Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
29.11.2022 19:35

ROUNDUP 2: Nato antwortet mit mehr Ukraine-Hilfe auf Russlands Raketen

(neu: Erklärung der Außenminister und Pk Stoltenberg)

BUKAREST (dpa-AFX) - Die Nato will auf die verheerenden russischen Raketenangriffe gegen zivile Infrastruktur in der Ukraine mit einem weiteren Ausbau der Unterstützung antworten. Bei einem Treffen in Bukarest verabschiedeten die Außenminister der 30 Bündnispartner am Dienstag dazu eine gemeinsame Erklärung. Darin heißt es: "Aufbauend auf der bisher zur Verfügung gestellten Unterstützung werden wir nun der Ukraine helfen, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken, ihre Bevölkerung zu schützen und den Desinformationskampagnen und Lügen Russlands entgegenzutreten."

Dabei gehe es auch um Wiederherstellung der Energie-Infrastruktur und Schutz der Bevölkerung vor Raketenangriffen. Die Unterstützung werde geleistet "so lang wie nötig".

Als konkrete Beispiele nannte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei dem Treffen in der rumänischen Hauptstadt Hilfe bei der Reparatur von zerstörten Gas- und Elektrizitätsnetzen sowie die Lieferung von Generatoren und Treibstoff. Seinen Angaben zufolge wird auch darüber gesprochen, ob Nato-Staaten der Ukraine künftig auch Patriot-Flugabwehrsysteme zur Verfügung stellen könnten.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hatte kurz zuvor gesagt: "Patriots und Transformatoren sind das, was die Ukraine am meisten braucht." Er war als Gast zu den Nato-Beratungen in Bukarest eingeladen.

Zu dem Vorschlag Polens, deutsche Patriot-Systeme in der Ukraine zu stationieren, äußerte sich Außenministerin Annalena Baerbock bei dem Nato-Treffen allerdings skeptisch. Man müsse sicherstellen, dass man auch im Bündnisgebiet noch genügend Material habe, sagte die Grünen-Politikerin.

Nach Angaben von Baerbock wird derzeit unter anderem geprüft, ob für die Notversorgung der Ukraine mit Strom Zugtechnik genutzt werden kann. Man zerbreche sich den Kopf, wie man Generatoren aus Eisenbahnloks ausbauen und dann mit Lastwagen oder Zügen in die Ukraine transportieren könne, sagte die Grünen-Politikerin in der rumänischen Hauptstadt. Das Land brauche große Generatoren, um die Leistung der zerbombten Kraftwerke zu ersetzen. Neben Geld sei auch "jegliche Kreativität" gefragt.

Den russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland beschrieb Baerbock als "Bruch der Zivilisation" - ein Begriff, der oft als Beschreibung für den Holocaust gebraucht wird, die nahezu weltweit gebräuchliche Bezeichnung für den Völkermord an Europas jüdischer Bevölkerung durch die Nationalsozialisten mit etwa sechs Millionen Toten.

Baerbock sagte: "Dass dieser brutale Bruch der Zivilisation so geführt wird - also ich hätte mir das in den letzten Jahren niemals vorstellen können. (...) Wenn gezielt Infrastruktur bombardiert wird, dann nimmt man mutwillig in Kauf, dass Kinder, dass Alte, dass Familien erfrieren, dass sie verdursten, dass sie verhungern." Wie das Auswärtige Amt mitteilte, sprach Baerbock am Dienstag zudem als derzeitige Vorsitzende der G7-Außenminister mit 20 Amtskollegen sowie Stoltenberg und Vertretern der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung über weitere Nothilfe für die Ukraine.

Stoltenberg sagte, Russlands Präsident Wladimir Putin versuche, den Winter als Kriegswaffe einzusetzen und die Ukrainer zu zwingen, entweder zu frieren oder zu fliehen. Die Ukraine könne aber weiter auf die Unterstützung der Nato zählen.

Stoltenberg selbst reist nach Abschluss des zweitägigen Nato-Treffens an diesem Mittwoch zu Gesprächen nach Berlin. Dabei wird es auch um weitere deutsche Unterstützung nach mehr als neun Monaten Krieg gehen./aha/DP/jha



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 375     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
29.01.2023 02:37 Bundesagentur für Arbeit: Behörde «an Belastungsgrenze»
29.01.2023 00:11 Hertha wieder im Chaos: Trennung von Bobic nach Derby-Pleite
28.01.2023 22:37 Darmstadt setzt Serie fort - Heidenheim und Lautern siegen
28.01.2023 20:34 Schalke vor Rückrunde: Abschiedstour oder Hoffnung?
28.01.2023 20:33 Bayern stolpert erneut - Hertha trennt sich von Bobic
28.01.2023 17:20 Video und Nerverei: Die Geheimnisse von Zauberfuß Szoboszlai
28.01.2023 16:34 «Verarscht» und «wütend»: Skispringer am Kulm ohne Chance
28.01.2023 16:01 Bach kontra Selenskyj: Rückkehr russischer Sportler?
28.01.2023 15:14 Gegner chancenlos: Rodel-WM wird zur deutschen Meisterschaft
28.01.2023 14:58 Bund entlastet Gas- und Wärmekunden mit 4,3 Milliarden Euro
28.01.2023 14:28 Triumph bei Australian Open: Sabalenka am Ziel ihrer Träume
28.01.2023 14:18 Rodel-WM: Deutsche Doppelsitzer holen erneut doppelt Gold
28.01.2023 14:03 Warnstreiks bei der Post: Jedes fünfte Paket bleibt liegen
28.01.2023 13:42 Dürr als Slalom-Zweite in WM-Form - Shiffrin gewinnt
28.01.2023 13:24 Deutsche Skifahrer im Super-G mit nächstem Dämpfer
28.01.2023 13:14 Stark-Watzinger: Müssen an Wettbewerbsfähigkeit arbeiten
28.01.2023 12:32 Der neue Bundestrainer: Gislason führt mit ruhiger Hand
28.01.2023 12:31 VW-Chef Blume verzichtet auf Preiskampf mit Konkurrent Tesla
28.01.2023 12:18 Selenskyj warnt vor «Terrorstaat Russland» bei Olympia
28.01.2023 11:05 NBA zeigt sich über Tod von Tyre Nichols bestürzt
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
29.01.2023

HOMESTREET INC
Geschäftsbericht

LOGISTICS HOLDINGS LTD.
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

MASRAF AL RAYAN CO.
Geschäftsbericht

SAUDI PAPER GROUP
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services