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16.02.2025 08:04

Steigende Mieten locken Kapitalanleger in Immobilienmarkt

FRANKFURT/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Gesunkene Zinsen und stark steigende Mieten locken zunehmend Kapitalanleger zurück in den Immobilienmarkt. Das berichten Kredit-Vermittler. Demnach greifen Privatleute, die Geld in Immobilien anlegen wollen, stärker bei Krediten zu als Eigennutzer. Banken sehen zudem eine Rückkehr von Großinvestoren. Das zeigt sich bereits in steigenden Immobilienpreisen, etwa bei Mehrfamilienhäusern.

Ein hohes Interesse an Immobilien-Investments beobachtet etwa der Münchner Kredit-Vermittler Interhyp. "In unseren Zahlen sieht man, dass die Nachfrage bei Kapitalanlegern im vergangenen Jahr noch einmal stärker gewachsen ist als bei Eigennutzern", sagt Vorstandschef Jörg Utecht. Jede vierte über Interhyp abgeschlossene Finanzierung sei 2024 eine Kapitalanlage gewesen (25 Prozent) - nach 22 Prozent im Vorjahr.

Im Schlussquartal 2024 beschleunigte sich der Trend noch. Hier standen private Kapitalanleger, die etwa eine Wohnung zum Vermieten kaufen, für 26 Prozent der abgeschlossenen Finanzierungen. Der Höchststand von 27 Prozent im Jahr 2021, kurz vor Ende des Immobilienbooms, rückt damit näher.

Steigende Preise - Immobilienmarkt stabilisiert sich

Niedrige Zinsen hatten zu einem historischen Anstieg der Wohnungspreise in Deutschland geführt, bis die Zinsen kräftig stiegen. Die Immobilienpreise sanken seit dem Höchststand 2022 spürbar. Mit zwischenzeitlich gefallenen Zinsen hat sich der Markt nun stabilisiert. Die Nachfrage von Verbrauchern nach Immobilienkrediten wächst wieder - wenngleich von niedrigem Niveau aus.

Für Kapitalanleger sei die Kombination aus niedrigeren Zinsen im Vergleich zu 2023 und wieder steigenden Immobilienpreisen attraktiv, erklärt Interhyp-Chef Utecht. Zudem sorgten wachsende Mieten für verbesserte Renditeaussichten.

Ähnliche Beobachtungen macht der Frankfurter Kreditvermittler Hüttig & Rompf. 2024 hätten die Baufinanzierungen von Kapitalanlegern um 27 Prozent zugelegt. Sie seien damit fast doppelt so stark an den Immobilienmarkt zurückgekehrt wie Eigennutzer.

Grund seien die zeitweise gesunkenen Zinsen, hieß es. "Demgegenüber erwarten wir ein Umfeld weiter steigender Mieten und insofern positive Renditeaussichten für Immobilienanleger." Zudem bleibe Wohnraum knapp.

"Große Investoren kehren in den Markt zurück"

Wie groß der Druck auf die Mieten ist, zeigten kürzlich Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) für das vierte Quartal 2024. Demnach wuchsen die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern um 4,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Steigende Mieten machen Immobilien aber nicht nur für Privatleute interessant. Der VDP, der rund 50 Immobilienfinanzierer vertritt, beobachtet auch ein gewachsenes Interesse von Großanlegern. So seien die Preise für Mehrfamilienhäuser im vierten Quartal überdurchschnittlich stark um 2,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Daran sehe man, "dass manche große Investoren in den Markt zurückkehren", sagt Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Bei selbstgenutztem Eigentum, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, stiegen die Preise dagegen nur um 1,2 Prozent.

"Kein Ende der Mietanstiege"

Der Immobilienverband Deutschland Süd sieht die Aktivitäten von Großinvestoren eher als "zartes Belebungszeichen", wie Marktforscher Stephan Kippes sagt. "Das ist noch kein richtiger Push." Die Mieten allerdings würden weiter steigen, sagt auch Kippes voraus. Denn einerseits ist der Wohnungsbau eingebrochen, doch der Wohnungsbedarf in großen Städten wie München oder Stuttgart nehme nach wie vor zu. "Wir haben immer noch Bevölkerungszuwachs."

"Viele Menschen können sich kein Wohneigentum mehr leisten", sagt VDP-Hauptgeschäftsführer Tolckmitt. Daher strömten viele in den Mietmarkt, was dort den Druck noch erhöhe. "Ein Ende der Mietanstiege in den gefragten Städten ist nicht zu erwarten." Bei den Kaufpreisen sieht er dagegen keinen neuen Boom. "Dafür müssten die Zinsen deutlich sinken."/als/cho/DP/zb



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