.01.2023 16:29 KORREKTUR/Nach Kampfpanzer-Zusage: Selenskyj pocht auf weite...
29.01.2023 16:29 KORREKTUR: Polen würde Lieferung von Kampfflugzeugen an Ukr...
29.01.2023 16:29 KORREKTUR/ROUNDUP: Selenskyj fordert Flugzeuge und Raketen -...
29.01.2023 16:28 KORREKTUR: Selenskyj feiert Panzerkoalition - und fordert Fl...
29.01.2023 16:05 Selenskyj bestraft Russlands Kriegshelfer - Die Nacht im Üb...
29.01.2023 16:01 Experte: Britischer Premierminister Sunak ist schwacher Anf?...
29.01.2023 15:57 ROUNDUP: Deutschland und Argentinien wollen baldiges EU-Merc...
29.01.2023 15:55 ROUNDUP: Scholz will weiter mit Putin telefonieren
29.01.2023 15:48 Neues Digitalisierungsgesetz nennt keine Umsetzungsfrist meh...
29.01.2023 15:47 Scholz will EU-Mercosur-Verhandlungen wieder in Gang bringen
29.01.2023 15:46 Argentinien plant keine Waffenlieferung an Ukraine
29.01.2023 15:46 Scholz bekräftigt: Deutschland nicht am Krieg beteiligt
29.01.2023 15:45 ROUNDUP: Trump beginnt mit Wahlkampf für neue Kandidatur
29.01.2023 15:45 Scholz will weiter mit Putin telefonieren
29.01.2023 15:45 Bentele fordert Überweisung von Sozialleistungen ohne Antrag
29.01.2023 15:44 Scholz will mehr Reformtempo - Bundesrepublik bleibt starkes...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
29.01.2023

HOMESTREET INC
Geschäftsbericht

LOGISTICS HOLDINGS LTD.
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

MASRAF AL RAYAN CO.
Geschäftsbericht

SAUDI PAPER GROUP
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services