Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
03.10.2022 11:28

Ärger über die Post: Zahl der Beschwerden steigt deutlich

BONN (dpa-AFX) - Weil Briefe nur verspätet oder gar nicht ankommen, wenden sich immer mehr verärgerte Bürger an die Bundesnetzagentur. Im September seien knapp 5000 Post-Beschwerden eingegangen, teilte die Bonner Behörde auf dpa-Anfrage mit. Damit seien es im dritten Quartal insgesamt rund 11 500 gewesen. Die Zahl ist ungewöhnlich hoch, wie ein Vergleich mit früheren, längeren Zeiträumen zeigt: Im ersten Halbjahr 2022 waren es rund 8900 Beschwerden und im ganzen Vorjahr 15 100.

Bei den Beschwerden in diesem Sommer ging es in den allermeisten Fällen um Briefe und nur in eher wenigen Fällen um Pakete. Der Missstand war aus Sicht der Bundesnetzagentur so eklatant, dass die Behörde im September 12 Prüfungen einleitete. Diese betrafen alle den Briefbereich und keine den Paketbereich. Im August hatte die Bundesnetzagentur bereits 14 solcher Prüfungen eingeleitet, 13 zu Briefen und eine zu Paketen.

Bei besagten Prüfungen handelt es sich letztlich nur um eine schriftliche Ermahnung. Sanktionen kann die Regulierungsbehörde nicht verhängen, ein echtes Druckmittel gibt es hierbei nicht.

Die Beschwerdemöglichkeit der Verbraucher bezieht sich auf die ganze Post- und Paketbranche im Inland. Mit der Kritik kann also nicht nur die Deutsche Post gemeint sein, sondern auch deren Wettbewerber. Da es in diesem Sommer aber hauptsächlich um Briefe ging und nicht um Pakete, liegt nahe, dass sich die allermeisten Beschwerden gegen die Deutsche Post richten: Der Gelbe Riese hat im deutschen Briefsegment einen Marktanteil von circa 85 Prozent.

Mitte September hatte der Bonner Konzern von "Unregelmäßigkeiten bei der Zustellung" in den Sommermonaten Juli und August gesprochen und dies mit einem coronabedingt hohen Krankenstand und mit dem Fachkräftemangel begründet. Eine Firmensprecherin sagte damals, dass die betriebliche Lage inzwischen "wieder stabil" sei. Die nun vorliegenden September-Zahlen lassen aber die Vermutung zu, dass die Probleme bei der Briefbeförderung noch immer nicht behoben sind. Zu dem September-Beschwerdelevel, das wesentlich höher ist als im Juli und August, wollte sich die Post auf Anfrage nicht äußern.

Angesichts der hohen Beschwerdezahl kam aus der Politik Kritik an der Post. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Reinhard Houben forderte die Firma auf, das Problem endlich entschlossen anzugehen. "Die Personaldecke ist offensichtlich viel zu dünn, das muss die Post dringend ändern und sie muss möglichst schnell mehr Mitarbeiter einstellen", sagte der Liberale.

Etwa eine Milliarde Briefsendungen werden jeden Monat in Deutschland verschickt. Setzt man diese Menge ins Verhältnis zu den aktuellen Beschwerden, so ist deren Zahl verschwindend gering. Die deutliche Zunahme kann aber durchaus als Indikator verstanden werden, dass etwas im Argen liegt. Zumal sich vermutlich nur ein kleiner Teil von den Menschen, die sehr lange oder sogar vergeblich auf einen Brief warten, die Mühe macht, sich bei der Bundesnetzagentur zu melden./wdw/DP/ngu



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
DEUTSCHE POST AG 38,870 EUR 02.12.22 17:35 Xetra
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 219     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
05.12.2022 08:54 Ukrainische Weizenspende für Äthiopien erreicht afrikanisc...
05.12.2022 08:53 EQS-News: La Française Group: Verbraucherpreisindex in der ...
05.12.2022 08:53 Pandemie-Effekt fällt weg: Zahl der Verkehrstoten steigt wi...
05.12.2022 08:51 Verband: Viele Pubs und Brauereien wohl vor dem Aus
05.12.2022 08:45 EQS-News: Allterco JSCo bestätigt nach erfolgreichem Black ...
05.12.2022 08:44 Vodafone-Chef tritt überraschend zum Jahresende ab
05.12.2022 08:43 AKTIE IM FOKUS: Flatexdegiro sacken vorbörslich ab - Gewinn...
05.12.2022 08:40 IRW-News: Tearlach Resources Limited: Tearlach erwirbt Pegma...
05.12.2022 08:36 Türkei: Inflation geht erstmals seit längerem zurück - we...
05.12.2022 08:30 EQS-Adhoc: Allterco JSCo bestätigt nach erfolgreichem Black...
05.12.2022 08:27 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kaum verändert erwartet nach...
05.12.2022 08:26 Ifo: Lage der Autoindustrie verbessert sich etwas
05.12.2022 08:25 London: Russische Luftwaffe reduziert Einsätze in Ukraine s...
05.12.2022 08:24 Vodafone-Chef tritt überraschend zum Jahresende ab
05.12.2022 08:16 OTS: Aiways Automobile Europe GmbH / Zweite Produktionsstät...
05.12.2022 08:08 Ölpreise legen leicht zu - EU-Embargo auf russisches Erdöl...
05.12.2022 08:00 EQS-News: Klöckner & Co mit Deutschem Nachhaltigkeitspr...
05.12.2022 08:00 EQS-News: Fintech-aifinyo: "In schwierigen Zeiten brauc...
05.12.2022 08:00 EQS-News: Corestate setzt wichtige Bedingungen aus dem verab...
05.12.2022 07:50 ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Vitesco auf 'Overweight' und Zi...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
05.12.2022

NUSANTARA PROPERTI INTERNASIONAL TBK
Geschäftsbericht

PRIMARINDO ASIA
Geschäftsbericht

PELANGI INDAH CANINDO TBK (PT)
Geschäftsbericht

INDO PRIMA PROPE
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services