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29.11.2022 11:34

Verkehrsbranche: Finanzierung des Deutschland-Tickets nicht geklärt

BERLIN (dpa-AFX) - Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sieht die Finanzierung des geplanten Deutschland-Tickets im Nah- und Regionalverkehr als nicht vollständig geklärt an. Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff erklärte am Dienstag vor Beratungen der Verkehrsminister von Bund und Ländern: "Je länger Bund und Länder diese Frage offen lassen, desto später kann das Ticket eingeführt werden. Dies darf niemanden verwundern, denn darauf weisen wir seit Monaten hin. Eine Einführung des Tickets zum 1. Mai erscheint uns nach aktueller Einschätzung der politischen Prozesse als realistisch."

Verkehrsunternehmen und -verbünde setzten allerdings alles daran, das Deutschland-Ticket so schnell wie möglich einzuführen. "Wer uns Taktieren oder Verzögerung vorwirft, sollte sich zunächst mal mit den Strukturen der ÖPNV-Finanzierung und der wirtschaftlichen Situation unserer Unternehmen auseinandersetzen: ÖPNV-Tarife müssen in Deutschland genehmigt werden. Und keine zuständige Behörde wird einen Tarif genehmigen, dessen Gegenfinanzierung in Teilen unklar ist", sagte Wolff.

Zudem liege das Risiko eines höheren Verlustes, der über die zwischen Bund und Ländern vereinbarten drei Milliarden Euro hinaus gehe, aktuell komplett bei den Verkehrsunternehmen. "Das geht nicht, denn die Unternehmen stehen wirtschaftlich bereits vielfach mit dem Rücken zur Wand. Allein die monatliche Kündbarkeit des Deutschland-Tickets führt zu erheblichen zusätzlichen Einnahmenrisiken. Die Bundesregierung kann dieses wirtschaftliche Risiko nicht komplett auf unsere Branche verlagern", so Wolff. "Wir brauchen die eindeutige politische Entscheidung, dass der komplette Einnahmeverlust, der durch das Deutschland-Ticket entsteht, auch tatsächlich von Bund und Ländern ausgeglichen wird."

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte ursprünglich als Ziel für die Einführung der neuen Fahrkarte für 49 Euro im Monat Anfang 2023 genannt. Sie soll Nachfolger des 9-Euro-Tickets werden, das im Sommer millionenfach verkauft wurde. Die Verkehrsunternehmen hatten vor ein paar Wochen einen Start des Deutschlandtickets im Januar als nicht machbar bezeichnet, realistisch sei der 1. März./hoe/DP/men



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