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04.10.2022 09:10

APA ots news: 13. FMA Aufsichtskonferenz: "Der Finanzmarkt in bewegten Zeiten!"

    FMA-Vorstand warnt, die Finanzmärkte stehen vor großen  
Herausforderungen. 

Wien (APA-ots) - 

Unter dem Generalthema "Der Finanzmarkt in bewegten Zeiten!" hält 
die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) heute im Messe 
Wien Congress Center ihre 13. Aufsichtskonferenz ab. Spitzen aus 
Politik und Wirtschaft, Regulierung und Aufsicht, Wissenschaft und 
Forschung diskutieren dort mit mehr als 600 Besuchern 
Herausforderungen und Risiken auf den Finanzmärkten. Der Klimawandel, 
die Covid-19-Pandemie, der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine - 
exogene Schocks haben massive Auswirkungen auf Wirtschaft und 
Gesellschaft sowie den Finanzsektor. Die globalen 
Wirtschaftsbeziehungen müssen neu ausgerichtet werden. Lücken in 
Lieferketten, Material-, Rohstoff- und Energieknappheit, 
explodierende Preise, steigende Lebenshaltungskosten schüren 
Rezessionsängste, hohe Inflationsraten fordern die Geldpolitik heraus 
und erzwingen eine Zinswende. Technologische Systembrüche wie die 
Digitalisierung oder tiefgreifende gesellschaftliche Entwicklungen 
wie der Umbau unseres Lebens- und Wirtschaftsmodells in Richtung mehr 
Nachhaltigkeit erfordern neue Denk- und Lösungsansätze. 
Entwicklungen, die auch die Finanzmärkte grundlegend verändern 
werden, Fragen, auf die auch der Finanzsektor Antworten finden muss. 
Ein weiter Themenbogen, der auf der FMA-Aufsichtskonferenz breit und 
tief diskutiert werden wird. 

Neben dem Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Eduard Müller, geben 
unter anderen Verena Ross, Vorsitzende der europäischen 
Wertpapieraufsicht (ESMA), sowie Andrea Enria, Vorsitzender der 
europäischen Bankenaufsicht bei der EZB (SSM), Diskussionsimpulse. 
OeNB-Vize-Gouverneur Gottfried Haber wird die "Ökonomische 
Entwicklung des Finanzmarktes" analysieren und Finanzminister Magnus 
Brunner wird in einer Grußadresse die politischen Akzente, die die 
Regierung auf dem Finanzmarkt Österreich setzt, herausarbeiten. 

FMA-Vorstand: Finanzmarktreformen haben sich in der Krise bewährt 

In seinem Einleitungsstatement warnte der FMA-Vorstand, Helmut 
Ettl und Eduard Müller, dass sich der konjunkturelle Horizont durch 
die wirtschaftlichen Auswirkungen des Angriffs Russlands auf sein 
Nachbarland Ukraine verdüstert hat: "Überall werden bereits rote 
Flaggen für konjunkturelle Sturmwarnungen aufgezogen." Energie- und 
Rohstoffknappheit, brüchige Lieferketten, hohe Inflation und ein 
Anziehen der geldpolitischen Zügel drückten massiv auf die 
Wachstumsprognosen, da und dort sei bereits von einer drohenden 
Rezession oder einer schwer kalkulierbaren Stagflation die Rede. "Die 
realwirtschaftliche Lage ist jedenfalls sehr fragil," so der 
FMA-Vorstand. Andererseits sei der österreichische Finanzmarkt "nach 
wie vor sehr robust und die österreichischen Finanzdienstleister 
stabil und krisenfest aufgestellt." Es gehe nun darum, durch 
intensiven Austausch zwischen Politik, Notenbanken und 
Finanzmarktaufsehern und akkordiertes Handeln eine Infektion des 
Finanzsektors durch die realwirtschaftlichen Turbulenzen möglichst 
einzudämmen. "Wir müssen alles dafür tun, dass - so wie in der 
COVID-19-Krise - die Finanzwirtschaft nicht Teil des Problems wird, 
sondern Teil der Lösung sein kann," so Ettl und Müller. Voraussetzung 
dafür sei jedenfalls eine vorsichtige und besonnene 
Ausschüttungspolitik. Die Lehren, die aus der globalen Finanzkrise 
gezogen wurden, hätten sich jedenfalls in der COVID-Krise bewährt; 
etwa die Europäisierung der Aufsicht, das Schließen regulatorischer 
Lücken, die Stärkung der Kapitalbasis, die Schaffung eines 
effizienten und effektiven Sanierungs- und Abwicklungsregimes. Jetzt 
gehe es darum, dass die Finanzwirtschaft Unternehmen und Haushalte in 
den schwierigen Zeiten wieder kraftvoll unterstützen und schützen 
kann. Neben den geopolitischen und konjunkturellen Herausforderungen 
dürfe aber auch auf die strukturellen Herausforderungen wie den Kampf 
gegen den Klimawandel durch den Umbau des Wirtschaftsmodells zu mehr 
Nachhaltigkeit sowie die technologischen Umwälzungen durch die 
Digitalisierung nicht vergessen werden. 

Konferenz-Umfrage: Geopolitische Risiken das dominante Thema 

Die traditionelle Umfrage unter den Konferenz-Teilnehmern zu den 
größten Risiken und Herausforderungen auf den Finanzmärkten, brachte 
heuer eine völlige Neuordnung der Prioritäten. Dominierten in den 
vergangenen Jahren vor allem das Niedrigzinsumfeld, die Angst vor 
einer Staatsschuldenkrise sowie operationelle Risiken wie IT- und 
Cyber-Gefahren sowie Geldwäscherei als größte Herausforderungen für 
den Finanzsektor, so führen heuer mit 64% eindeutig die sich 
verschärfenden geopolitischen Risiken das Ranking an. Der Kampf gegen 
den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit spielen in der 
Finanzwirtschaft hingegen offenkundig nach wie vor eine sehr 
untergeordnete Rolle, ebenso die Gefahr einer Immobilienpreisblase. 

"Viele Zeichen stehen auf Sturm, wir stehen vor sehr 
herausfordernden Zeiten," so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und 
Eduard Müller, zusammenfassend: "Aber mit Transparenz, offenem Dialog 
und entschlossenem akkordiertem Handeln werden wir diese 
Herausforderungen gemeinsam meistern." 

Rückfragehinweis: 
   Finanzmarktaufsicht 
   Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher) 
   +43/(0)1/24959-6006 oder +43/(0)676/882 49 516 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER 
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** 

OTS0043    2022-10-04/09:05


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