Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
30.11.2022 12:52

ROUNDUP: Inflation in der Eurozone sinkt von Rekordhoch auf 10 Prozent

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Inflation in der Eurozone ist im November von ihrem Rekordniveau aus leicht gesunken. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im Oktober hatte die Teuerung den historischen Höchststand von 10,6 Prozent erreicht. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet, allerdings nur auf 10,4 Prozent. Experten wollten aber einen erneuten Anstieg der Inflationsrate in den kommenden Monaten nicht ausschließen.

Nach wie vor steigen die Energiepreise am stärksten, allerdings nicht mehr ganz so kräftig wie noch im Vormonat. Gegenüber November 2021 lagen sie aber immer noch 34,9 Prozent höher. Die Preise von Nahrungs- und Genussmitteln stiegen ebenfalls deutlich um 13,6 Prozent. Hier verstärkte sich der Preisauftrieb sogar noch etwas.

Nach Einschätzung von Experten bleiben die Kosten für Energie in den kommenden Monaten der bestimmende Faktor für die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise. "Wir gehen davon aus, dass die Inflationsrate im Dezember und Anfang 2023 noch einmal deutlich steigen wird", sagte Analyst Christoph Weil von der Commerzbank. Mit der Stabilisierung der Energiepreise, zu der auch die geplante Gas- und Strompreisbremse beitragen werde, dürfte die Inflationsrate im weiteren Verlauf 2023 deutlich fallen.

Die Kernteuerung, bei der stark schwankende Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, verharrte im November auf 5,0 Prozent. Diese Größe wird von Ökonomen besonders beachtet, da sie einen Hinweis darauf gibt, wie stark die Unternehmen die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten auf die Verbraucher überwälzen. Hieraus können sich zusätzliche Inflationsrisiken ergeben.

Bei der Preisentwicklung zeigten sich im November nach wie vor große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern der Eurozone. Die höchsten Inflationsraten werden aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gemeldet mit jeweils mehr als 20 Prozent. Die niedrigste Rate verzeichnete Spanien mit 6,6 Prozent.

Das Preisziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von mittelfristig zwei Prozent wird weiter klar überschritten. Zuletzt hat allerdings eine Debatte eingesetzt, ob die Zentralbank ihr Straffungstempo bald etwas verringern könnte. Hintergrund ist die sich abschwächende Konjunktur, die unter den Folgen des Ukraine-Kriegs leidet. Derzeit ist nicht klar, ob die EZB auf ihrer nächsten Sitzung Mitte Dezember die Leitzinsen erneut um 0,75 Prozentpunkte oder um 0,50 Punkte anheben will.

"Die etwas tiefere Inflationsrate im November könnte allerdings all diejenigen EZB-Ratsmitglieder bestätigen, die für eine Zinsanhebung von 0,50 Prozentpunkten im Dezember plädieren", sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Ein solcher Zinsschritt sollte aber nicht bedeuten, dass die EZB bereits ein Ende des Zinserhöhungszyklus im Auge hat./jkr/bgf/nas



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 896     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
31.01.2023 20:04 Stuttgart gewinnt trotz Slapstick-Eigentor aus 48 Metern
31.01.2023 20:03 Software AG peilt 2023 weniger operative Marge an als erwart...
31.01.2023 19:58 EQS-Adhoc: Raiffeisen Bank International AG: Vorläufige Zah...
31.01.2023 19:45 Ukraine: Seit Kriegsbeginn gut 13 000 Menschen an Ausreise g...
31.01.2023 19:35 EQS-News: Mynaric ernennt Mustafa Veziroglu zum Co-CEO (deut...
31.01.2023 19:32 EQS-Adhoc: Ernennung von Mustafa Veziroglu zum weiteren Vors...
31.01.2023 19:29 Hannover Rück rechnet 2023 mit mindestens 1,7 Milliarden Eu...
31.01.2023 19:29 ROUNDUP 3: Lula verweigert Scholz Munition und will 'Frieden...
31.01.2023 19:21 JPMorgan belässt Merck KGaA auf 'Overweight' - Ziel 250 Euro
31.01.2023 19:21 OTS: Börsen-Zeitung / Puzzleteil, Kommentar zur EU-Industri...
31.01.2023 19:17 Bayern holt Cancelo, Unions Isco-Transfer scheitert
31.01.2023 19:08 Warburg hebt Ziel für Atoss Software auf 213 Euro - 'Buy'
31.01.2023 19:05 EQS-Adhoc: Hannover Rück SE: Hannover Rück erwartet für 2...
31.01.2023 19:02 Verpuffung am Gasspeicher Rehden - Einspeicherung gestoppt
31.01.2023 18:59 Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich
31.01.2023 18:56 Credit Suisse belässt Henkel auf 'Neutral' - Ziel 67 Euro
31.01.2023 18:55 Credit Suisse belässt Unilever auf 'Outperform' - Ziel 4800...
31.01.2023 18:52 Baader Bank senkt SAP auf 'Add' - Ziel hoch auf 122 Euro
31.01.2023 18:49 ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Starker Januar endet versöhn...
31.01.2023 18:49 Dax kaum verändert - Warten auf die Fed
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
31.01.2023

BRAINYTOYS LIMITED
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

ENZO BIOCHEM INC.
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

INTERNATIONAL PAPER CO.
Geschäftsbericht

MPLX
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services