Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
04.10.2022 16:48

GESAMT-ROUNDUP: Ukraine vermeldet weitere Erfolge bei Gegenoffensive

MOSKAU/KIEW/CHERSON (dpa-AFX) - Die Ukraine meldet nach der völkerrechtswidrigen Annexion mehrerer Gebiete durch Russland weitere Erfolge bei ihrer Gegenoffensive. In der Südukraine habe die Armee fünf weitere Orte zurückerobert, schrieb der Chef des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, am Dienstag beim Nachrichtendienst Telegram. Die ukrainische Gegenoffensive bereitet den russischen Einheiten nach Experten-Ansicht gleich am mehreren Fronten enorme Probleme.

"Die Ukraine diktiert im Moment das Tempo", sagte ein Vertreter westlicher Sicherheitskreise in einem Briefing zu Journalisten in London. Einige russische Einheiten stünden so unter Druck, dass sie sich zum Rückzug gezwungen sähen - teilweise gegen den Willen der russischen Führung. Mit Blick auf den möglichen Einsatz von Nuklearwaffen hieß es von dem westlichen Beamten, man sehe keinerlei Anzeichen dafür, dass Moskau einen solchen Schritt vorbereite.

Zuvor hatten Videoaufnahmen eines russischen Güterzuges für Spekulationen gesorgt. In Medien wurde unter anderem gemutmaßt, die auf dem Zug transportierten Fahrzeuge könnten zu einer Abteilung gehören, die für die Wartung des russischen Atomwaffenarsenals verantwortlich ist. Belege dafür gab es nicht.

Russland war am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert und hat inzwischen vier Gebiete in der Süd- und Ostukraine annektiert. Präsident Wladimir Putin hatte am Freitag mit den von Moskau eingesetzten Besatzern die international nicht anerkannten Verträge über den Beitritt unterzeichnet. Nach Russlands Staatsduma ratifizierte am Dienstag auch der Föderationsrat Moskaus die völkerrechtswidrige Einverleibung. Putin muss das Annexionsgesetz nun noch unterschreiben, dann tritt es in Kraft.

London: Russland überfordert mit Ausrüstung und Training von Rekruten

Auch britische Militärexperten sehen Probleme auf russischer Seite - Moskau ist demnach nicht mehr in der Lage, ausreichend Ausrüstung und militärisches Training für eine große Zahl an Rekruten bereitzustellen. Ein Anzeichen dafür sei, dass der Einberufungszyklus in diesem Jahr einen Monat später als üblich beginnen solle, hieß es im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums zum Krieg in der Ukraine. Die jährliche Einberufung von etwa 120 000 Wehrpflichtigen in Russland unterscheide sich von der kürzlich beschlossenen Teilmobilmachung von Reservisten.

Russlands Präsident Wladimir Putin will nach offizieller Darstellung rund 300 000 Reservisten einziehen lassen, um nach den Niederlagen der russischen Armee in der Ukraine die besetzten Gebiete zu halten. Er hatte deshalb eine Teilmobilmachung angeordnet, was bei vielen Russen Panik auslöste - viele verließen das Land.

Angst vor Kriegsdienst - 200 000 Russen nach Kasachstan gereist

Russlands Nachbarland Kasachstan vermeldete etwa, dass seit der Teilmobilmachung vor knapp zwei Wochen bereits mehr als 200 000 russische Staatsbürger eingereist seien. Seit dem 21. September hätten 147 000 Russen die Ex-Sowjetrepublik aber wieder verlassen, sagte Innenminister Marat Achmetdschanow der Staatsagentur Kazinform zufolge. Zu den Hintergründen äußerte sich der Minister nicht.

Schoigu: Schon mehr als 200 000 Russen zum Militärdienst eingezogen

Moskau sieht die Teilmobilmachung dagegen als Erfolg: Nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu wurden bereits mehr als 200 000 Menschen eingezogen. "Die Ausbildung erfolgt auf 80 Übungsplätzen und in 6 Ausbildungszentren", sagte er in Moskau seinem Ministerium zufolge. Schoigu sagte, die zuständigen Stellen seien angewiesen worden, den Rekruten die notwendige Kleidung und Ausrüstung zur Verfügung zu stellen und sie einzuweisen. Nach Schoigus Darstellung haben sich viele Freiwillige gemeldet. Zahlen nannte er nicht. Es sollte niemand abgelehnt werden, "wenn es keine schwerwiegenden Gründe gibt".

