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27.01.2022 21:10

Devisen: Euro fällt auf tiefstes Niveau seit Mitte 2020 - US-Dollar im Aufwind

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag mit deutlichen Verlusten auf die Aussicht rascher Zinserhöhungen in den USA reagiert. Für die Gemeinschaftswährung wurden zuletzt im New Yorker Handel 1,1140 US-Dollar bezahlt. Zuvor hatten 1,1132 Dollar das tiefste Niveau seit Mitte 2020 bedeutet. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1160 (Mittwoch: 1,1277) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8961 (0,8868) Euro.

Der US-Dollar befindet sich seit der Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Mittwoch gegenüber vielen anderen wichtigen Währungen im Aufwind. Zwar ließ die Fed ihren Leitzins vorerst stabil an der Nulllinie. Sie gab aber klare Signale für eine baldige Anhebung. Nach den Worten des Notenbankvorsitzenden Jerome Powell könnte es schon auf der nächsten Sitzung im März soweit sein. Hintergrund ist die hohe Inflation von zuletzt sieben Prozent.

Besondere Aufmerksamkeit riefen Äußerungen Powells hervor, die an den Märkten als Hinweis auf eine rasche Zinsstraffung gedeutet wurden. So sagte er, dass die Ausgangssituation heute anders sei als bei der letzten, eher vorsichtigen Zinswende der Fed ab dem Jahr 2015. Die Frage, ob die Notenbank auf jeder der planmäßig noch sieben Zinssitzungen in diesem Jahr ihren Leitzins anheben könnte, ließ Powell offen. Allerdings sagte er auch, dass das Straffungstempo nicht vorbestimmt sei und von der konjunkturellen Entwicklung abhänge.

Am Markt passten die Anleger am Donnerstag ihre Zinserwartungen an die Fed an. Jetzt wird sogar mit fünf Zinsanhebungen in diesem Jahr gerechnet, wie aus speziellen Finanzkontrakten abgelesen werden kann. Vor der Fed-Zinssitzung waren es noch vier Anhebungen gewesen.

Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, kommentierte: "Die Fed macht ernst. Es wird in diesem Jahr eher mehr Zinserhöhungen und Liquiditätsentzug geben als sich die Marktteilnehmer erhofft haben." Langfristig sei dies ein gutes Zeichen, denn so würden Inflationsgefahren eingedämmt. Kurzfristig aber müssten die Märkte eine straffere Geldpolitik erst einmal verdauen.

Konjunkturdaten aus den USA lieferten derweil kein einheitliches Bild und bewegten den Euro im Verlauf nicht mehr groß. So ist die US-Wirtschaft im Herbst stärker gewachsen als erwartet, die Aufträge für langlebige Güter waren im Dezember deutlicher als erwartet gesunken. "Per saldo wird sich die Fed von den Zahlen wohl nicht beirren lassen und den jüngst avisierten baldigen Einstieg in Zinserhöhungen und Bilanzverkürzung durchführen", resümierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba./la/jsl/tih/he



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