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12.02.2025 13:03

Wirecard-Prozess wird abgekürzt

Mammutverfahren

München (dpa) - Der Münchner Wirecard-Prozess wird mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft abgekürzt. Die Anklagebehörde folgt damit einem Vorschlag des Gerichts, das seit über zwei Jahren andauernde Mammutverfahren um den größten Betrugsfall der deutschen Nachkriegsgeschichte auf die zehn wichtigsten Anklagepunkte zu beschränken. Wann der Prozess enden wird, steht nicht fest. Doch ohne Verkürzung wäre ein Urteil frühestens 2026 zu erwarten gewesen, wie die Kammer im Dezember deutlich gemacht hatte. 

Braun kann nicht auf wesentlich niedrigere Strafe hoffen

Der seit viereinhalb Jahren in Untersuchungshaft sitzende frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun und seine zwei Mitangeklagten können sich jedoch keine Hoffnung machen, dass die zu erwartenden Strafen deswegen wesentlich niedriger ausfallen könnten. Eine wesentliche Erhöhung der Gesamtstrafe wäre auch dann nicht zu erwarten, wenn sämtliche der ursprünglichen Anklagepunkte verhandelt würden, wie Oberstaatsanwalt Matthias Bühring am 177. Prozesstag sagte.

Hauptvorwurf ist und bleibt der Bandenbetrug. Braun und Mittäter sollen den 2020 kollabierten Dax-Konzern über Jahre mit Hilfe erfundener Profite über Wasser gehalten haben. Der Betrugsschaden für die kreditgebenden Banken ist in der Anklage auf gut drei Milliarden Euro beziffert. Weiter nachgehen wird die vierte Strafkammer des Landgerichts München I auch den Anklagevorwürfen der Untreue, falscher Information des Kapitalmarkts und der Fälschung der Konzernabschlüsse für die Jahre 2016, 2017 und 2018. In der ursprünglichen Anklage umfassten allein die Vorwürfe gegen Braun 43 verschiedene Punkte. 

Verteidigung: Niemand ist an Aufklärung interessiert

Brauns Verteidigung warf Gericht und Staatsanwaltschaft vor, an echter Aufklärung nicht interessiert zu sein. «Das ist eine gewisse Vorverurteilung seitens des Gerichts», sagte Rechtsanwältin Theres Kraußlach. «Wir sind an einem Punkt, wo bisher nichts aufgeklärt ist, bis heute nicht.» Braun und seine Verteidigung beschuldigen ihrerseits den abgetauchten früheren Vertriebsvorstand Jan Marsalek, der Haupttäter zu sein. «Aus unserer Sicht gibt's überhaupt nichts einzustellen, weil Herr Dr. Braun in alle Punkten freizusprechen ist», sagte die Verteidigerin.

Gutachter sieht halbe Milliarde Schaden schon 2018

Nach über zweijähriger Prozessdauer kam am Mittwoch erstmals der betriebswirtschaftliche Gutachter Wilhelm Hauser zu Wort, der in einem 830-seitigen Papier die Schadenshöhe berechnet hat - unter der Annahme, dass eine kriminelle Bande in der Wirecard-Chefetage tatsächlich Scheingeschäfte in großem Maßstab erfand. Demnach fehlte dem Konzern schon zwei Jahre vor der Pleite das Geld, um einen Mitte Juni 2018 vereinbarten Konsortialkredit von 1,75 Milliarden Euro zurückzahlen zu können, wie der Ökonom im ersten Teil seines Gutachtens ausführte. Den Vermögensschaden zu diesem Zeitpunkt bezifferte der Betriebswirtschaftsprofessor auf mindestens 522 Millionen Euro.



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