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06.02.2025 13:55

ROUNDUP: Höhere Kosten zehren bei ING am Gewinn - Aktie sackt ab

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Die niederländische Großbank ING hat 2024 wegen der gesunkenen Zinsen und höherer Kosten weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Überschuss sei um rund zwölf Prozent auf knapp 6,4 Milliarden Euro gefallen, teilte der Mutterkonzern der gleichnamigen deutschen Direktbank am Donnerstag in Amsterdam mit. Damit fiel der Gewinnrückgang noch höher aus als von Experten erwartet. An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an.

Die ING-Aktie gab zur Mittagszeit fast drei Prozent nach und war damit größter Verlierer im Eurozonen-Index EuroStoxx 50 . Das bisherige Jahresplus schrumpfte damit auf rund zweieinhalb Prozent zusammen.

Im vergangenen Jahr hielt die ING ihre Erträge trotz der niedrigeren Zinsen mit 22,6 Milliarden Euro nahezu stabil. Höhere Erträge aus Gebühren und Provisionen machten den Rückgang des Zinsüberschusses wett. Die Kosten der Bank legten hingegen um knapp fünf Prozent auf etwas mehr als zwölf Milliarden Euro zu. Zudem schlugen Rückstellungen für drohende Kreditausfälle mit 1,2 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch zu Buche wie im Vorjahr.

Den Aktionären will die ING eine Schlussdividende von 71 Cent zahlen. Zusammen mit der bereits ausgezahlten Zwischendividende von 35 Cent schüttet sie damit für das abgelaufene Jahr 1,06 Euro je Aktie als direkte Gewinnbeteiligung aus. Auch hier hatten sich Analysten etwas mehr erhofft.

Für das laufende Jahr peilt ING-Chef Steven van Rijswijk Erträge auf dem Niveau von 2024 an und erwartet zudem weiter steigende Kosten. Bei der Eigenkapitalrendite rechnet er mit einem Wert oberhalb der Marke von 12 Prozent. Im vergangenen Jahr war sie um knapp zwei Prozentpunkte auf 13 Prozent gesunken.

Wie der Mutterkonzern musste auch die deutsche Direktbanktochter ING einen Gewinnrückgang hinnehmen. Mit gut 1,4 Milliarden Euro verdiente sie 14 Prozent weniger als im Rekordjahr. Dennoch sei dies das zweithöchste Ergebnis der 60-jährigen Unternehmensgeschichte, erklärte die ING Deutschland in Frankfurt.

Ein Grund für den Gewinnrückgang: Für mögliche Kreditausfälle legte die Bank wegen der Konjunkturflaute mit 222 Millionen Euro mehr als sechsmal so viel Geld zurück wie ein Jahr zuvor. Das Institut wertet dies im langfristigen Vergleich als Normalisierung seiner Risikovorsorge. Im Geschäftsjahr 2023 hatte die Bank Rückstellungen für Geschäfte mit Russlandbezug aufgelöst.

Zugleich fiel das Zinsergebnis mit gut 3,55 Milliarden Euro diesmal vier Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen im Euroraum seit Sommer mehrfach gesenkt. Das wirkt sich auf das Geschäft der Geldhäuser aus.

Bei ihrem für 2025 angepeilten Ziel von zehn Millionen Privatkunden sieht sich die ING Deutschland auf bestem Weg: Zum Jahreswechsel zählte das Institut gut 9,9 Millionen Kunden und damit 571.000 mehr als ein Jahr zuvor. Dies sei das stärkste Kundenwachstum seit mehr als 15 Jahren gewesen.

Wichtig aus Sicht des Managements: Immer mehr Kunden lassen sich nicht nur von Zinsangeboten locken und parken Geld auf Tagesgeldkonten, sondern machen das Institut zu ihrer Hausbank. Die Zahl der Kunden, die neben dem Girokonto mit monatlichem Geldeingang mindestens ein weiteres Produkt der Bank nutzen, stieg weiter um etwa 290.000 auf 3,0 Millionen. Die Einlagen der ING-Deutschland-Kundschaft in Sparprodukten und auf Girokonten erhöhten sich um 4,6 Prozent auf den Rekordwert von 150,2 Milliarden Euro.

Wachstum strebt die ING Deutschland auch im Geschäft mit Firmenkunden an. "Wir werden weiter daran arbeiten, unser Geschäftskundensegment zu einer dritten, tragenden Säule zu entwickeln", sagte der seit dem 1. Januar 2025 amtierende Vorstandschef Lars Stoy. Der Manager hatte zuvor eine führende Rolle im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank inne./stw/zb/ben/knd/mis



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