Ukraine verbietet Gespräche mit Wladimir Putin

Die Ukraine untersagte unterdessen - wie schon am Freitag angekündigt - Verhandlungen mit Putin. Ein entsprechendes Dekret des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde am Dienstag auf dessen Webseite veröffentlicht. Dem ging eine Entscheidung des Rates für Sicherheit und Verteidigung voraus. In den ersten Wochen des Krieges gab es Gespräche zwischen der Ukraine und Russland vor allem auf Ebene von Unterhändlern. Nach den zunehmenden Erfolgen der ukrainischen Armee schließt Kiew Verhandlungen vor dem kompletten Abzug der russischen Truppen von ukrainischem Staatsgebiet praktisch aus.

Videostreaming-Dienst Twitch in Russland zu Geldstrafe verurteilt

Wegen der Verbreitung angeblicher Falschinformationen über den Krieg in der Ukraine verurteilte die russische Justiz den Videostreaming-Dienst Twitch zu einer Geldstrafe. Ein Gericht in Moskau legte die Höhe der Strafzahlung auf vier Millionen Rubel (rund 69 400 Euro) fest, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Konkret geht es demnach um ein Interview mit dem Berater im ukrainischen Präsidialamt, Olexij Arestowytsch, der irreführende Angaben zu Luftangriffen auf das Gebiet Odessa im Süden der Ukraine gemacht haben soll. Twitch sei aufgefordert worden, es zu löschen.

Lauterbach: Deutschland keine Kriegspartei, aber an der Seite Kiews

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat seine Aussage, dass sich Deutschland mit Putin "im Krieg" befinde, relativiert. Die Bundesrepublik sei "natürlich keine Kriegspartei", stehe aber "trotzdem voll an der Seite der Ukrainer", sagte der SPD-Politiker am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". Dazu zählten auch Waffenlieferungen. "Wir sind nicht im Krieg, aber wir unterstützen die Ukraine nach Kräften", sagte Lauterbach./cmy/DP/stw



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   18 19 20 21 22    Berechnete Anzahl Nachrichten: 795     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
01.12.2022 23:46 Strengere Regeln für Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren
01.12.2022 23:31 Flick zu WM-Blamage: «Wir sind selbst schuld»
01.12.2022 23:27 Bundestag billigt Energie-Novelle im Baugesetzbuch
01.12.2022 23:27 DFB-Team reist blamiert nach Vorrunde heim
01.12.2022 23:23 ROUNDUP: US-Kongress verabschiedet Gesetz zur Abwendung von ...
01.12.2022 23:18 US-Kongress verabschiedet Gesetz um Bahnstreik abzuwenden
01.12.2022 23:13 IRW-News: Desert Gold Ventures Inc. : Desert Gold meldet nic...
01.12.2022 23:09 Mehr Hinzuverdienst für Frührentner möglich ohne Rentenk?...
01.12.2022 22:52 INDEX-MONITOR: Porsche AG im Stoxx 600 - EuroStoxx ohne Änd...
01.12.2022 22:38 US-Kongress verabschiedet Gesetz zur Abwendung von Bahnstrei...
01.12.2022 22:27 Japan überrumpelt nächsten Ex-Weltmeister - Spanien weiter
01.12.2022 22:21 Ende der Träume für De Bruyne und Co. - Kroatien weiter
01.12.2022 22:21 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Nach der Rally kehrt Ruhe e...
01.12.2022 22:14 Aktien New York Schluss: Nach der Rally kehrt Ruhe ein
01.12.2022 22:13 WM 2022/ROUNDUP 2/Nächstes Desaster: DFB-Team trotz Sieg au...
01.12.2022 22:05 WM 2022/ROUNDUP/Nächstes Desaster: DFB-Team trotz Sieg ausg...
01.12.2022 22:05 WM 2022: Japan überrumpelt nächsten Ex-Weltmeister - Spani...
01.12.2022 22:04 WM 2022: Nationalmannschaft bei Fußball-WM ausgeschieden
01.12.2022 21:29 ROUNDUP: Biden verteidigt Gesetz gegen Macrons Kritik - sons...
01.12.2022 21:05 Goldman hebt Ziel für Suse auf 25,50 Euro - 'Buy'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
Fur den 03.12.2022 liegen keine Einträge vor!

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services