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29.11.2022 16:23

Feuerwerk-Industrie hofft auf gute Umsätze

Brauchtum

Wiesbaden/Berlin (dpa) - Nach zwei Jahren mit Verkaufsverboten hofft die Feuerwerkbranche zu diesem Silvester wieder auf einen Lichtblick. Doch Gegner des jährlichen Lichtspektakels möchten das Böllern verhindern. Am Dienstag forderte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit Umwelt-, Ärzte- und Tierschutzverbänden ein sofortiges Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk.

«Auch wir wünschen uns rauschende Silvesterfeste», sagte DHU-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch - aber ohne Luftverschmutzung, Krach und Abfall. Die Debatte um ein Verbot ist nicht neu. Immer wieder betonen Feuerwerksgegner die Gefahren für Menschen, Tiere und Umwelt. Rund 2050 Tonnen Feinstaub werden nach Angaben des Umweltbundesamts zufolge jährlich durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt - der größte Teil davon in der Silvesternacht. Das Einatmen von Feinstaub gefährde die Gesundheit und beeinträchtige beispielsweise die Atemwege, warnt das Amt.

BVPK wehrt sich

Der Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk (BVPK) wehrt sich. Ihm zufolge zielen die Verbotsforderungen vorrangig darauf ab, eine Kulturpraktik abzuschaffen. Die erhöhte Feinstaubkonzentration in Folge von Feuerwerken würde nur räumlich begrenzt und für wenige Stunden auftreten, erklärte der BVPK-Vorsitzende Ingo Schubert in einer Mitteilung. Die Vorwürfe lenkten vom Versagen in wichtigen Bereichen des Klimaschutzes ab.

Schubert betonte, dass Umwelt- und Klimaschutz ein Anliegen der Branche seien. Es müsste dringend daran gearbeitet werden, die Produkte nachhaltiger zu gestalten. «Feuerwerksreste sind bereits jetzt zu 90 Prozent biologisch abbaubar ist - wir wollen, dass es 100 Prozent werden», versicherte Schubert. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) teilte kürzlich mit, in Zukunft vollständig auf Kunststoff verzichten zu wollen. Neben dem Verpackungsmaterial werde auch daran gearbeitet, die Menge an Feinstaub, die beim Abbrennen freigesetzt werde, zur reduzieren.

Mit dem Verkaufsverbot für Feuerwerk in der Corona-Pandemie sollten Krankenhäuser nicht zusätzlich mit Verletzungen durch Böller überlastet werden. Im Zuge dessen mussten dem BVPK zufolge viele pyrotechnische Betriebe schließen und Personal entlassen. Ob sich die Branche von dem «Schock» erholen könne, hänge von den Umsätzen zum Jahreswechsel ab. Der Verband der pyrotechnischen Industrie rechnet mit dem Verkauf von Raketen und Böllern dieses Jahr mit ein Umsatz wie vor der Corona-Pandemie, wie er kürzlich mitteilte. Dieser lag etwa bei 120 Millionen Euro.

Die Verkaufsverbote in der Corona-Zeit hätten die Feuerwerksbranche mit rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hart getroffen, sagte VPI-Geschäftsführer Klaus Gotzen. «Mehr als 90 Prozent unseres Jahresumsatzes werden an nur drei Tagen vor Silvester generiert. Fehlt dieser Umsatz, fehlt die existenzielle Basis. Lange war das wirtschaftliche Überleben unserer Branche in Frage gestellt», erklärte Gotzen.

Importe unter Vor-Corona-Niveau

Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe bezeichnet die Verbesserungsbestrebungen der Pyrotechnik-Industrie als «substanzlos». «Für mich ist es eine besonders dreiste Form des Greenwashings», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Auch als nachhaltig deklarierte Feuerwerkskörper beinhalteten umwelt- und gesundheitsschädigende Schadstoffe wie Schwarzpulver und Chemikalien, die bei der Verbrennung entstünden oder austräten.

Die Importe von Feuerwerkskörpern lagen zuletzt deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Von Januar bis September 2022 wurden rund 81 Prozent weniger Feuerwerkskörper nach Deutschland importiert als im gleichen Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Exporte hingegen nahmen deutlich zu.



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